Was bringt Instagram und co?

Falsch verstanden. Ist ja nicht so schlimm.

Liebe @Kick , nimm es nicht persönlich. Wer viel fühlt wird noch mehr verletzt. Aber nur wenig hat mit einem selbst zu tun. Ich lese jeden Tag mit. Nur selten habe ich etwas zu sagen, also halte ich meinen Mund.

Ich habe auch einen Insta account, poste da im Moment aber nichts. Trotzdem habe ich ein winzig kleines Netzwerk. Was erwarte ich? Gar nichts.

Ich wurde von Personen aus diesem Forum dort ignoriert. Was soll ich sagen … passt schon :wink:, mein Bauch hat mich nicht getäuscht.

Es ist ein Irrglaube zu denken, dass jeder einen mögen muss. Ich bin dankbar für viele nette Kontakte, die ich hier knüpfen konnte.

Mach dir keine (negativen) Gedanken. Im Grunde ist es doch sehr nett hier.

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Mir geht es vor allem um Sichtbarkeit. In einer Woche 4 eBooks an den Mann zu bringen klingt nicht viel. Aber für so 200 Besucher am Tag schon okay.

Was mich etwas nervt ist, dass extrem viele Autoren sich vernetzen. Daraus folgt, dass meine Posts zwar auf Interesse treffen, viele positive Reaktionen. Doch die sind nicht die potenzielle Kundschaft.

Da ich tatsächlich auf KI beim Posten verzichte, sehen meine Posts wenigstens anders aus.

Reine Werbung wird sehr wenig beachtet

Videos ( Reels) sind auch nicht der Bringer, es sei denn eine Katze macht Unsinn.

Die einfachen Beiträge mit einer Botschaft sind da erfolgreicher.

Ich erhoffe mir mit einigen Gewinnspielen (Buchverlosung) ein paar echte Rezzesionen zusammenzustoppeln. Noch nicht mit Erfolg aber ich denke, dass braucht Zeit.

Der Einblick in den Buchmarkt bei social Media ist aber sehr erhellend.

4 „Gefällt mir“

Ja, Menschen wollen den echten Gedankengang von jemanden lesen. Bemerkt man, dass der Post KI optimiert ist, ist man kurz davor, ihn ganz abzubrechen.

Das Vernetzen sind „Follower Volumen“.
Falls man in Verlegenheit gerät, dass jemand wissen will, wie stark die sozial Media Präsenz ist, ist das die Zahl, die genannt wird. Deswegen verbinden sich da wahrscheinlich alle wie wild, auch wenn sie nicht wirklich Fans sind. :sweat_smile:

Echte Fans, finden raus, dass du mit Papyrus arbeitest und melden sich im Forum an :wink:

2 „Gefällt mir“

Die Crux bei Instagram & Co. ist, dass die Zielgruppe, die wir Selfpublisher für uns erst gewinnen wollen, dort überhaupt nicht zu erreichen ist. Warum? Weil uns (noch) niemand kennt! Unsere Accounts werden dort erst dann abonniert, wenn Leser anderweitig schon auf uns aufmerksam geworden sind. Selbst die richtigen Keywords/Hashtags nutzen herzlich wenig. Kein Schriftsteller ist nur bekannt über Insta geworden, sondern weil er bekannt ist, hat er viele Follower dort. Wenn ich lesebegeistert bin, suche ich selbst auch nicht bei Instagram, sondern da, wo ich nach Genre sortiert Informationen finde. Zufallstreffer und Hypes mal ausgenommen.

Gewinnspiele kann man machen, machen aber nach meiner Erfahrung auch erst Sinn, wenn mehr Interessenten/Follower vorhanden sind. Ich hatte schon Verlosungen mit einer Bewerbung. Peinlich! Oder man erreicht nur die – salopp gesagt – Abstauber, von denen aber keine Rezensionen zu erwarten sind.

Mein persönliches Fazit: Social Media ist sinnvoll als Plus, aber nicht der Weg selbst. Und wer sich auf Insta einlässt, muss den Account regelmäßig in sehr kurzen Abständen für die gewonnenen Follower füttern, sonst kann man es auch gleich ganz lassen. Außer man hat schon Rang und Namen (bspw. über Verlag o,ä.)

Der Weg über direktes Anschreiben von Buchbloggern (auf bevorzugtes Genre achten), die Rangliste beim großen ‘A’ oder Leserunden (LovelyBooks) ist tatsächlich effektiver. Auf große Distanz trifft ein gezielter Pfeil eher eine Zeilscheibe als eine Handvoll geworfener Splitt. :bullseye: :sweat_smile:

4 „Gefällt mir“

Heute ist vom selfpublisher verband eine Vorstellung wo es darum geht.

Ich bin mal gespannt

Helmut, Du musst wissen, dass sich Orlando verschrieben hat: er meinte 1.500 k Follower. Das Ganze also mal tausend, macht 1,5 Millionen. Dann sieht die Sache schon anders aus! :wink:

Ich krepele bei irgendwas von 380 Jüngern herum, wächst aber langsam.

3 „Gefällt mir“

Ich bin auch mehr oder weniger widerwillig auf Insta unterwegs und bin auch mittlerweile mit einigen Papyristi dort vernetzt, u.a. auch mit Dir und @Koebes und @PeteMuller . Der Austausch mit euch erfolgt aber glücklicherweise primär hier im Forum. Ansonsten gebe ich Dir recht, dass sich sehr viele Autoren untereinander vernetzten, nach dem Motto “Folgst Du mir, folge ich Dir!”
Toll.
Am Herzen nennt man so etwas “kreisende Erregung”, was zu Kammerflimmern und ggf. zum Tod führen kann. Wird bei Insta nicht anders sein …

Ansonsten hat man ab und zu Glück mit guten Bloggerinnen, die das gelieferte Rezensionsexemplar auch besprechen und eine differenzierte Bewertung abgegeben.

Leider kann ich @Rose und @Koebes Erfahrungen nur bestätigen, was den rauen Umganston anbetrifft, wobei “rau” ein extremer Euphemismus ist. Ganz übel sind die Insta-Threads, wo ich den Eindruck habe, dass man mittlerweile gar kein Streitthema mehr braucht, um sich gegenseitig verbal den Kopf einzuschlagen – von rechts und links, oben und unten, von Grün, Rot, Schwarz und Blau. Hauptsache, die Ausdrücke unterschreiten jegliches! Niveau und die Rechtschreibung ist ein einziges Katastrophengebiet.
Ein verpflichtendes Lektorat und Korrektorat für jeden Insta-Beitrag würde Vieles abmildern. Nur so ein Gedanke … :smiling_face_with_sunglasses:

4 „Gefällt mir“

So ist es!! :+1:

3 „Gefällt mir“

Um mal zu zeigen, was ich dort mache:

Dieses Karussell hat innerhalb von 24 Stunden 347 Views und 6 Leute haben den Link zu Amazon genutzt.

2 haben schließlich gekauft.

Ob ich da auch ne Rezzesion abfasse?

Meinst du eine Rezension? Ich gehe mal davon aus oder soll das ein kleiner Scherz sein? (Meine Frage ist ernst gemeint).
Eine Rezzesion gibt es nicht.
Eine Rezession ist ein wirtschaftlicher Abschwung.

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Ein gutes Auge :wink:

Tatsächlich baue ich oft kleine Fehler ein, schreibe antworten grundsätzlich klein und so weiter. Das hat einen einfachen Grund..

Es ist zur Zeit die einzige möglichkeit, sich von Abermillionen KI generierten Texten zu unterscheiden.

Instagram ist ein Schlachtfeld und kein Orthopäde- Aufsatz.

Aber danke für deinen Hinweis, liebe Suse :+1:

3 „Gefällt mir“

Nur mein Tipp: Ausgerechnet ein Schriftsteller, der mit seinen Texten ernst genommen werden will, sollte auch in werblichen Maßnahmen auf die korrekte Schreibweise (Papyrus hilft dabei) achten. Es gibt Leser, die sich extrem daran stören, weil sie denken, auch deine Bücher sind so verfasst, dass sie deshalb trotz Marktschreierei nicht zugreifen. Auch würde ich werblich nicht so ‘plump’ um Käufe bitten. Das klingt verzweifelt und verprellt die meisten Follower eher, als dass es sie lockt. Setze deinen Fokus mehr auf die Inhalte und deine Zeichnungen – das wirkt mehr!

9 „Gefällt mir“

Das Herzchen hast du für den Dank bekommen. Ansonsten sehe ich es wie Heather. Wenn du so wirbst, wie dargestellt, könnte das eher abschrecken.
Fehler einzubauen, um sich abzuheben, halte ich ebenfalls für schädlich.

13 „Gefällt mir“

Ja, ich schließe mich an. Zusammen mit dem “‘nen”, dem großen “N” nach dem Doppelpunkt und dem Abstand vor dem Ausrufezeichen wirkt die “Rezzesion” auf mich als Leser nicht wie ein absichtlicher Scherz, sondern so, als hätte der Autor sich seinen Text zwischen Verfassen und Veröffentlichen nicht nochmal durchgelesen.

Mein Fazit wäre nicht “Ah, das ist menschengemacht, ohne KI”, sondern eher “Oh, hat da irgendeine KI oder Autokorrektur was geschrieben, ohne dass der Buchautor nochmal drübergeguckt hat?”
Diese Kostprobe würde mir keine große Lust auf ein ganzes Buch machen.

7 „Gefällt mir“

Dann schreib lieber irgendwo “100% KI-frei” hin und bessere dafür die Fehler aus.
Auch auf dem Instagram-Schlachtfeld gibts Leute, die sich an sowas stören, so nach dem Motto ‘der Autor kann noch nicht mal seine paar Zeilen Werbung fehlerfrei schreiben, wie sieht dann erst sein Roman aus?’
Und viele machen sich dann gar nicht erst die Mühe, das Buch auch nur aufzuklappen bzw. anzuklicken.

6 „Gefällt mir“

Ich halte die Argumentation auch nicht für werbewirksam. Man stelle sich vor, man würde eine Rundfunkwerbung hören wie: „5kg Tomaten für nur 99 Cent. Wenn sie kaufen helfen sie uns, den Umsatz zu steigern und für Sie kostet es weniger, als eine Tasse Kaffee.“
Man wär irritiert.
Werbung sollte den Vorteil für den Kunden betonen. Also eher so: „EBook jetzt für 89 Cent. Stundenlanges Lesevergnügen für weniger Geld, als eine Tasse Kaffee.“
Aber dennoch: Werbung zu machen ist immer noch wirksamer, als nix zu tun. In diesem Sinne: weiter so (oder so ähnlich). :wink:

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Ich stimme den anderen zu - das irritiert und nervt eher, als dass es Werbung dafür macht, dass du ohne KI arbeitest. Ein Siegel “ohne KI entstanden” bringt da mehr und lässt sich entweder wie ein Wasserzeichen auf jeder Seite einbinden oder auf der letzten wie eine Art Siegel oder Stempel.

Den Part habe ich jetzt auch nach mehrfachem Lesen immer noch nicht verstanden. Und genau das ist auch ein Punkt: Man versteht nicht, was du eigentlich sagen willst. Bei Rezzesion mag man sich das noch halb herleiten können, aber wenn der Werbetreibende Rezension nicht von Rezession unterscheiden kann, kann will ich da nichts von lesen - das ist nämlich weitaus mehr als einfach nur ein Tippfehler, den man noch durchgehen lassen könnte. Finde ich.

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Ich vermutete Orthografie? :thinking:

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