Au ja, eine neue Grundsatzdiskussion.
Ich oute mich: Für mich als gebürtigen Nordhessen kommen weder Brühe noch Mayo an den Kartoffelsalat, sondern Schmand und saure Sahne!
Wenn Dir das Spaß bringt, solltest Du Nos4A2 lesen. (Dt.Ausgabe heißt Christmasland). Toll geschrieben.
Wir kommen der Sache näher.
Habe ich vor ein paar Jahren gelesen. Hat mir richtig gut gefallen. Und ja, ich fand es auch toll geschrieben. Danach habe ich dann aber lange nichts mehr von Joe Hill gelesen, bis ich jetzt durch seine zwei aktuellen Romane wieder auf ihn aufmerksam wurde. Das Thema Drachen reizt mich nicht so sehr. Aber dann habe ich das alte “Blind” entdeckt und ein mörderischer Anzug, dass klingt super! ![]()
Im Gegenteil, wir entfernen uns mit Riesenschritten. Man kann doch keine “weißen, schmieregen” Komponeenten an so was edles wie einen Grombierasalad tun - das ist Blasphemie, Ketzerei.
Solange es keine Schlagsahne ist, darf die Kartoffel gerne ein Vollbad nehmen.
Besserwissermodus an:
Nein, kein Vollbad und in Sahne oder Majo schon gar nicht. Um der Verwirrung ein Ende zu machen - festkochende Kartoffeln (Annabelle sind die besten), etwas abkühlen lassen, dünne Scheiben schneiden (2, max. 3mm dick), ich nehme Rapsöl (mit Buttergeschmack), Hesperidenessig, Salz, Pfeffer, Chili-Knoblauchgewürz - feddich. Ah vergessen, vorher die Schüssel kräftig mit Knoblauch ausreiben oder 3 - 4 Knoblauchzehen auspressen und zusammen mit dem anderen Zeug (Öl usw.) im Mixer mixen und über die Kartoffeln geben. Fertig.
Endlich jemand, der das anerkennt. Aber mich schreibt man ohne das zweite E.
Bin schon weg. ![]()
Klar, du bist ja auch keine Kartoffel…
Na manchmal bin ich mir da nicht sicher.
na ja … Mensch 46 Chromosomen, Kartoffel 48. So groß kann der Unterschied also gar nicht sein
.
Meine Gesichtsfarbe inklusive aller Altersflecken ähnelt auch sehr den Kartoffeln unten in der Küche.
Ich entwickle gleich Existenzängste.
Was bin ich?
Obwohl ich noch von den ausgemusterten Buchgeschenken unserer im Umzug befindlichen Stadtbücherei zehre, habe ich ein weiteres Muttütchen (was für ein Wort) geöffnet und mir neben einem neuen Perso (meiner war seit sechs Jahren ungültig) meinen ebenfalls abgelaufenen Büchereiausweis in das neuste Modell inklusive Zugang zur HessenOnleihe wandeln lassen. Der alte kommt ins Stadtmuseum, so alt ist er. ![]()
Ich bin überrascht, welche neuen Bücher-Welten sich mir auftun, ohne dass ich mich der realen stellen muss. Leider mit Ausnahme von Klassikern. Aber sogar Hörbücher und Magazine sind kostenfrei ausleihbar und ich habe noch am selben Tag ‚Draußen vor der Tür‘ (W. Borchert) gelesen und mir aus reiner Sentimentalität ‚Momo‘ (M. Ende) von Gert Heidenreich vorlesen lassen. Ideal für so extrem heiße Nächte, in denen an Schlaf nicht zu denken ist.
Ich wünsche dir noch viele Muttütchenöffnungen.
Ich danke dir – die Wortgeschöpfe werden immer drolliger! ![]()
Mir ging es genauso mit der Highlander-Reihe, aber jetzt zieht sie sich . Das letzte Buch habe ich mir nicht mehr geholt, weil es immer einen üblen Cliffhanger gibt und man ewig warten muss.
Dann wäre „dümmer als eine Kartoffel“ im Gegensatz zu
„dumm wie Stroh“ ja keine Beleidigung. Und erst recht nicht, wenn die Zielperson nicht rafft, dass der Grad der Intelligenz nicht mit der Anzahl der Chromosomen korreliert .
Bin Testleser für einen Psychothriller.
Seit langen wieder einen Thriller. Bisher ist es harmlos, ist noch kein Blut geflossen. Soll aber, es geht um eine »Blutkünstlerin«.
Ca. 425 Normseiten.
D.D. Black
aus der Thomas Austin-Serie:
Der Terror in der Smaragdstadt
Ein schwer fassbarer Terrorist. Eine Stadt auf Messers Schneide. Vierundzwanzig Stunden, um ein Massaker zu verhindern.
Der ehemalige NYPD-Detective Thomas Austin genießt ein seltenes Date bei einem Montagabend-Footballspiel in Seattle, als der Abend eine schreckliche Wendung nimmt.
Eine Gruppe gnadenloser Terroristen hat das Stadion gewaltsam in ihre Gewalt gebracht, die Handysignale blockiert und die Ausgänge gesperrt.
Die Terroristen haben eine einzige Forderung: die Freilassung eines hochrangigen Al-Qaida-Mitarbeiters aus einem US-Hochsicherheitsgefängnis. Und sie haben eine einfache Drohung: Entweder die Freilassung erfolgt innerhalb der nächsten 24 Stunden oder sie werden das Stadion in die Luft jagen und sich selbst sowie Zehntausende unschuldiger Opfer töten.
Während 60.000 Fans im Fadenkreuz stehen und die Welt live im Fernsehen zusieht, muss Austin mit den Sicherheitskräften im Stadion zusammenarbeiten, um eine Schwachstelle in den Plänen der Terroristen zu finden, bevor der Countdown abläuft. Doch je näher er den Angreifern kommt, desto mehr ist er davon überzeugt, dass ihre wahren Absichten noch finsterer sind.
In einem ultimativen Wettlauf gegen die Zeit wird Thomas Austin auf eine Weise geprüft, wie es noch nie zuvor der Fall war. Gezwungen, die Frage zu beantworten: Würdest du jemanden opfern, den du liebst, um tausend Fremde zu retten?
Spannend und flüssig geschrieben. Aber nix Nobelpreis-Verdächtiges. Bin eigentlich drauf gekommen, weil ich auf der Suche nach Cover-Ideen für meine Bücher war. Viele amerikanische Autoren schreiben halt nach einem gewissen Muster und sind damit in der Lage, ihre Zielgruppe dauerhaft zu erfreuen.
Höre jetzt beim Fahren Buch 1: “Die Knochen von Point No Point”. Das gefällt mir besser. Interessanter Plot. Gut geschrieben und insgesamt handwerklich eine Nummer besser, just my 2 cents.


