Hier ist ein Kapitel, an dem ich lange gefeilt habe. Zwischen diesem und dem vorherigen liegen etwa vier bis fünf weitere. Ich hoffe, das die emotionale Wirkung gut ankommt.
Winter 1632 - Scheid.pdf (74,0 KB)
Hier ist ein Kapitel, an dem ich lange gefeilt habe. Zwischen diesem und dem vorherigen liegen etwa vier bis fünf weitere. Ich hoffe, das die emotionale Wirkung gut ankommt.
Winter 1632 - Scheid.pdf (74,0 KB)
Die Stimmung wird gut rüber gebracht. Ich würde die Krankheit aber wenigstens einmal benennen. Das Grauen braucht auch einen Namen und bringt so den Leser näher an den Ort des Geschehens, auch wenn die Betroffenen sie am liebsten unausgesprochen lassen wollen.
Danke. Was die Stimmung betrifft, war ich mir nicht sicher. Ich neige dazu, zu viel zu beschreiben, und bin dann ständig wieder am Kürzen. Danach muss ich mich regelrecht bremsen, damit ich nicht doch wieder das eine oder andere einfüge.
Das Grauen wird in den Kapiteln davor (die hier fehlen) schon benannt, daher habe ich es hier weggelassen. Es ist Fleckfieber und wird übertragen durch Kleiderläuse. Da Soldaten oft wochen- oder monatelang dieselbe Kleidung trugen und sich kaum waschen konnten, waren Läuse nahezu allgegenwärtig und der Krieg schuf ideale Bedingungen für die Krankheit. Deshalb sprach man damals oft von einem „Lagerfieber“, „Kriegsfieber“ oder kurz vom „Fieber“. Es dauerte nach Ansteckung ca. ein bis zwei Wochen bevor plötzlich starke Beschwerden auftraten.
In den vorherigen Kapiteln wird ein durchziehendes Heer für zwei Tage in der Stadt einquartiert. Da einige Soldaten am Fleckfieber erkrankt sind, müssen sie ihr Lager außerhalb des Ortes, bei Scheid, aufschlagen, um eine Ansteckung der Bevölkerung zu verhindern. Diesen Teil bin ich aber noch am Bearbeiten.
Dann ist es ja gut. Es ist immer schwierig zu kurzen Abschnitten etwas zu sagen. Das mit der unausgesprochenen Krankheit war das Einzige, was mir aufgefallen war.
Der aktuelle Status:
In meinen freien Tagen bin ich – auch durch die Recherche in verschiedenen Archiven – tief in dieser Welt und Zeit eingetaucht. Inzwischen hat mich der Arbeitsalltag wieder. Auf dem Heimweg führt mich meine Strecke durch unsere Altstadt und ich rolle über enge Pflasterstraßen zwischen über 200 Jahre alten Fachwerkhäusern hindurch.
Plötzlich sehe ich Pferdemist und anderen Unrat auf dem Pflaster liegen. Der alte Tuchhändler kommt mir mit seinem Fuhrwerk hoch mit Tuchballen beladenen entgegen. Überall in den Ecken der Gassen sehe ich Kriegsvolk herumlungern. Ich höre Kinder, die unbekümmert dazwischen spielen und Hundegebell von Hunden die hinter ihnen herlaufen. Vom Marktplatz her höre ich geschäftiges Stimmengewirr. Auf der anderen Straßenseite steht die Frau des Schmieds und unterhält sich mit ihren Nachbarn. Nahe der Kirche steht Pfarrer Limrich im Gespräch mit einigen Ratsherren.
Plötzlich höre ich hinter mir ein Hornsignal. Von einem Boten? Ich schaue instinktiv in den Rückspiegel. Statt eines Reiters sehe ich einen Wagen hinter mir, dessen Fahrer ungeduldig die Lichthupe betätigt, weil ich auf dem Kopfsteinpflaster wieder einmal viel zu langsam unterwegs bin. ![]()
Ich glaube, es ist an der Zeit, die bisherigen Kapitel in Ruhe zu überarbeiten und das Projekt anschließend vorerst ruhen zu lassen. Die ersten vierzig Kapitel stehen inzwischen als Rohfassung. Danach möchte ich mich erst einmal der Überarbeitung meines ersten Romans widmen.
Habe einmal versucht zu dem ganzen Projekt ein Vorwort zu schreiben.
Vorwort
Dies ist keine Geschichte von Königen.
Keine Chronik großer Feldherren, gewonnener Schlachten oder glanzvoller Höfe.
Dies ist die Geschichte jener Menschen, deren Namen selten in Büchern stehen.
Menschen, die zwischen Wäldern, Bächen und schmalen Wegen lebten.
Die den Klang von Hämmern kannten, das Knarren schwerer Wagenräder, das Läuten der Kirchenglocken im Nebel und den Geruch nasser Wolle in den Walkmühlen.
Menschen, die arbeiteten, hungerten, liebten und starben.
Der Dreißigjährige Krieg zog wie ein fernes Gewitter über das Land, und doch kroch er in jedes Haus. Er kam mit Soldaten, mit neuen Steuern, mit Krankheit und Angst. Er brachte fremde Herren, neue Befehle und alten Hass zwischen den Konfessionen.
Und dennoch mussten die Menschen weiterleben.
Das Korn musste gemahlen werden.
Die Schmiede mussten Feuer halten.
Kinder wurden geboren.
Alte starben.
Im Herbst wurde eingebracht, was der Sommer hergegeben hatte.
Im Winter fror das Wasser in den Trögen.
Ackerborn war damals eine kleine bergische Freiheit ohne Mauern. Keine große Stadt schützte ihre Bewohner. Nur Wälder umgaben die Höfe, Bäche trieben die Hämmer an, und über allem lag das wechselhafte Licht des Bergischen Landes.
Viele der Figuren dieses Romans haben historische Vorbilder. Namen aus alten Kirchenrechnungen, Steuerlisten, Prozessakten und vergilbten Urkunden tauchen hier wieder auf. Manche sind beinahe vergessen. Andere leben bis heute in Familiennamen, Höfen oder Flurnamen fort.
Doch dies ist kein Geschichtsbuch.
Es ist der Versuch, eine vergangene Welt wieder sichtbar und hörbar zu machen.
Das Schlagen der Hämmer.
Das Murmeln eines Gebets.
Das Knarren der Dielen in einem kalten Winter.
Das leise Gespräch zweier Bauern, die nicht wissen, ob morgen Soldaten kommen.
Und vielleicht ist genau dort die wahre Geschichte verborgen.
Gefällt mir recht gut … bis auf, was Deine Geschichte alles nicht ist - das würde ich radikal weglassen. Sage nur, was sie ist.
Gefällt mir. In diesem Fall empfinde ich die anfängliche (‘nicht Geschichtsbuch’ ist dann schon zu viel) Kurzaufzählung dessen, was die Geschichte nicht erzählen will, ein durchaus erlaubtes Stilmittel, um die Lesererwartung in eine beabsichtigte Bahn zu lenken. Auf den Satz “Es ist der Versuch, …” würde ich verzichten, weil er klingt, als seist du selbst unsicher.
Mich stört eher, dass sich durch redundante Inhalte die Intensität des Textes gegenseitig abschwächt. Dass die Menschen weiterleben mussten, besser: sie wollten es doch auch, ist unbestritten. Besonders prägnant finde ich deine kurzen, fast Versen gleichenden, Passagen, denn sie benötigen keine ‘Verstärkung’.
Für mich ein Widerspruch und zu schwach. Ein fernes Gewitter macht Lärm, aber es zieht vorüber, ohne Schaden anzurichten. Das war mit dem Dreißigjährigen Krieg ganz anders. Er traf mit voller Wucht! Er kroch nicht in jedes Haus, sondern durchzog das Land mit tödlicher Vernichtung.
Du hast Recht. Das Buch sollte nicht damit beginnen, zu erklären, was es nicht ist. Das könnte schnell defensiv wirken. Sondern eher was es ist. In Archiven etc. in denen ich war gab es meistens das selbe Statement: Sobald jemand hörte, dass ich über den Dreißigjährigen Krieg schreibe, dachte man sofort an große Schlachten und militärische Auseinandersetzungen. Wenn ich dann erwiderte: „Nein, es geht nicht um die Schlachten, sondern um die einfachen Menschen“, kam häufig die Antwort: „Ach so, Sie schreiben eine Chronik/Geschichtsbuch.“
Dass ein Roman über den Dreißigjährigen Krieg auch ohne große Schlachtenszenen auskommen kann, musste ich immer wieder neu erklären. Daher auch der Satz: „Dies ist kein Geschichtsbuch.“ Aber das gehört wohl weniger in ein Vorwort, als vielmehr in den Klappentext.
Für mich ein Widerspruch und zu schwach. Ein fernes Gewitter macht Lärm, aber es zieht vorüber, ohne Schaden anzurichten. Das war mit dem Dreißigjährigen Krieg ganz anders. Er traf mit voller Wucht! Er kroch nicht in jedes Haus, sondern durchzog das Land mit tödlicher Vernichtung.
Der Landesherr war bei einem im Dienst des Kaisers stehenden Grafen hoch verschuldet und konnte seine Verbindlichkeiten nicht begleichen. Daher musste er im Jahr 1631 nach geltendem Recht einen Teil seines Landes als Pfand an den Grafen abtreten. Und dieser Ort hatte er dafür ausgewählt, weil seine Bewohner von ihrem Recht, Beschwerden einzureichen, regen Gebrauch machten.
Da der Ort klein war und sich kaum zur Wehr setzen konnte, betrachteten durchziehende Regimenter ihn oft als schutzlos. Immer wieder nutzten Soldaten den Ort für Einquartierungen und längere Aufenthalte. Der neue Landesherr befand sich weit entfernt und griff kaum ein. Den benachbarten Herrschaften kam diese Entwicklung sogar gelegen, denn sie sorgten nach Möglichkeit dafür, dass die Truppen hier lagerten und nicht auf ihrem eigenen Gebiet.
Obwohl es während des gesamten Krieges in diesem Ort zu keiner einzigen Schlacht kam, hatte die Bevölkerung schwer unter den Folgen des Krieges zu leiden. Wiederholte Plünderungen, Einquartierungen und andere Übergriffe belasteten die Einwohner erheblich. Dabei verfügte der Ort über eine frühe Tuch- und Eisenindustrie mit Walkmühlen, Eisenhämmern und vermutlich auch Pulvermühlen zur Herstellung von Schießpulver.
Während die Bewohner den Kanonendonner der weit entfernten Schlachten hörten, erlebten sie selbst keine Kämpfe vor ihrer Haustür. Stattdessen waren sie immer wieder gezwungen, durchziehende Regimenter in ihren Häusern einzuquartieren und deren Versorgung zu übernehmen.
Ich gebe zu, der Satz ist unglücklich gewählt, da die Hintergründe nicht bekannt sind. Ich sehe das ganze subjektiv, da ich noch zu sehr in der Zeit stecke.
Der Beginn des Vorwortes ist umgeschrieben. Das klingt auch besser:
Vorwort
Diese Geschichte erzählt von Menschen, deren Namen selten in Büchern stehen.
Nicht von Königen, großen Feldherren oder glanzvollen Höfen, sondern von denen, die zwischen Wäldern, Bächen und schmalen Wegen lebten.
Sie kannten den Klang der Hämmer, das Knarren schwerer Wagenräder, das Läuten der Kirchenglocken im Nebel und den Geruch nasser Wolle in den Walkmühlen.
Sie arbeiteten, hungerten, liebten und starben.
Der Dreißigjährige Krieg zog hier wie ein fernes Gewitter über das Land, und doch kroch er in jedes Haus. Er kam mit Soldaten, mit neuen Steuern, mit Krankheit und Angst. Er brachte fremde Herren, neue Befehle und alten Hass zwischen den Konfessionen.
Und dennoch mussten die Menschen weiterleben.
Das Korn musste gemahlen werden.
Die Schmiede mussten Feuer halten.
Kinder wurden geboren.
Alte starben.
Im Herbst wurde eingebracht, was der Sommer hergegeben hatte.
Im Winter fror das Wasser in den Trögen.
Hückeswagen war damals eine kleine bergische Freiheit ohne Mauern. Keine große Stadt schützte ihre Bewohner. Nur Wälder umgaben die Höfe, Bäche trieben die Hämmer an, und über allem lag das wechselhafte Licht des Bergischen Landes.
Viele der Figuren dieses Romans haben historische Vorbilder. Namen aus alten Kirchenrechnungen, Steuerlisten, Prozessakten und vergilbten Urkunden tauchen hier wieder auf. Manche sind beinahe vergessen. Andere leben bis heute in Familiennamen, Höfen oder Flurnamen fort.
Doch dies ist kein Geschichtsbuch.
Es ist der Versuch, eine vergangene Welt wieder sichtbar und hörbar zu machen.
Das Schlagen der Hämmer.
Das Murmeln eines Gebets.
Das Knarren der Dielen in einem kalten Winter.
Das leise Gespräch zweier Bauern, die nicht wissen, ob morgen Soldaten kommen.
Und vielleicht ist genau dort die wahre Geschichte verborgen.
Aktueller Stand:
Ursprünglich hatte ich vor, bei Kapitel 40 erstmal zu stoppen, aber der noch nicht geschlossene Spannungsbogen ließ mich nicht in Ruhe.
Dafür steht jetzt der komplette Band 1 in Rohfassung mit z.Zt. 53 Kapitel. Jetzt steht die erste Überarbeitung an.
Als Nachfahrin einer Schmiedemeisterdynastie
, sage ich Daumen hoch. Gefällt mir richtig gut. Du benennst die Protagonisten um die es geht zuerst, sie sind im wahrsten Sinne die Haupfiguren und ich empfinde sofort eine Sympathie zu ihnen.
Dies sollte eine Antwort auf EffEss werden, hat irgendwie nicht so geklappt.
Der Schmied war damals eine angesehene Person. Gesellschaftlich stand er über den einfachen Handwerkern und Knechten, aber unter den Schöffen, Ratsherren usw. Genau deshalb ist er für mich das ideale Bindeglied zwischen diesen beiden Schichten. Er und seine Familie sind deshalb meine Hauptfiguren, weil ich über sie eine möglichst große Bandbreite des damaligen Lebens zeigen kann.
Im Mittelpunkt steht eine Schmiedefamilie über drei Generationen: der alte Schmied, der allein lebt und kurz vor dem Ruhestand steht, sein verheirateter Sohn mit seiner Familie sowie deren drei Kinder – die jüngste Tochter (etwa drei Jahre alt), der mittlere Sohn und der Älteste, der bereits in der Schmiede mitarbeitet. Er ist mit der Tochter des Tuchhändlers befreundet. Über sie gelangen Neuigkeiten aus der Großstadt und andere interessante Geschichten ins Dorf.
Die Schmiede habe ich als eine Art Nachrichtenbörse angelegt. Dorthin kamen die Leute aus den entlegenen Honschaften, um ihre Pferde beschlagen oder Pflüge richten zu lassen. Im Winter machten viele auf dem Heimweg vom Markt dort Halt, um sich an der Esse aufzuwärmen, bevor sie wieder hinaus auf ihre Höfe und in die Honschaften mussten. Außerdem ist der Schmied eng mit einem Schöffen befreundet. So bekommt er auch mit, was in den Amtsstuben vor sich ging.
Ich kann dir den ersten Band gern per PN zuschicken, sobald er einigermaßen fertig ist. Ich bin nämlich nicht sicher, ob die Arbeit des Schmieds historisch korrekt beschrieben wird. Vorher muss ich allerdings noch einiges überarbeiten.
Zum Vorwort:
Der Dreißigjährige Krieg zog hier wie ein fernes Gewitter über das Land, und doch kroch er in jedes Haus. (das Wort „hier“ habe ich eingefügt, das fehlte oben noch).
Das kannst du gerne machen. Muss ich dann schauen, wie lange ich dann in diesem Moment brauche. ![]()
Das passiert mir auch dauernd. Ich drücke auf „Antwort“ in der zu beantwortenden Nachricht und am Ende auf „Antworten“ unter meinem Text, aber es erscheint ein normaler Beitrag ohne Bezug.
Egal. Was ich eigentlich sagen wollte: dein neuer Prolog oder Vorwort gefällt mir sehr gut. Unaufgeregt aber trotzdem macht es neugierig auf die Protagonisten. Sehr gut.
Wenn man auf antworten geht, dann bekommt derjenige der vor einem etwas geschrieben hat, das quasi als persönliche Antwort, auch wen er /sie eigentlich gar nicht gemeint ist. Wenn man jemanden persönlich ansprechen will, dann puhlt man ihn aus den vorherigen Antworten raus und klickt da auf antworten oder aber man schreibt z.b. @mephy. Dann bekommt derjenige es persönlich/ öffentlich in sein „Postfach“.
In diesem Fall war es so genau richtig. Ein bisschen verwirrend ist es manchmal schon hier im Forum.
Aktueller Status:
Zur Zeit werden einige Kapitel grundlegend überarbeitet bzw. neu geschrieben, denn aufgrund zahlreicher Archivalien lässt sich inzwischen der Durchzug eines gewaltigen Heeres von etwa 30.000 bis 50.000 Mann rekonstruieren. Die Bevölkerung wusste bereits rund zwei Wochen im Voraus, was langsam, aber unaufhaltsam auf sie zukam. Der Vormarsch glich offenbar einer breiten Walze, die mehrere Ortschaften parallel erfasste.
Zehntausende Soldaten, mehrere tausend Pferde, Hunderte von Wagen und kilometerlange Marschkolonnen zogen durch das Land. Etwa die Hälfte bestand aus Soldaten, die andere aus Marketendern, Trossangehörigen und weiterem Begleitpersonal.
Ich würde den Durchzug am ehesten mit einem Heuschreckenschwarm vergleichen, denn selbst ohne eine Schlacht zu schlagen, muß ein Heer dieser Größe eine Spur der Verwüstung hinterlassen haben.
Kennt ihr dieses Gefühl auch? Über einen langen Zeitraum habe ich täglich vier bis fünf Stunden mit meinen Figuren verbracht. Sie waren mein Rückzugsort, haben mich die Hektik des Alltags vergessen lassen und sind mir mit der Zeit ans Herz gewachsen.
Und jetzt?
Das letzte Wort ist geschrieben. Der letzte Punkt gesetzt. Gaaaaanz langsam klappe ich das Notebook zu. Der letzte Kaffee wird ausgetrunken.
Und plötzlich wird einem bewusst: Man muss seine Figuren loslassen. Sie haben mich so lange begleitet, mich zum Lachen gebracht, aber manchmal auch verzweifeln lassen. Ich kannte ihre Gedanken, ihre Ängste und ihre Träume. Nun beginnt ihr eigener Weg – hinaus zu den ersten Lesern.
Ein leises Gefühl von Melancholie bleibt zurück. Denn mit jeder Geschichte endet auch eine gemeinsame Reise.
Jetzt folgt noch die erste Überarbeitung. Dann ist es Zeit, sie ziehen zu lassen – vielleicht sieht man sich ja in Band 2 wieder.
Aktueller Status:
Zu Beginn der ersten Überarbeitung habe ich festgestellt, dass sich im Eifer des Gefechts beim Schreiben erschreckend viele Redewendungen und Bezeichnungen eingeschlichen haben, die aus einer späteren Zeit stammen. Es finden sich Begriffe und Dinge aus dem 18. oder 19. Jahrhundert, die zur Zeit der Handlung noch gar nicht existierten.
Die Überarbeitung ist deshalb vorerst gestoppt. Aktuell bin ich auf detektivischer Spurensuche nach diesen Anachronismen. Sobald sie beseitigt sind, geht es mit der Überarbeitung weiter. Aller Anfang ist halt schwer. ![]()
ich sags ja nur ungern, aber gerade bei so etwas könnte eine KI sehr hilfreich sein.