Die sehe ich kaum, weil ich keine öffentlichen Verkehrsmittel nutze. Ich wohne auf dem Land. Vielleicht liegt es auch daran.
Ich schreibe jedenfalls fleißig weiter und lasse drucken und biete zusätzlich E-Books an.
Die sehe ich kaum, weil ich keine öffentlichen Verkehrsmittel nutze. Ich wohne auf dem Land. Vielleicht liegt es auch daran.
Ich schreibe jedenfalls fleißig weiter und lasse drucken und biete zusätzlich E-Books an.
Suse, so schön der Artikel auch klingt, hier habe ich einen, der das Gegenteil behauptet:
Alarmstufe Rot für Deutschlands Buchbranche: Der stille Zusammenbruch unserer Lesekultur (15. Juli 25)
(Quelle: Alarmstufe Rot für Deutschlands Buchbranche: Der stille Zusammenbruch unserer Lesekultur – lesestunden)
Trotzdem denke ich, dass Bücher nach wie vor ihre Leserschaft haben und auch behalten werden, wer gerne liest, wird nicht komplett auf Hörbuch umsteigen.
Die Zwischenstufe namens E-Book sollte man bei alledem auch nicht vergessen.
Das gute alte Bücherregal, eine schöne Sache.
Aber es bringt weder Reichweite( umsätze) noch Ruhm und Ehre.
Es ist nichts falsches daran, sein Werk im stillen und ohne Gegenleistung zu tun. Aber nur damit blüht kein Veilchen am Wegesrand.
Ich kenne nur die o. g. Quelle. Woher die wiederum ihre Daten haben, weiß ich leider nicht.
Mir fällt aber gerade noch etwas anderes ein. Unser @Ho.Ro kann doch so wunderbar zeichnen. Die schönen Illustrationen bleiben bei einem Hörbuch ja zwangsläufig komplett auf der Strecke.
Man müsste sich echt mal Zahlenwerk ansehen.
Ich verteufelt nicht das Buch, schon gar nicht die werte Leserschaft.
Die wird es immer geben, aber die Konkurrenz um selbige wird alles kleine im Keime ersticken.
Ich Versuche andere Wege.
Ja leider.
Aber es gibt Grade beim großen A eine Flut an KI generierten Kinderbücher aller coleur.
Die haben sogar Rezensionstauschgruppen.
Ach herrje! Grausig.
Ich habe nichts gegen Hörbücher. Beim Strampeln auf dem Hometrainer hab ich immer eins laufen; wenn ich dann wissen will, wie die Geschichte weitergeht, muss ich wieder trainieren. Auch nach meiner Augen-OP, wo man echt keine Lust zu lesen hat, fand ich es ganz toll, dass es sowas gibt.
Auch Ebooks liebe ich mittlerweile sehr. Die dicksten Schmöker problemlos in der Handtasche mitnehmen, bei englischen Büchern kann man sofort mal ein Wort nachschlagen, die Schriftgröße lässt sich je nach Tagesform des Kreislaufs anpassen und man bekommt es praktisch mit einem Klick ‚in Nullzeit‘ auf den Reader. Praktischer gehts nicht.
Meine große Liebe gehört aber nach wie vor den Printwerken. Ein neu gekauftes Buch aus seiner Folie zu wickeln, der Duft von Papier, die Haptik, ein nettes Lesezeichen, die schönen Cover - unbezahlbar.
Ich kann mich auch unheimlich über eine Schmuckausgabe freuen, wenn ich ihr dann liebevoll einen Platz im chronisch überquellenden Bücherregal freischaufeln muss, und ich gestehe, ich finde manchmal auch Farbschnitte schön.
Als Fazit?
Alle drei Formen haben ihre Daseinsberechtigung, das Wichtigste ist aber immer noch, dass in welcher Verpackung auch immer eine tolle Geschichte drinnestecken muss.
in Ergänzung: und die Qualität nicht durch einen schlechten Sprecher auf der Strecke bleibt.
Es gibt aber durchaus gute Vorleser, die nicht dazu ausgebildet wurden. Versteht mich bitte nicht falsch, eine Freundin mit einer schönen Lesestimme kommt bestimmt nicht an einen Synchronsprecher, Schauspieler oder Einleser für Hörbücher heran - angenehm ist es trotzdem, ihr beim Vorlesen zuzuhören. Viel angenehmer jedenfalls, als einer KI Stimme zu lauschen.
Kein Goldstandard, nicht perfekt. Aber vielleicht eine bezahlbare Alternative für Leute wie uns, die gern ihre Geschichten auch zum Anhören anbieten möchten, und die sich keinen professionellen Vorleser leisten können oder möchten.
Ich mache hier auch keine Werbung für jemand bestimmten oder so. Es ist nur eine Idee als Alternative zu KI und so weiter.
Ja, die gibt es durchaus. Ein weiteres Problem ist allerdings auch noch, dass diese Leute über das richtige Equipment verfügen müssen.
Sehe ich auch so.
Was mich einwenig verwundert, KI hat schonmal eine große Auswahl von angenehmen Stimmen.
Ich bin mir nicht sicher, ob hier nur grundsätzlich diskutiert wird, oder ihr doch meine ober bommels Beispiele gehört habt.
Das einzig was wohl tatsächlich zu bemängeln wäre ist die monotone Betonung. Da setzt meine Idee an. Den Text so zu schreiben, dass es besser klingt. Das unterliegt aber anderen Gesetzen, als ein gut zu lesender Schreibstil für ein Buch.
Dem Text Seele einhauchen, das ist eine Kunst, die selbst viele Autoren bei Lesungen nur selten richtig gut hinbekommen. Okay der Bonus des Live-Events. Aber ein Nichtprofi, klingt auch monoton. Ich hab’s probiert und nicht nur selber.
persönlich finde ich einen elektrischen Kompromiss besser als gar nix oder versemmelt, weil man jemanden oder sich selbst maßlos überschätzt.
Stell dir mal vor, jemand spricht dein Buch ein. Du hörst es dir an und denkst: boah Kacke, das würde ich nicht kaufen.
Was sagst du da?
Ja man könnte komplett verzichten. Will ich nicht!
Deshalb würde ich auf jeden Fall Leseproben von meinem Roman anfordern, bevor er oder sie mein ganzes Buch einliest.
Ist es das, wonach du strebst?
Oben sind auch grademal etwas über 2 Minuten Hörprobe zu hören. Und das von einem Buch, welches keinen packenden Anfang hat.
heute würde ich das besser hinbekommen. Erst Recht, wenn ich vorher weiß, wie es klingen würde, da ich es jederzeit vertonen kann
Ein super guter Erzähler kann auch nur mit dem arbeiten, was er vor sich hat. Kacke Story kann auch er nicht in Gold verwandeln. Von wegen Telefonbuch und so.
Natürlich möchte ich Anerkennung!
Sag nicht, dir ist Erfolg völlig schnuppe.
Das schrieb ich vor 6 Stunden und wir stehen wiederholt am gleichen Punkt! Nur ist aus Im-Kreis-Drehen ein rasantes Kettenkarussell geworden, was mich extrem schwindeln lässt (und Schlimmeres). Wir tauschen immer wieder die gleiche Argumentation aus und werden so keinen Konsens finden! Am besten, du machst deine Erfahrungen mit einer Vorlesefunktion und berichtest uns später, ob deine Erwartungen sich erfüllt haben. Dann haben wir ein neues Diskussionslevel.
Jupp einer bewegt sich, die anderen schauen zu.![]()
Ganz nebenbei mache ich das ja schon.
Ob ich der einzige bin, wage ich zu bezweifeln.
Ich bin aber offen und ehrlich.
Ob ich, falls erfolgreich meine Arbeitweise teilen werde?
Vielleicht😉
Er ist mir nicht so wichtig, dass ich mich dafür verbiegen würde. Ich schreibe das, was mir gefällt. Wenn es auch anderen gefällt, dann freue ich mich selbstverständlich. Wenn es auch noch ein paar Euro einbringt, um meine Kosten zu decken, habe ich auch nichts dagegen. Ich würde aber NIEMALS in ein Genre wechseln oder meinen Stil anpassen, nur weil es gerade in ist oder ich damit mehr Geld verdienen könnte. Ich bin ich und es hat 67 Jahre gedauert, um so zu werden, wie ich jetzt bin.
Ich werde einen Teufel tun und mich anpassen, nur damit andere mich interessanter finden. Aus dem Alter bin ich schon lange raus.