Mich hatte relativ schnell die Problematik mit den Lizenzen genervt. So fand ich die Vollkorn-Schrift, die man kostenlos nutzen könnte, aber bei der eine Spende erwünscht ist.
Ich mochte es immer, mein Zeug schon so zu schreiben, wie es später mal aussehen wird und verwendete die Vollkorn jahrelang. Sie bietet wirklich alles, was man braucht. Sogar ein großes SZ – für alle, die auf sowas stehen ![]()
Irgendwann fand ich mehr in der Designecke eine besonders gut lesbare Schrift vom Braille Institute. Diese Schrift ist so optimiert, dass man die Buchstaben auch mit Sehschwäche so gut wie nur möglich auseinander halten kann.
Nach einigem Hin- und Her wurde mir immer klarer, dass die Atkinson Hyperlegible des Braille Institutes beim Verfassen meines Romans so derartig viel besser lesbar war als die Vollkorn, dass ich sie ausgetauscht habe. Es schreibt sich damit leichter. Und irgendwie wirkte mein Text damit frischer und luftiger als mit der fetten Vollkorn-Schrift, die aber noch mein zweiter Favorit bleibt.
Und so bin ich bis heute bei der Atkinson Hyperledgible geblieben und hab sie auch bei KDP für mein Taschenbuch verwendet. Aber ich bin auch ein kleiner Revoluzzer ![]()
Hier die Links: