Nicht zu vergessen den Schlüssel für die Rotationsumkehrautomatik bei H.G.Wells’ Zeitmaschine mit David Warner und MalcolmMcDowell.
Gut. Dafür habe ich den Zeitgenerator.
Achja, und Zeitsynchronisatoren.
Dann dürfte nichts fehlen.
Ich finde bei Fantasy muss man nicht physikalisch korrekt argumentieren denn sonst wäre es Science Fiction. Meine Überlegung dazu: Agenommen der Zeitreisende reist in die Vergangenheit, so dass er nicht zwei mal existiert sondern sein vergangenes Ich kollabiert aufgrund der Zeitreise, dann wird das Universum rückwärts gedreht nur der Zeitreisende bleibt von diesem Effekt verschont, indem er sich in einer geschützten Umgebung (Zeitmaschine) befindet. Das rückwärts drehen des Universum würde z.B. die Bildung eines parallelen Universum unnötig machen. Die Frage wäre dann, ob die Menschen und die gesamte Natur eine Reise rückwärts in die Zeit überhaupt überleben könnten. Schließlich würde die gesamte Entropie rückwärts laufen. Man schmiert sich ein Brot nachdem man es gegessen hat…
Wenn es Fantasy ist, warum erklärst du es nicht einfach mit Magie oder mit übernatürlichen Kräften?
Mache ich ja…
(Es bleibt mir ja nichts weiter übrig )
Na, immerhin der Warp Antrieb tut seinen Dienst. Nachdem sich herausstelle, dass für die Funktion des Warp-Antriebs ein „Heisenberg-Kompensator“ erforderlich sei und dessen „Erfinder“ gefragt wurde, wie der denn funktionierte bekam der Inverviewer zur Antwort: „Ganz gut“
Um es Fantasy bleiben zu lassen würde ich auf jegliches Technobabbel verzichten und mich wie schon andere geschrieben hatten auf eine Treppe in den Keller, einen Steinkreis oder einen Rollstuhl mit Zahnrädern beschränken. Oder der Protagonist fällt in einem Tümpel und kommt in der anderen Zeit aus den Teich heraus. Dort findet er dann heraus, wie der Elektrik-Trick funktioniert
Auch bei Science Fiction muss nicht immer alles stimmen, denn sonst wäre es Science, nur eben ohne Fiction.
… mitsamt Küwalda.
Kleine Sonne scheine! Der sprechende Knochen! Mich schrecken nicht mal Normannen!
War das ein Spaß!
Ja, allerdings. Richtig toll. Im Original heißt das Tierchen übrigens Touchwood.
Guten Tag,
ja, ich habe schon mehrere Geschichten mit Zeitreisen geschrieben. Ich finde es immer wieder spannend, in die Vergangenheit zu wechseln und mal zu sehen, was sich da so alles abspielt. Eine Geschichte handelt davon, Jesus in seiner Kindheit zu besuchen und diese ein Stück mit ihm zu erleben. Eine andere beschreibt Menschen, wie sie vor 6000 Jahren lebten. Auch sehr spannend. Es braucht dazu sehr viel Recherche. Und mit Papyrus kann man ja auch die Handlungen gut skizzieren. Manchmal muss ich auch eine Pause einlegen und sich alles setzen lassen, damit es dann weitergeht.
Mit vielen Grüßen
Reinhard Mein
Hallo,
bei deine Fragestellung dachte ich zuerst „Fantasy“? Und dann „Zeitreise“? Wie passt das zusammen?
So intuitiv hatte ich jetzt nicht das Gefühl, dass du dich zu sehr mit technischen Fragen über Zeitreisen beschäftigen wilst.
Aber das ist nur ein Eindruck, der sich aus ein paar Zeilen deiner Fragestellung ergibt.
Als ich dann folgend etwas über Quantenmechanik las, dachte ich jedenfalls sofort auch an den
Knoten im Gehirn.
Fantasy und Zeitreise im technischen Sinn haben etwas Widersprüchliches für mich.
Soll ja kein reiner Science Fiction werden. Vermute ich mal.
Bleibt die Frage, was es denn sonst noch werden soll? Abenteuerroman, Komödie,
Tragödie oder vielleicht auch eine Liebesgeschichte?
Falls das so sein sollte, würde ich den ganzen technischen Kram mehr in den Hintergrund schieben.
Ist ja bloß die Staffage für die eigentliche Geschichte.
Wobei es schon spannend wäre, zu wissen, wohin die Zeitreise überhaupt geht? Also in die
Vergangenheit oder in die Zukunft? Oder sind es nur Sprünge innerhalb eines Tages, einer Stunde, einer Minute?
Ist die Zeitreise freiwillig, oder sitzen irgendwo Saurier mit Strahlern?
Intuitiv fällt mir als Roman die Frau des Zeitreisenden ein.
Da bewirkt ein genetischer Defekt eine mehr ungewollte Zeitreise.
Eine Mischung aus Liebes- und Krankheitsgeschichte.
Bei Fantasy ist ja Magie nicht so weit entfernt. Damit könnte man sicherlich auch Wurmlöcher
und Hunde in Kästen mit merkwürdigen Vorrichtungen umgehen. Wobei ich solche Themen
schon interessant finde. Man muss sie aber eben auch spannend beschreiben können.
Und sie sollen ja nicht die Spannung in Langeweile umkippen lassen. Schlimmstenfalls kann
man auch nicht verständliche Alientechnologie ausleihen. Muss ja keine Telefonzelle wie bei
Doctor Who sein.
Wobei ich gerade lese, dass du ja schon fertig bist, also meine Antwort eigentlich überflüssig wäre.
Sei es drum.
Meine 2 Cent zu der Fragestellung.
Ich kenne tatsächlich eine Geschichte, die das alles miteinander vereint, wobei es sich jedoch um einen Film handelt: Hier wird ein Klassiker mit der modernen Welt der 1970er Jahre verknüpft: Flucht in die Zukunft – Wikipedia
Witzig. Spannend. Erschreckend. Brutal. Amüsant. Eine Liebesgeschichte der besonderen Art und ein super Beispiel für das Ineinanderfließen von Genres und deren letztendliche Bedeutungslosigkeit.
Neben dem Buch gibt es auch einen gar nicht schlechten Film dazu.
Der Beschreibung würde ich zustimmen. Ist ja auch kein Wunder, wenn
H.G. Wells selber zum Zeitreisenden wird und seinen Freund Jack the Ripper
gleich mitnimmt in die Zukunft. So viktorianisches Duell-Feeling in der Neuzeit.
Serienmörder und Romanze inklusive. Unterhaltsam, wobei doch auch
brutal. Ist bei Jack the Ripper auch kein Wunder.
Es handelt sich ja um Urban-Fantasy. Die Zeitreisen betragen meist nur 5 Minuten, eine 3 Jahre. Die Geschichte bleibt also immer in der Jetztzeit.
Und natürlich erkläre ich kaum was. Aber es war trotzdem wichtig sich vorher mit der Theorie auseinander zu setzen, weil ich es verstehen musste, um die Geschichte zu schreiben.
Sag bitte Bescheid, wenn man es lesen kann …
Kann man. Theoretisch. Das Manuskript ist fertig, betagelesen, aber noch nicht lektoriert. Jetzt hätte ich gern einen Verlag. Also falls hier eine Fee mitliest und ich gerade einen Wunsch frei habe…