Dem Buch eine Stimme geben?

Oben sind auch grademal etwas über 2 Minuten Hörprobe zu hören. Und das von einem Buch, welches keinen packenden Anfang hat.
heute würde ich das besser hinbekommen. Erst Recht, wenn ich vorher weiß, wie es klingen würde, da ich es jederzeit vertonen kann
Ein super guter Erzähler kann auch nur mit dem arbeiten, was er vor sich hat. Kacke Story kann auch er nicht in Gold verwandeln. Von wegen Telefonbuch und so.

Natürlich möchte ich Anerkennung!
Sag nicht, dir ist Erfolg völlig schnuppe.

Das schrieb ich vor 6 Stunden und wir stehen wiederholt am gleichen Punkt! Nur ist aus Im-Kreis-Drehen ein rasantes Kettenkarussell geworden, was mich extrem schwindeln lässt (und Schlimmeres). Wir tauschen immer wieder die gleiche Argumentation aus und werden so keinen Konsens finden! Am besten, du machst deine Erfahrungen mit einer Vorlesefunktion und berichtest uns später, ob deine Erwartungen sich erfüllt haben. Dann haben wir ein neues Diskussionslevel.

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Jupp einer bewegt sich, die anderen schauen zu.:+1:
Ganz nebenbei mache ich das ja schon.
Ob ich der einzige bin, wage ich zu bezweifeln.
Ich bin aber offen und ehrlich.
Ob ich, falls erfolgreich meine Arbeitweise teilen werde?
Vielleicht😉

Er ist mir nicht so wichtig, dass ich mich dafür verbiegen würde. Ich schreibe das, was mir gefällt. Wenn es auch anderen gefällt, dann freue ich mich selbstverständlich. Wenn es auch noch ein paar Euro einbringt, um meine Kosten zu decken, habe ich auch nichts dagegen. Ich würde aber NIEMALS in ein Genre wechseln oder meinen Stil anpassen, nur weil es gerade in ist oder ich damit mehr Geld verdienen könnte. Ich bin ich und es hat 67 Jahre gedauert, um so zu werden, wie ich jetzt bin.
Ich werde einen Teufel tun und mich anpassen, nur damit andere mich interessanter finden. Aus dem Alter bin ich schon lange raus.

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Ich bin mir nicht sicher, ob mein Anliegen so dermaßen auf Ablehnung stösst, weil es nicht verstanden wird oder ob ich total daneben liege.
Ich passe mich nicht an, ich verbiegen mich nicht.
Ich probiere einfach mal etwas anderes.
Wenn ich mir vornehmen würde einen Film zu drehen, dann würde niemand :point_up:weil ich da Computer- Effekte benutze.
Superman kann nunmal nicht in echt fliegen und ich nicht in echt toll vorlesen.
Ich nehme niemanden etwas weg, suche mir nur neue Kunschaft.

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Lese ich anders. Es findet schlicht nicht jeder gut. Das ist ja in Ordnung.

Finde ich gut.

:joy: Doooooch!

Ist legitim.

Alles nicht mein Weg, ebenso wenig, wie online Twitch Lesungen, Musical-Umwandlung oder Story zu Manga… aber warum eigentlich nicht?
Probier aus und wenn es Dir gefällt: super.

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Danke😉

Ja, genau das meine ich. Das meinte ich, lieber ein Mensch mit einer angenehmen Lesestimme, zu der für mich auch eine gute Betonung gehört. Vielleicht hätte ich da etwas genauer drauf eingehen sollen. Menschen mit angenehmer Stimme gibt’s wie Sand am Meer und einfach nur eine schöne Stimme bekommt man auch mit KI super hin. Eine gute Lesemelodie, wenn Du so willst, eben nicht. Und das kann, meiner Meinung nach, jemand der gut vorlesen kann immer noch besser als eine KI, selbst, wenn er eben nicht professionell vorliest.

KI holt da mittelfristig ganz sicher noch auf, keine Frage, aber wie oben schon beschrieben wurde, versucht sie eben derzeit noch relativ häufig, Wörter Englisch auszusprechen, spricht komplizierter Wörter generell komisch aus, findet Abkürzungen, wo eigentlich fertige, kurze Worte stehen, oder betont Sätze merkwürdig. Und um diese Fehler nicht zu machen, muss man eben kein gelernter oder trainierter professioneller Sprecher sein. Das schafft auch ein guter Geschichtenerzähler oder Vorleser. Dass da ein Normalo in naher Zukunft von der KI in den Schatten gestellt wird, weil sie in ein paar wenigen Jahren besser vorlesen wird als ein Laie, da bin ich mir völlig sicher.

Edit: Der Ehrlichkeit halber sollte ich aber hinzufügen, dass ich auch beim Musikbeispiel oben direkt gedacht hab: doch, doch, ich höre zwar keine Schallplatten, aber tatsächlich nichts mit offensichtlich hörbarem Autodune. Vorher packe ich tatsächlich den Plattenspieler wieder aus oder höre mir die Laien- Schülerband der Nichte meines Mannes an.

auch dir Danke.

Bei Musik ist es nicht nur Autotune, DJs arbeiten fast komplett mit Maschine und der Rest ist »geborgt« und sind trotzdem beliebter, wie ein Vollblutmusiker mit Gitarre.
Das gemeine Volk ist eher einfach gestrickt, es hinterfragt selten, welch Aufwand, Herzblut und Hingabe es wirklich kostet. Knallen muss es, dann ist gut.
Und das bezieht sich so ziemlich auf alles.

Aber zurück zur Stimme.
Mein Ansatz ist einfach. Ein normales Lesebuch über KI vertonen wird schnell langweilig, weil monoton.
Es sei den … Und dieses, es sei denn, versuche ich gerade zu finden.
Es wird nicht perfekt, ist mir klar.
Aber ich glaube schon, es ist ein Versuch Wert.

Das klingt reichlich arrogant, das würde ich nicht so verallgemeinern.

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Ja man könnte es gewählter ausdrücken, das Ergebnis wäre mitnichten ein anderes, der Herr. Denn dein Beitrag ist nur der halbe Satz, jeder genau das was passt, der Rest kann weg.

Das habe ich an einem Tag gelernt. Und ich habe 10 Klassen, einen einfachen Beruf und Familie.
Was würde wohl jemand zu Stande bringen, der das gut kann?
Und genau das meinte ich mit Text anpassen.

Ich zitiere immer nur den Bereich, auf den ich antworte.

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Ich finde es ja durchaus positiv, stets offen für neue Entwicklungen zu sein, sich auszuprobieren, sich selbst zu finden – seinen Stil zu definieren. Die meisten von uns träumen hier von bezahlbaren, aber dennoch qualitativ guten Leistungen wie Vertonungen oder Übersetzungen ihrer (eigenen!) Werke. Das ist doch legitim! Und wenn es eine KI wirklich gut hinbekommt, so what? Selfpublishing ist auch einmal aus dem Wunsch entstanden, sich unabhängig vom Urteil hoffnungslos überforderter und teils auch arroganter Publikumsverlage zu machen, um etwas Eigenes zu produzieren. Wir machen unsere Cover selbst, weil eine Dienstleistung nicht im Budget ist, wir haben Testleser statt teurer Lektorenbüros, gute Schreibprogramme im Kampf gegen den Rechtschreibteufel, da ist es doch nur logisch, die nächste Stufe auch erklimmen zu wollen: das Hörbuch (auch wenn du es Vorlesen nennst). Viele von uns knobeln schon an dem Problem – selbst ich alte Schachtel versuche, einige Kurzgeschichten akzeptabel für meine Website zu vertonen.

Aber wir sollten darauf warten, dass die Qualität einer hilfreichen Sprach-KI sich künftig steigert, aber KEINESFALLS das tun, was du vorschlägst, lieber Holger: den eigenen Anspruch an das Schreiben der längst nicht ausgereiften Technik anzupassen. Unser Ziel sollte immer vor, bzw. über uns liegen, NIE darunter. Schreib also, so gut, wie es dir irgend möglich ist, schreibe viel, lies viel, arbeite an guten Texten und schiele nicht nach Erfolg, Verkaufszahlen, wie erreiche ich Leser/Hörer. Die Freude bleibt auf der Strecke und das Selbstwertgefühl auch. Nischen wird es für jeden geben. Und in nicht allzu ferner Zukunft, kannst du deine perfekten Texte auch in guter Qualität vorgelesen bekommen. Das ist der Weg, daran glaube ich.

Edit: Sorry für die Länge! :grimacing:

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Eben😉
Ich hab dich lieb😘

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Liebe Heather

Ich gebe dir in sehr vielen Punkten Recht.
Nur in einem bin ich grundlegend anderer Meinung.
Wenn die Technik so weit einen Vorleser zu imitieren ( ich hoffe, sie findet nie den Funken der Erzählerseele)
Dann wird der Markt sicherlich genauso überschwämmt, wie zur Zeit mit billigen KI Büchern oder KI Musik.

Bis dahin werde ich einen anderen Weg gehen.

Das ist dein gutes Recht und ich wünsche dir Erfolg, Erfüllung, Freude und Zufriedenheit auf ihm.

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Dankeschön, dass kann ich nur zurückgeben :kissing_heart:

Ganz beiläufig habe ich tatsächlich etwas über meinen Schreibstil gelernt.
Beim Drüberhörer, was ich ja zwangsläufig mache, sind mir schon einige Schwächen im Text aufgefallen. Ganz unabhängig von der KI Stimme.
Ich habe mir ein Tool geschaffen, das mit das Korrektur-hören schonmal sehr angehm macht

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Ich habe das manchmal simuliert, indem ich den Text leise vor mich hin lese.
Aber den Text durch andere zu hören, kann wirklich hilfreich sein. Vor allem auch bei Dialogen, denen kann man gar nicht genug Aufmerksamkeit schenken.

Ich denke ,es ist auch wichtig die richtige Stimme zu finden. Bis gestern war ich auf der weiblichen Schiene.
Jetzt bin ich bei einer tiefen, sonoren Männerstimme, das ist angenehmer.