Was bietet der Markt?

Vom kreativen Schreiben bis zu Kinderbuch.
Der Markt bietet vieles für Leser.
Aber was bietet er für Autoren?

Was davon ist sinnvoll, und was nur Geschäftemacherei?
Was bietet der deutsche Markt an Fachliteratur? Habt ihr Erfahrungen gemacht damit? Ein Übungsbuch über Handlungsstränge und Charaktere wäre interessant.
Was sind die klassischen Fehler, die man nicht machen sollte?
Ich habe da noch nichts weiterführendes entdeckt!

Ich finde die Bücher von „Stephan Waldscheidt“ gut. Auch auf seiner Webseite „Schriftzeit.de“ gibt es Tipps.
Sehr direkter, gut verständlicher Stil. Humorvoll geschrieben. Erklärt anhand von Literaturbeispielen bestimmte Themen wie Spannung, Handlungsstränge, Protagonisten …

Wenn es mehr um die trockenen Themen geht, wie Grammatik, Verständlichkeit:
„Deutsch für junge Profis (Wolf Schneider)“

James N frey „wie man einen verdammt guten roman schreibt“ → fand ich in meiner Jugend gut, würde heute aber die Bücher von Waldscheidt vorziehen, da diese hochwertiger und etwas moderner wirken.

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„Schreiben wie gemalt“ Rebecca McClanahan

Ein eher „schwieriger“ Schreibratgeber, allerdings mit Übungen. Hier geht es darum, treffende Wörter zu finden und die Wirkung von Metaphern zu verstehen. Habe ich im online-antiquariat bestellt, da es vergriffen war. Ich mochte das Buch, aber empfand es als nicht so zugänglich.

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Es scheint wirklich einiges zu geben, wenn man weiß wo man suchen muß.
Jeder Tipp hilft!

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Es ist schon lange her, dass ich mir viel Zeug dazu gekauft habe. Was in mir noch eine Emotion auislöst, wenn ich ins Regal schaue, sind:

  • Wie man einen verdammt guten Roman schreibt
  • Rettet die Katze
  • Das Buch von Elisabeth George (wenn ich dort auch die vielen Beispiele übersprungen habe)

Alles andere würde ich wohl heute nicht mehr herausholen.

Steven King lässt sich gut lesen. Seinen speziellen Ansatz - sich mit Heavy-Metal-Musik drei Monate bei runtergelassenem Rolladen einzuschließen und ohne Plot zu schreiben - muss man halt mögen :slight_smile: Chaoten wir mir tut es jedenfalls auch mal gut, jemanden zu lesen, der meint, dass plotten nur die Kreativität tötet. Lesenswert ist sein Buch allemal - obs ein guter Schreibratgeber ist, darüber werden sich die Geister sicher streiten.

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und in den Papyrus Denkbrettvorlagen.

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Mir ist klar, das es den ultimativen Ratgeber nicht gibt. Doch bin ich überzeugt davon, das es ohne ein gutes „Handwerkzeug“ auch nicht geht.
Eine Geschichte im Stile von: Sue sagt zu Otto; Dann kommt Kurt und sagt zu Sue…! Da würde der Leser schnell ermüden.
Ob ich nun ein Bild male oder einen Roman schreibe, ohne das nötige Grundwissen ist es nur ein sinnloses Rumgekritzel!

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Ich habe mir unglaublich viiiiiele Podcasts zum Thema Schreiben angehört/angesehen. Besitze selber nur einen Schreibratgeber. Müsste nachsehen, vom wem. Da steht meiner Meinung nach so gut wie alles drin.
Es gibt gerade heute sehr viele Wege der Fortbildung als Autor. Zum Glück!
Hier hast du ja schon einige Tipps bekommen. :dizzy:

Bevor du jetzt einen ganzen Berg an Schreibratgebern einkaufst, lies bitte unbedingt jeden einzelnen vorher an.
Nicht jeder Ratgeber ist nämlich für jeden User gleich gut geeignet, es gibt da ziemliche Unterschiede, wie das Wissen vermittelt wird - und man kann nicht mit jeder Methode etwas anfangen.
Die Kunst dabei ist, den oder die herauszufinden, mit denen man arbeiten kann und die einem wirklich was bringen.

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Genau. Was Yoro sagt stimmt. Ich lese auch englische Schreibratgeber … Viele wiederholen sich irgendwie, für mich ist es schon ein Erfolg, wenn ich 1 oder 2 „,Neue Eindrücke“ oder Ideen bekomme.

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was passen könnte: „Die 50 Werkzeuge für gutes Schreiben“ von Roy Clark. Es ist im Autorenhaus-Verlag erschienen. Es konzentriert sich bei „50 Werkzeugen“ zwar nicht auf Handlungsstänge und Charakterentwicklung, aber bietet diverse Disziplinen, die jeweils mit einem Workshop abgeschlossen werden.

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Es gibt auch Videos auf Youtube. Leider sind die Guten, nachdem die Schreibdilettanten Schluss gemacht haben, auf Englisch.

Die finde ich ganz gut.
https://www.youtube.com/@WriterBrandonMcNulty
https://www.youtube.com/@StoryGrid
https://www.youtube.com/@AbbieEmmons
https://www.youtube.com/@AlyssaMatesic
https://www.youtube.com/@Bookfox

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Öha, habe ich gar nicht mitbekommen. Falls die Beiträge noch verfügbar sind, möchte ich sie auf jeden Fall empfehlen. @NoName

Da habe ich irre viel gelernt.

Meine im Laufe der Jahre angesammelten Werke sind:

Sol Stein - Über das Schreiben
Otto Schuhmann - Grundlagen und Techniken der Schreibkunst
Joachim Hamann - Die Heldenreise im Film
Ronald B. Tobias - 20 Masterplots
Wolf Schneider - Deutsch für Kenner
Stephan Waldscheidt - Bessere! Romane! Schreiben! 1 & 2
Stephan Waldscheidt - Überraschende Wendungen
Stephan Waldscheidt - Spannung und Suspense
Stephan Waldscheidt - Plot & Struktur

Mit dem einen oder anderen kann ich nicht viel anfangen, aber da hat halt jeder seine eigenen Vorlieben, also vorher mal besser kurz einlesen. Mach ich inzwischen in Bibliotheken auch :wink:.

…und für seinen Schreibstil die Bücher des „Rasenden Reporters“ Egon Erwin Kisch"

Sowie einen Videokurs, den mir Verwandte aus ihrem USA Urlaub auf CD´s mitgebracht haben.:

Masterclass - Dan Brown Teaches Writing Thrillers - Video Course
(https://www.masterclass.com/classes/dan-brown-teaches-writing-thrillers)

Oh Gott! Seine Bücher strotzen vor Ungereimtheiten. Also nicht der Ratgeber. Den kenne ich nicht. Aber die Romane, die er schreibt. Oh je!

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Kann ich auch empfehlen.

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Wenn es um Schreibratgeber geht, empfehle ich immer wieder diese zwei Bücher:

Mario Vargas Llosa: Briefe an einen jungen Schriftsteller - literarische Methoden, Erzählebenen, Perspektiven
James Wood: Die Kunst des Erzählens - Stilmittel, Gleichzeitigkeit von Ereignissen, Auswahl der Details, der Autor als Kamera, …

Das sind zwei sehr schön und verständlich geschriebene Bücher über das Schreiben, einmal mit dem Schwerpunkt auf literarische Methoden, und einmal mehr mit dem Fokus auf Stilmittel

lg/Peter

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Ein Blick in Benedict Wells „Die Geschichten in uns“ kann auch nicht schaden.

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Das ist auch ein sehr schönes Buch.

lg/Peter

Ich liiiiebe Schreibratgeber, auch wenn ich nicht alle gut finde.

Wenn es Englisch sein darf:
John Truby: The Anatomy of Story. Grandios, sogar mit Schlusstwist. Zäumt das Pferd mal von einer anderen Seite auf.
Es hilft aber, schon einmal ein oder zwei Roman-MS durchgezogen zu haben, damit man das Problem (wieder-)erkennt, das er mit einem bearbeitet.
(Auch große Klasse, aber eher Literaturwissenschaft auf stabilem Anwender- und nicht zu abgehobenem Philosophieniveau: The Anatomy of Genres. Endlich jemand, der den Anspruch von guter Romance feiert).

Newman und Mittelmark: How Not to Write a Novel.
Jedes Kapitel ist zu Beginn in dem "How Not to-"Style geschrieben und dann gibt es Senge von den Autoren. Sehr witzig. Und ächz. Entlarvend, wenn man denkt: Och … .
Auch da hilft es, schon ein wenig Theorie zum Handwerk zu kennen.

Ansonsten, ja: Die Bücher von Waldscheidt.
Im übrigen scheint in vielen anderen Ratgebern, auch scheinbar genrespezifisch, immer dasselbe zu stehen. :smiley: Ach was.

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