Es gibt alles…Standart ist etwas anderes
Ich denke Mephy wird das schon entscheiden
Ich mache mal den Scherz: Man sieht nicht, wie herum das Buch ins Regal geschoben wurde…
@Suse
Ich bin ein Gewohnheitstier. Im Buchladen liegt mein linkes Ohr auf der linken Schulter. Alles andere, ist mir bisher noch nicht aufgefallen.
Aber jeder kann das ja selbst entscheiden.
Ich wollte darauf hinaus, dass es keine Regel gibt, sondern verschiedene Möglichkeiten, die alle „üblich“ sind.
Dann habe ich heute etwas dazu gelernt.
Du musst die Bücher auch richtig einordnen…nicht auf den Kopf stellen
Richtig, und das finde ich so erfreulich! Hier wäre ein ‚Standard‘ m.E. auch überflüssig. Ein wenig Platz mehr für künstlerische Freiheiten.
Dennoch präferiere ich für mich die Anordnung wie beim 2. Buch von links:
Ich würde denn Klappentext schmaler und als Blocksatz machen.
Hier gehe ich nicht ganz mit, denn über „leicht fehlsichtig“ kann man sich trefflich streiten. Ich kenne einige Verkehrsteilnehmer (nicht nur ältere), die sind regelmäßiger beim Fahrzeugcheck als beim Augen- und/oder Ohrencheck, halten sich aber für topfit und fahren einfach. Aber den Straßennamen können sie schon nicht mehr erkennen. ![]()
Wer lesen will, sollte eine aktuelle Sehhilfe haben und auch nutzen.
Zurück zum Thema Klappentext.
- Der Text soll mir Appetit auf mehr machen:
→ Bitte kurz und knackig. - Ich möchte den Text schnell erfassen können:
→ bitte eine größere Schrift als im Fließtext und
→ eine kürzere Zeilenlänge
→ im Blocksatz (ohne Lücken, also mit Trennungen) oder
→ im linksbündigen Satz.
Über die vertikale Orientierung des Rückentitels kann man streiten. Bei den weitaus meisten deutschsprachigen Büchern in meinen Regalen ist die Orientierung von unten nach oben, aber es gibt auch einige wenige Ausnahmen.
Insgesamt gefällt mir die zweite Variante aber gut.
Wir sprechen hier über das Lesen, nicht über den Straßenverkehr! Beispielsweise kann ich seit meiner Operation des Grauen Stars sehr gut in die Weite sehen, fürs Lesen aber benötige ich eine Brille mit 1,5 bis 2 Dioptrien. 14-Punkt-Schriften sind aber mit langen Armen noch gut lesbar…
Ansonsten stimme ich voll und ganz mit Deinen Punkten überein!
So sieht es dann aus:
Beim Klappentext bin ich immer noch am Basteln. Den Buchrückentext werde ich wahrscheinlich wieder umdrehen. Sieht meiner Meinung nach wegen der unterschiedlichen Größe von Titel/Untertitel besser aus.
Es gibt einen regelrechten Buchrückenkrieg zwischen Commonwealth und dem Rest der Welt.
Das Cover hat mich zu folgender kleinen Geschichte inspiriert: ![]()
Esther liebte klare Entscheidungen. Schwarz oder Weiß. Serif oder Sans. Kaffee stark oder sehr stark. Doch vor dem Buchrücken kapitulierte selbst sie. Der Titel lag vor ihr, unschuldig, ahnungslos und musste sich jetzt entscheiden: von oben nach unten oder von unten nach oben?
Sie hielt ein Buch ans Regal. Dann daneben. Erst gerade. Dann schräg. Sie ging einen Schritt zurück, kniff ein Auge zu und tat so, als wäre sie eine zufällige Kundin mit leichten Nackenschmerzen. „Hmm“, meinte sie fachmännisch. Von oben nach unten fühlte sich korrekt an. Akademisch. Wie jemand, der pünktlich Rechnungen bezahlt. Von unten nach oben hingegen hatte Charisma. Ein Buchrücken mit Lederjacke.
Zur Sicherheit schaute sie sich ihr eigenes Bücherregal an. Die Titel blickten sie in beide Richtungen an, völlig schamlos gemischt. Ein anarchistischer Haufen. „Ihr helft mir auch nicht“, sagte sie vorwurfsvoll. Ein besonders dickes Hardcover schien sie auszulachen.
Am Ende wählte sie „von unten nach oben“, speicherte die Datei, schickte sie ab und fühlte sofortige Erleichterung. Genau fünf Minuten lang. Dann kam der Anruf vom Lektorat:
„Ganz tolle Arbeit! Eine Frage nur: Könnten wir den Titel auf dem Buchrücken eventuell … andersrum drehen?“
Esther lächelte professionell, öffnete die Datei erneut und dachte zu sich: Manche Entscheidungen trifft man im Leben eben nie endgültig.
Ich lasse den Buchrücken jetzt erstmal offen und mache mit der Überarbeitung des Textes weiter. Er war jetzt lange genug in der „virtuellen Schublade“ um etwas Abstand zu gewinnen.
Absolut frech und eigenwillig. Man sollte die abartigen Rücken einfach leer lassen. Dann sehen sie, was sie von dem Tumult haben! ![]()
Mach die Schrift ebenerdig zum Fußboden. ![]()
E
X
I
S
T
E
N
C
I
A
Dann noch dein Name und in Größe DIN A3
Kleiner Tipp für diejenigen, die Mitglied im Selfpublisher Verband sind: Anfang der Woche gab es ein Online-Seminar, bei dem eingesandte Cover von Experten begutachtet und Tipps zur Gestaltung gegeben wurden. Die Aufzeichnung ist im Mitgliederbereich verfügbar.
Ich habe da einiges lernen können.



