Eine wahre Winter-Weihnachtsgeschichte in einer nicht zu fernen Zeit. ![]()
Ein großes Dankeschön an deinen Schutzengel, dass nicht noch schlimmeres passiert ist. Gute + schnelle Besserung und alles Liebe für dich…
Herst, wos tuast denn?
Alles Gute. Mögen die Wunden rasch heilen. Auch die unsichtbaren.
Gute Besserung.
Oh je :o und das vor Weihnachten. Gute Genesung!
Kurze Frage: Was ist Schnee?
Ein unglaublich schöner Satz!
Insgesamt finde ich die Idee sehr charmant, weil das Leben im „Habitat“, also unter der Kuppel, ja wie die Stadt in einer Schneekugel ist. Ich weiß nicht, ob das beabsichtigt war, aber es gibt dem Thema eine symbolische, märchenhafte Ebene. Vielen Dank für die Geschichte!
Fass in dein Gefrierfach vom Kühlschrank. Diese frostigen Ablagerungen an den Kühlrippen kommen Schnee nahe.
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Tja, ich hoffe, dass es unseren Nachfahren nicht mal wirklich so geht.
Deswegen kann ich die Frage von @Koebes (Was ist Schnee?) gut nachvollziehen. Schnee ist allgemein so selten geworden, dass er schon nervt bevor er überhaupt gefallen ist.
Aber wer das Wundervolle an einer Schneeballschlacht, einer Schlittenfahrt und tiefen Stapfen im Winterwald nicht kennen gelernt hat, der tut mir fast ein bisschen leid.
Eine nette Weihnachts-Dystopie mit einem gar wunderbaren Schalter hast du da geschrieben, liebe:r Unbekannte:r.
Danke
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Diese wunderschöne Geschichte ist, wie alle anderen vor ihr ebenso, ein wahrer Schatz. Sie hilft ungemein dabei, die Zeit zu überbrücken, in der das, was wir einst als Normalität kannten, bereits zu etwas Besonderem geworden ist. In einer Welt, die sich ständig verändert, bietet sie einen Anker der Beständigkeit und erinnert uns daran, dass Geschichten die Kraft haben, uns zu trösten und zu inspirieren. Sie ist ein Lichtblick in Zeiten der Ungewissheit und zeigt, wie wichtig es ist, sich an den kleinen Dingen zu erfreuen, die uns Halt geben. Danke dafür!
Wer sie geschrieben hat, ich tippe auf: @KeineAhnung!
Ihr Lieben,
alle möglichen anderen Stories habt ihr ja schon von mir vermutet, diese hier aber nicht - und genau die ist von mir.
Entstanden aus einem Gespräch in größerer Runde, dass es ja früher oder später eh keinen Schnee mehr geben wird und man dann ja sicher eine künstliche Alternative brauchen wird, habe ich der Zeit einfach ein bisschen vorgegriffen.
Und die Sache mit der Glaskuppel, dass man dann selbst quasi in so einer Schneekugel sitzt, hatte ich mir auch so gedacht.
Es war.
Vielen Dank, dass sie euch so gut gefällt!
Liebe @Yoro,
eine wunderbare Weihnachtsgeschichte. Vielen lieben Dank dafür.
Mir fiel dazu natürlich ein - typisch Kick -:
Wir haben keinen Schnee und fahren trotzdem Ski (Beschneiungsmaschinen) …
Sind wir genial oder a bisserl deppad?
Allen einen gemütlichen Abend, möglichst ohne Stress. Lasst uns die stille Zeit genießen. ![]()
Toll! ![]()
wohl von beidem
Oh ja, ich liebe es, dem Schnee zu zuhören. Er hat eine eigene Art von Stille, die alles zudeckt und zugleich in Schneeflocken flüstert. Schnee ist besonders: eigentlich weiß und je nach Licht eben doch nicht; ohne Geruch und dennoch von unvergleichlichem Duft. Unvorstellbar, dass es Menschen geben wird, die das nie selbst erleben. Ich hoffe, es kommt anders.
Danke @Yoro für deine Geschichte.
Vielen Dank für diese wundervolle bildhafte Geschichte. ich liebe Schnee und wenn Schneeflocken mein Gesicht berühren freue ich mich wie ein kleines Kind. Im dichten Wald bei Schneegestöber zu spazieren finde ich herrlich und fast ein bisschen meditativ.
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Vielen lieben Dank, @Yoro. Ich vermisse den Schnee aus meiner Kindheit und kann mir vorstellen, dass es immer weniger davon geben wird. Ich fühle mit den Protagonisten deiner Geschichte. Alles wird künstlich erzeugt - selbst irgendwann das Wetter. Grausame Vorstellung. Aber wir sind auf dem Weg dahin wie blinde Lemminge.
Hier kommt die 23. Adventskalendergeschichte (23.12.2025):
Weihnachtserinnerungen
Es war der Abend vor Heiligabend, der Schnee fiel leise auf die Straßen der kleinen Stadt. Alles war in ein sanftes, magisches Leuchten gehüllt, die vorweihnachtliche Hektik hier nicht mehr zu spüren. In dem kleinen Café an der Ecke lehnte Margarethe sich mit einem tiefen Seufzer zurück und betrachtete den mit funkelnden Lichterketten geschmückten Baum draußen auf dem kleinen Platz.
Ein älterer Mann betrat das Café. Sein Gesicht war von der Kälte gerötet, und er trug einen langen, blauen Wollmantel. Er setzte sich an den Tisch neben Margarethe und bestellte einen Tee. Seine Augen strahlten warme Gutmütigkeit aus.
„Frohe Weihnachten“, sagte er mit einem Lächeln, als ihre Blicke sich trafen. Es war lange her, dass jemand diese Worte so herzlich zu ihr gesagt hatte.
„Frohe Weihnachten“, erwiderte sie und ein Lächeln stahl sich auf ihr Gesicht.
Der Mann wärmte seine Hände an der Teetasse und erzählte Geschichten voller Abenteuer und Nostalgie aus seiner Zeit als Seemann und all den Weihnachtsfesten, die er auf See verbracht hatte. Ferne Länder, aufregende Häfen, leuchtender Sternenhimmel, seltsame Begebenheiten und bunte Feste mit fröhlichen Menschen. Margarethe und ein paar andere Café-Gäste hörten fasziniert zu und mit jeder Geschichte flaute der Sturm des Jahres etwas mehr ab.
Als sie gehen wollte, fand Margarethe einen kleinen, handgeschnitzten Holzengel auf dem Tisch. Auf dem Sockel war etwas eingraviert: „Glaube an Wunder.“
Die Rechnung war bereits bezahlt, ihre und die der anderen Gäste. Es konnte nur der Seemann … wer war er?
Wieder ein paar Menschen zum Lächeln, ein paar Euro unter die Leute gebracht und seine Erinnerungen einen weiteren Tag gerettet. Die Gestalt im blauen Mantel verschwand im tanzenden Schnee.
Wie schön, daran erinnert zu werden, dass uns und von uns nur Erinnerungen bleiben, die wie Schnee aufgewirbelt, verweht werden, um letztlich dahin zu schmelzen. Danke für diese Erinnerung!
Ist sie von dir, liebe @EffEss, oder von @a-i-brecht oder wer hat uns den Engel auf den Tisch gestellt? ![]()