Was fällt euch zuerst ein beim Schreiben eines Buches?

Hallo ihr Lieben, was genau fällt euch beim Schreiben eines Buches zuerst ein: der Titel, die Figuren und die Geschichte oder das Thema?
Bin gespannt auf eure Antworten.

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Der erste Satz (der es dann am Ende meist gar nicht wird).

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Die erste Szene, die es dann oft auch gar nicht wird …
Bei meinem aktuellen Projekt war es aber ein unbedeutender Satz aus einem Hörbuch, der mich auf die Idee gebracht hat. Da waren es die Fantasywesen, nicht eine konkrete Figur. Die Hauptfigur kam dann erst später.

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Bisher war es meist das Thema, das mir zuerst in den Sinn kam, manchmal in Kombi mit einem daran angelehnten Arbeitstitel. Dann entwickeln sich langsam Figuren und Geschichte. Erst wenn der grobe Plot steht, starte ich mit dem ersten Satz.

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meist nur irgendeine Idee, von der ich dann ausgehe und alles entwickle.

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Bei mir ist es meist die Hauptfigur, die sich in mein Leben schleicht, mir auf die Schulter tippt und sagt: Schreibst du meine Geschichte auf?"
Vielleicht habe ich einen Teil ihrer Geschichte auch geträumt, aber es reicht bei Weitem nicht für einen Roman. Dann setze ich mich mit der Figur hin und lasse mir von ihr erzählen, was sie bewegt. Dann sortiere ich das in den 7-Punkte-Plot, bastel für die Nebencharaktere noch eine Vita und dann geht es los. Richtung ist zwar in etwa klar. aber keine Ahnung, ob nicht noch was passieren wird. :wink:

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Bei meinem aktuellen Projekt war der Ausgangspunkt eine erotische Kurzgeschichte, die ich vor sehr langer Zeit mal gelesen und nur noch bruchstückhaft in Erinnerung hatte. Die Kern-Szene darin reizte mich aber, es weiter auszuspinnen. In Träumen (Tag und Nacht) entstand fast die komplette (ursprüngliche) Formulierung für das erste Kapitel.

Dann kam Papyrus, und es wurde besagtes Projekt daraus, mit Figuren und Örtlichkeiten (zuvor war beides nur sehr vage), und dem groben Plot der Lebensgeschichte des Protagonisten. Und weiteren Ideen. Und weiterem Text.

Auch wenn das Projekt vielleicht niemals Druckreife erlangt, habe ich auf diese Weise wenigstens Papyrus kennengelernt :slight_smile:

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Bei meiner letzten Idee war es AndreasE hier aus dem Forum, der mich mit einem Post auf die Romanidee gebracht hat, die zunächst eine Kurzgeschichtenidee war oder umgekehrt? Ich habe lange hin und her überlegt. Dann doch die Kurzgeschichte geschrieben und anschließend den Romanentwurf gestartet.

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Erst der Arbeits-Titel, dann der grobe Inhalt, und dann das Ende.

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Bei mir ist es eher chaotisch.

Ich starte mit einer Grundidee/Thema und einen Hauptcharakter.

Danach hangel ich mich durch. Da ich Zeichnungen einfließen lasse, unterbreche ich den Schreibfluss.

Ich bin momentan total unorganisiert und ungeplant. Das soll sich bald ändern.

Aber bis dahin lasse ich das Schreiben und Versuche mich zu organisieren.

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Bin auch eher ein Vertreter des Chaos.
Meist fällt mir ein Szenenbruchstück ein. Irgendwann wuchten die Jungs aus dem Unterbewusstsein ein weiteres hoch. Dann beginnt das Überlegen. Wie könnten die zusammenpassen? Dazu fallen mir meist die ersten Figuren ein. Die können ja nicht alleine agieren, also braucht es Partner, Verwandte, Freunde. Irgendwann kommen übergreifende Ideen für einen Plot dazu.

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Lieber Ralf, du sprichst mir aus der Seele, ich denke ganz genau so ticke ich auch. :slightly_smiling_face:

Ich fange üblicherweise gar nicht mit Szenen oder Figuren an, sondern mit dem Setting. Dorthinein fügen sich dann die Figuren und zuletzt entspinnt sich der Plot. Diese Option gäbe es also vielleicht auch noch, wie man arbeiten kann.

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Bei mir ist es eher der Gedanke, eine kurze Momentaufnahme, eine Emotion die mich dazu vereleitet eine Geschichte zu entwickeln und diese zu erzählen. Die Sätze bilden sich dazu zeitgleich zu einer dazu passenden Stimme in meinem Kopf die die Szenerie für mich erlebbar machen. Und so gut ich kann, schreibe ich es dann nieder.

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Eine Szene, auf die ich alles aufbaue. Meist möchte ich selbst wissen, was hinter dieser Szene steckt und baue Handlung und Charaktere darauf auf.

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Das Thema. Dann fast sofort der Titel. Daraus folgen Figuren (assoziativ) und der Plot in Anfang und Ende. Das Dazwischen ergibt sich beim Schreiben. Wobei ich mich von den gängigen Systemen leiten lasse (Dreiakter, Fünfakter etc.) …

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Darum beneide ich dich. Ich habe Ideen für einen Jugendfantasyroman - schon seit Jahren. Aber für ein Thema konnte ich mich noch nicht entscheiden. Ich weiß einfach nicht, was zu den Figuren und den paar Szenen, die ich mir ausgedacht habe, passen könnte.
Aber ich muss erst mal mein aktuelles Projekt fertigkriegen. Dann wird mir zu der anderen Idee sicher auch noch was einfallen. Aber am Thema hapert es häufiger bei meinen Ideen.

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Bei meinen Romanprojekte war es aktuell das Grundkonzept. Also sozusagen ein Teil der Mechanik der Welt. Und dann begann das von RalfG oben erwähnte Chaos.

Bei Ausschreibungen lese ich meist den Titel und überlege was wohl alle Teilnehmer tun bzw. was keiner tut. Und dann kommt eigentlich immer ne Idee.
Dann hinsetzen und losschreiben.

Ein Riesenproblem machen mir aber Titel. Egal ob Kapiteltitel oder Buchtitel. Insofern @Orlando : NEID!

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Buchtitel sind einfach, wenn man das eine oder andere Jahrzehnt in der klassischen Werbung gearbeitet hat :wink:

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Meistens träume ich schon einen Teil der Geschichte. Kann eine Anfangsszene sein, am Ende oder mittendrin. Dadurch entwickelt sich dann meistens alles, weil ich selber überlege, wie es dazu gekommen ist oder was daraus werden kann.

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