Dem Buch eine Stimme geben?

Nicht alle. Wir haben so ein Teil zum Beispiel nicht.

Stimmt nicht.

Ja, und CDs und Kassetten auch noch.

Ich erdulde doch keine schlechte Qualität, nur weil es möglicherweise viele machen.

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Aber das eine schließt doch das andere nicht aus. Du schreibst ja dennoch ein Buch und die Menschen wählen, was sie bevorzugen

Stimmt schon. Aber ein Buch sollte eine bestimmte Mindestqualität haben, ob gedruckt oder gesprochen.

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Sage ich ja…Ich würde keine blecherne KI Stimme nehmen wollen. Eine gute aber schon

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Das habe ich auch nicht behauptet. Chacun à son goût. :wink:

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Man muss nicht gleich auf die Schiene des absoluten Qualitätsmangel gleiten.
Dem ist nicht so.
Der Text muss überzeugen. Er muss berühren.
Da ist die reine Wortwahl und Satzlänge erstmal untergeordnete. ( Warum willst du deinen Schreibstil verschlechtern?)
Zweiter Punkt die Qualität der stimmlichen Darbietung.
Ich bin der festen überzeugung, wir alle fallen schon jetzt auf KI stimmen rein. ( Werbung)
Ich mache das transparent und mit etwas weniger Raffinesse. Mein Kunde kann hören und lesen, das der Text nicht von einem gefeierten Schauspieler und einem namhaften Verlag stammt, daher auch nicht 19,99 Euro kostet, sondern und ein Viertel zum Beispiel.
Eine kleine Anekdote.
Mein eigener erstgeborener wollte mein Buch nicht
„Ich lese keine bücher, dass weißt du, und mit deinem Fang ich auch nicht an. Das würde bei mir einstauben, Schade ums Geld
Aber haste nen audio? Beim Laufen könnte ich da mal Drüberhörer.
Ich denke er verkörpert irgendwo eine grosse Anzahl von Leuten. Grösser als aktive buchleser allemal.

Da hast du vollkommen recht. Aber genau das könnte kaputt gehen, wenn es schlecht vorgelesen wird. Das wäre doch dann sehr schade um den Text.
Ich denke da zum Beispiel an einen Film mit einem überknaller Thema, hochspannend und dann sind da superschlechte Schauspieler und machen mit einem Schlag den Genuss kaputt. Darum dränge ich so auf Qualität. Ich denke, das Filmbeispiel passt hier wohl ganz gut als Vergleich.

Meinst du fernsehen? Gucke ich nicht. Unter anderem, weil mir da immer schon die Werbung auf den Keks gegangen ist.

Ganz genau.
Aber auch hier, liebe suse, es gibt nicht nur schwarz-weiß weiß.
Schade um Text gilt nur, wenn du beide vergleichst. Das wird niemand, oder nur sehr, sehr wenige tun.
Wenn dann das Buch besser ist, coole Sache.

Auf was beziehst du das jetzt genau? Schlechte Schauspieler vermiesen einen guten Stoff immer. Jedenfalls für mein Empfinden. Das ist die Ausnahme von der Regel, in der es für meinen Geschmack sehr wohl nur schwarz und weiß gibt.
Oder noch anders, passt vielleicht sogar besser: The Shining - Ein herausragender Film mit herausragenden Schauspielern in einer herausragend guten Synchronisation. Ich sehe mir gern Filme im Original an. Also habe ich es gemacht und der Originalton war dermaßen schlecht, dass ich den Film ausschalten musste. Unerträglich! Hätte ich den Film zuerst im Original gesehen, hätte ich nur darüber geschimpft. Da ich die Synchronisation kenne und die DVD zu Hause habe, habe ich ihn nun bestimmt schon 20 Mal gesehen.

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Ich beziehe mich auf den direkten Vergleich.
Shinning zum Beispiel.
Was denkst du, wie viele Zuschauer sich die mühe gemacht haben,die deutsche Fassung direkt mit dem Original zu vergleichen?
Ich denke, ein Prozentsatz im Promille- Bereich.
Die anderen haben das Produkt einfach konsumiert. Jeder mit seinem persönlichen Eindruck.

Na ja. Wie gesagt, ich habe es ja nicht absichtlich verglichen. Hätte ich nur die englische Version (also die schlechte) gesehen, hätte ich den Film aufgrund der schlechten Tonqualität sofort in die Ecke gepfeffert. Und das würde ich mit einem Buch eben auch machen.
Mir kam es nicht auf einen Vergleich an, sondern wollte durch den Vergleich nur verdeutlichen, wie schlechte Qualität eine gute Story zerstören kann.
Bei Büchern sehe ich das genauso. Und das finde ich einfach schade.

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Das ist die Generation TikTok, für die schreibe ich aber nicht. Für die sind Kurzgeschichten ja schon zu schwierig.

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Ein Buch ist ein Medium, es hat Leser. Oder aber Käufer, die jemanden kennen der liest.
Eine Tonaufnahme hat eine andere Klientel. Gleich ob Download, CD oder aber Abo.
Beide Kunschaften haben nur sehr wenig Schnittmenge.
Die Produkte müssen dem auch Rechnung tragen.
Ein Kompromiss ist da, glaube ich, eine Verschlechterung auf beiden Seiten.
Das Buch, ist für mich nicht mehr die oberste Prämisse.
Beim grossen A zum Beispiel, muss man schonmal einplanen, einen Teil des Erlöses zu investieren für Werbung zum Beispiel. Gut für Jeff besoffs schlecht für mich.
Beim Direktverkauf kann ich von mir behaupten, über 90 Prozent der verkäufe hatte ich schonmal in der Hand und dem Kunden in die Augen geblickt.
Sehr viel Aufwand für wenig Ertrag.
Wird das mit hörbaren Produkten anders sein?
Ja! Im schlimmsten Fall geht der Kahn nachts sang- und klanglos unter. Im besten Fall generieren ich neue Kunden.

Nein. Kein Buch der Welt wird durch einen miesen Vorleser besser oder besser verkäuflich.

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Puhh. Das macht mich etwas ratlos.
Ich Versuche wirklich in deutsch, deutlich und freundlich zu schreiben.
Ich möchte mein Buch nicht besser machen und auch nicht besser verkaufen.
ein Buch ist nicht mehr zeitgemäß.
Ein Farbschnitt mit durchschnittlichem Inhalt, präsentiert von irgendwelchen Infusionen ist erfolgreicher als gut geschriebenes von einem genialen Autor ( nicht auf mich bezogen)
Die Sonne des Buches begann mit dem Film zu sinken, das Internet, die social Media und die schnelle Zeit begünstigen den Untergang.
Nur ein ganz kleiner Schimmer bleibt am Horizont. Ähnlich kurz vor der Sonnenwende am Polarkreis.
Seit nicht traurig, ein Schimmer Hoffnung bleibt.
Ein anderer Gaul steht für mich bereit, bereit zu neuen Ufern oder bereit zur Schande geritten zu werden.
Das wird sich zeigen.
Ich schreibe nicht mehr um ein physisches Buch mein eigen zu nennen, das habe ich getan ich habe auch einen Baum gepflanzt, ein Kind gezeigt und was war das noch?
Egal.
Sicher, wenn es mir möglich wäre, würde ich es selber einsprechen. Diese Gabe ist ein seltenes Gut und daher auch zu teuer für Experimente.

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Jetzt mal was anderes. Hast du vielleicht eine Geschichte für den Seitenschlüpfer?

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Das sehe ich anders. Wie kommst du denn darauf?

Schau mal, was ich zu dem Thema gefunden habe (Quelle: Die Renaissance des Lesens: Warum Print gerade wieder gewinnt – Popmonitor)

  1. Oktober 2025

Die Renaissance des Lesens: Warum Print gerade wieder gewinnt

In einer Zeit, in der Bildschirme dominieren, überrascht ein leiser, aber stetiger Trend: Gedruckte Bücher erleben ein Comeback. Trotz Streaming, Social Media und E-Readern greifen immer mehr Menschen wieder zu echten Büchern, Zeitungen und Magazinen.

Was treibt diese Rückkehr zum Analogen an? Geht es um Nostalgie, bewussten Konsum oder eine Gegenbewegung zur ständigen digitalen Reizüberflutung? Die Antwort ist komplex – und spiegelt eine tiefere gesellschaftliche Sehnsucht wider.

Vom Bildschirm zurück aufs Papier

Lange Zeit galt das gedruckte Wort als Auslaufmodell. Mit dem Aufstieg von Smartphones und Tablets schien das Lesen von Papierseiten fast altmodisch. Doch mittlerweile kehrt der Trend um.

Laut aktuellen Studien steigt der Absatz physischer Bücher seit einigen Jahren wieder an, insbesondere bei jungen Erwachsenen. Viele geben an, sich besser konzentrieren zu können, wenn sie ein Buch in der Hand halten.

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Das täuscht wohl kaum darüber hinweg, dass immer mehr kleine Verlage und Buchläden aufgeben.
In den grossen ketten überwiegend importierte Literatur angeboten wird und deine Chancen als indyauthor schwinden.
Wann hast du das letzte Mal jemanden fremden mit einem Buch gesehen, im Vergleich dazu, diese Zombies mit Handy in der Hand und/ oder Stöpsel im Ohr?
Studien sind oft nicht objektiv.
Wessen Wein ich sauf, dessen Lied ich sing.

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Jeden Tag bei uns am öffentlichen Bücherschrank.

Nur die halbe Wahrheit,denn den zweiten Teil des Satzes hast du ingo- riert😩