Wie lasst ihr einen satz undeendet in der Luft hängen?

Beispiel:
„Ich hab nie gesagt, dass du …“
Sie unterbrach ihn, bevor er weiter reden konnte.

Oder

„Mir liegt es auf der Zunge, aber …“

Macht ihr Punkte, Bindestriche, leerzeichen oder sonst was am Ende? …

Nichts fühlt sich für mich richtig an :frowning:

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Ich mach es genau wie du:

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Dito. Das ist die übliche Schreibweise.

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Es gibt bei Facebook einen außerordentlich rührigen Lektor, mit dem ich einen ausführlichen Austausch hatte, als ich mal Testleser gesucht habe. Und weil ich aus den um die 10 Mails relativ viel mitgenommen hatte, die wir uns geschrieben hatten, hab ich mir seinen Roman gekauft, als er selbst einen herausgebracht hat.

Ich würde fast behaupten, er verwendet die Ellipse überhaupt nicht. Überall, wo ich die drei Pünktchen setzen würde, verwendet er den Halbgeviertstrich. Also im Beispiel:

„Mir liegt es auf der Zunge, aber –“

Dies scheint also wohl auch eine mögliche Schreibweise zu sein. Sie wirkt auf mich aber irgendwie nicht passend und ich bin das komplette Buch darüber gestolpert.

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So mache ich es auch …
Wenn der Satz aktiv unterbrochen wird, weil jemand „reinredet“, benutze ich: -

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Das habe ich öfter in englischsprachigen als in deutschen Büchern gesehen.

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Isa Schikorsky schreibt in ihrem Buch »Aus dem Lektorat 1 und 2« »55. Das Drei-Punkte-Problem«.
[…]
Werden in einem Text, einzelne Buchstaben, ganze Wörter, Satzteile oder Sätze ausgelassen, wird das durch Punkte angezeigt.
Erste Regel: Es werden immer drei Punkte gesetzt — nicht mehr und nicht weniger, sondern genau drei. Wenn der Satz mit den drei Punkten endet, wird auf einen zusätzlichen Punkt als Satzzeichen verzichtet. Frage- oder Ausrufezeichen schließen wie gewohnt an. Das dich der …!
Zweite Regel: Ob die Auslassungspunkte direkt an das Wort angeschlossen werden oder ob davor ein Leerzeichen eingefügt wird, hängt von der Art der Auslassung ab. Werden Buchstaben eines Wortes ausgelassen, folgen die Punkte unmittelbar: Verd…!, Sch…, in allen anderen Fällen wird davor ein Leerzeichen gesetzt. Morgenstund’ hat Gold …
Und noch ein Hinweis: Um Schweigen oder eine Denkpause zu markieren, empfiehlt es sich, statt der Auslassungspunkte einen Gedankenstrich zu verwenden, denn es wird ja nichts ausgelassen.
[…]
Quelle: »Aus dem Lektorat 1 und 2« Isa Schikorsky © 2018

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Die perfekte Antwort. Danke Schreibfuchs!

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manmanman … ist das kompliziert, Sätze in der Luft hängen zu lassen. Ich knüpfe meine auf und lass sie einfach baumeln :sunglasses:

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Den drei Punkten stimme ich zu, bis auf die Tatsache, dass es sich dabei um ein Zeichen handelt.
In Windows Alt + 0133, Word macht das automatisch, in Papyrus habe ich dafür ein Makro erstellt.

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