Warentrenner im Supermarkt fallen mir ein. Die dürften deutlich günstiger sein.
Die Idee hatte ich noch nicht! Prima! Muss ich mal rechechieren.
Ansonsten wären auch die Chips für Einkaufswagen eine Möglchkeit. Mit verkleinertem Buchcover und QR-Code funktioniert das: man lässt die Chips einfach im Einkaufswagen stecken. Allerding stellt sich auch hier die Frage der Zielgruppe. ich würde starke Streuverluste erwarten.
Bei uns in der Gegend werden die kaum noch genutzt. Man kann die Wagen einfach so nehmen, wie früher.
Ich habe so ein S-Bahn-Poster einer Fantasy-Autorin am S-Bahnhof Schichauweg gesehen. Sehr prominent aufgemacht, allerdings ist die Autorin auch bei einem Verlag.
Was mich aber noch nachhaltiger beeindruckt hat, war das Werbeplakat eines Bestatters auf der gegenüberliegenden Seite. Der schaut die Fahrgäste schon seit Monaten mit unerträglicherBetroffenheit an. Marketingtechnisch sehr gut gemacht! Ich werde mal in paar Holzkisten bei ihm probeliegen …
Genau mein Thema! ![]()
Ich habe bisher viel persönliche Werbung (Mundpropaganda) im Bekanntenkreis gemacht. Und einige meiner Bekannten haben auch mein Buch gekauft. Mittlerweile sehe ich die Sache etwas nüchterner, als zu dem Zeitpunkt, als ich diesen Thread eröffnet habe. Es geht ja nicht nur um das erfolgreiche Vermarkten des eigenen Buches, ein wenig Spaß muss das Schreiben ja auch machen. Und immerhin, ich hab schon insgesamt (wenn man alle meine bisher verkauften Bücher zusammenzählt) über 80 verkaufte Exemplare (Gesamtwertung). Ich werd’ die 100 schon noch irgendwann knacken! Auch wenn’s ein bisschen dauert! Außerdem könnte ich (ist mir gerade eingefallen) Flyer bzw. Handzettel von meinem Buch verteilen. Bzw. in unserer Bücherei auslegen, wenn ich das darf. Wäre auch eine Möglichkeit Werbung fürs eigene Buch zu machen, oder? Und wie gesagt, gut Ding will Weile haben. Ich betrachte die Situation mit gemischten Gefühlen, bin mir aber sicher, dass der „mittelmäßige“ Erfolg ein guter „Mittelweg“ ist. Ich möchte nämlich nicht meine gesamte Energie ins Marketing stecken, sondern mehr in den eigentlichen Schreibprozess. Denn letzten Endes kommt es ja auch auf das Gesamtwerk an (was nützt es, ein „außen“ optisch schönes Cover zu haben, wenn der Text nicht so gut ist?), also wie das Buch in der Gesamtwertung (von „außen“ und von „innen“) abschneidet.
Und daher würde es mich in diesem Zusammenhang interessieren, nach welchen Kriterien ihr eure Bücher beim Kauf aussucht. Denn als Autor bzw. Autorin will man natürlich wissen, wie das Buch beim Leser ankommt. Darum sind Rezensionen wichtig. Und darum muss der Autor bzw. die Autorin ja auch wissen, was der Zielgruppe gefällt um es künftig besser zu machen. Das geht zwar jetzt vom Hauptthema ein wenig weg, aber ich finde es an sich spannend, wie sich das Buch entwickelt: von der eigenen Idee zum fertigen Werk. Und natürlich, was die potenziellen Käufer bzw. Käuferinnen dazu sagen. Autoren leben von konstruktiver Kritik (in Form von Rezensionen). Und um Werbung für sein Buch zu machen, muss man ja auch wissen, was dem Leser gefällt und was nicht. Oder wie seht ihr das?
Gruß
Super Girl
Ich hab dir einen Platz für Torin im Anhang meines zweiten Isabella-Bandes reserviert.
Ich habe Visitenkarten im Kiosk bei uns ausgelegt. Der Kioskbetreiber hat auch die einzige Postfiliale im Umkreis von 10 Kilometern. Es kommen also täglich viele Leute vorbei. Kiosk und Post sind in demselben, relativ kleinen Raum. Theoretisch müssten meine Visitenkarten auffallen.
Unsere Bibliothek bekommt bei jeder Neuerscheinung ein Exemplar von mir geschenkt.
Eine Frage, über die ich auch wieder nachdenke. Für meinen ersten Krimi habe ich bei der hiesigen Tageszeitung recherchiert, welchen Redakteur ich ansprechen kann. Schließlich schrieb ich an eine Reporterin. Sie brachte im Sonntagsjournal einen großen Artikel auf der dritten Seite. Wir sind bis heute im Kontakt und treffen uns ab und zu. Außerdem bin ich auf Linkedin. Mein Netzwerk wächst. Zwei Dinge tu ich dafür: 1. Einmal/Monat schrieb ich einen Blogartikel im dortigen Newsletter, 2. Ich bin Mitglied in wenigen Gruppen, in denen es etwas persönlich zugeht. Einige der Mitglieder dort haben aktiv Werbung für meinen Roman gemacht. So hat sich mein Regionalkrimi auch in Süddeutschland und Österreich verkauft. Aber bei diesem Erstling nicht im Maße, wie ich es mir wünsche.
Hätte ich 2025 den zweiten geschrieben, wie vorgesehen, hätte ich wohl mehr verkaufen können. Doch Anfang des Jahres wurde mein Mann sehr krank, und ich habe ihn betreut und gepflegt, bis er Anfang Dezember starb. Zu meinen LI-Freunden konnte ich den Kontakt halten, auch in den Gruppen, da ich offen mit meiner Situation umging. Den Newsletter führe ich nun wieder weiter.
Wer sich für Stichwortsuche bei Amazon interressiert, dem empfehle ich PublisherRocket. Auch wenn der Preis sich verdoppelt hat, seit ich das Programm gekauft habe, ist es immer noch kostengünstiger als Helium 10. Helium 10 ist natürlich mächtiger, aber meiner Meinung brauchen nur KDP-Profis, die ihren Lebensuntrhalt mit T-Shirts, Tassen etc. verdienen dieses Tool.
Hast du das Programm?
Und es lohnt sich?
Hier in Berlin könnte auch Guerilla Marketing gut funktionieren - z.B. bei Spreadshirt oder so n Everest Aufkleber machen und zu den anderen an den Straßenlampen etc. mit rankleben… Oder n Abreißzettel gestalten… muss halt gut gemacht sein…
Oder Du machst kleine Leaflets (kannst Du ja auch selbst drucken) mit den ersten 2-3 Seiten Deiner Geschichte und endest mit … Torin, Welt der tausend Träume, jetzt bei Amazon oder überall wo es Bücher gibt… ?
Kann ich noch nicht sagen, da ich bisher kein Buch veröffentlich habe. Da ich es damals für den halben Preis bekam, war das Risiko gering.
Da es auf Youtube häufig besprochen wurde, wäre es zu erwarten, dass es auch schlechte Rezensionen bezüglich der Zahlen, die das Tool ausgibt, geben würde. Vor allem, weil die Zielgruppe des Tools nicht Autoren sind die ein (paar) Bücher verkaufen, sondern Händler mit 100-ten Produkten auf Amazon. Hier geht es um viel Geld.
Danke für die Info…Es ist ja auch nicht gerade billig
Guerilla-Marketing ist wirklich lustig. Ich mach das bei jedem Besuch in einer Buchhandlung, dass ich ein paar meiner Lesezeichen in Büchern mit ähnlichen Themen hinterlege.
Kleines Spontan-Brainstorming für Aufkleber oder Flugis:
„Die Kugel“ in der Bowling Bar
„Everest“ an der Eisdiele
„Torin“ beim Elternabend
„Silberliebe“ im Senioren-Cafe
„Cor Diaboli“ am Eingang zur Kardiologischen Abteilung …
Also in Berlin Guerilla-Marketing mit Aufklebern zu betreiben, ist ebenso charmant wie hoffunsglos. Es würde keine Stunde dauern, und mein Aufkleber wäre mit mehreren Hertha BSC-Stickern überklebt. Wenn es wenigstens Union Berlin wäre … ![]()
Wenn es wenigstens Fußball wäre, aber ich beobachte zur Zeit ein Kampf der Aufkleber der politischen Ausrichtung. Und wenn da mal Sendepause ist, dann kommen die mit den Spraydosen oder Grafittistiften daher. Wer sich die nicht leisten kann, der ruppt ab, was die Finger hergeben.
Der Rest der Menscheit entwickelt sich zu Homo touchscreenensis, der eh nichts mehr mitbekommt, was um ihn passiert.

