Vokabel gesucht

Vielleicht so:
Um Beherrschung ringend erklärte er seinem Freund, worum es ging.

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Schön! Danke! Hab nun ausreichend Ideen.

Guten Morgen,

ich habe ein neues Problemchen. Was ist richtig bzw. besser? Welche Unterschiede gibt es?
Im Netz habe ich zwar jede Menge gefunden, jedoch widersprechen sich die Angaben.
Ich möchte bitte keine KI-Antwort, sondern eine Antwort von einem Regelkenner mit Sprachgefühl.

Sie notierten Stichwörter.
oder
Sie notierten Stichworte.

Wörter bestehen aus Buchstaben, Worte aus Gedanken.
Zitat Bastian Sick. Worte oder Wörter?

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Saum

Bezieht man sich auf einen längeren zusammenhängenden Text, benutzt man als Mehrzahl „Worte“. Ist es eine Aufzählung einzelner Worte, benutzt man „Wörter“. In diesem Sinn, fände ich daher „Stichwörter“ richtig.
(Aber ich bin kein Experte.)

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Stichwörter stehen im Wörterbuch. Wenn mitgeschrieben wird, dann vielleicht in Stichworten.

Aber heißt es nicht Stichwörterverzeichnis? Ist denn der Unterschied zwischen verzeichnen/ auflisten und aufschreiben so groß…wenn es sich auf denselben Inhalt bezieht…
Ich bin verwirrt

So sehe ich es auch. Es kommt also auf den Kontext an: Werden nur einzelne Wörter (bspw. Einkaufsliste) notiert oder bspw. komplette Sätze o.ä.

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Danke für die Antwort, aber das Buch ist längst veröffentlicht. :slight_smile:

Ich kenne es nur als Stichwortverzeichnis.

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Das weiß ich nicht und der Leser auch nicht. Es ist auch unwichtig für die Geschichte, ob es nun komplette Sätze sind oder einzelne Wörter.
Das Szenario ist, dass in einem Raum mehrere Personen sind. Eine Person erzählt etwas und die anderen machen sich Notizen.
Warum nehme ich dann nicht gleich das Wort Notizen? Ganz einfach. Weil ich dann immer noch nicht weiß, ob man sich Wörter oder Worte notiert.

Eurem Feedback entnehme ich jedoch, dass in besagtem Szenario beides genutzt werden kann.

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Ich interpretiere Worte und Wörter so:

Man sagt z.B.: „Das sind große Worte mein Freund.“
Dabei bezieht sich Worte auf die Bedeutung.

Bei Wörter bin ich eher bei Worten im eigentlichen Sinn. (Ist das jetzt richtig formuliert? :wink: )

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Keine Ahnung, ob das jetzt richtig ist. :heart_eyes:
Ich denke, ich schreibe Stichwörter.

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Ich hab mir mal irgendwann die Erklärung einer Lektorin abgespeichert:

WORTE oder WÖRTER?

:a: Die Worte des Dichters berührten mein Herz.
:arrow_right: WORTE, weil es um den Sinn bzw. Inhalt des Gesagten/Geschriebenen geht.
:arrow_right: Das ist vor allem bei Texten von Gedichten oder Liedern oder bei bedeutungsvollen Aussagen der Fall.

:b: Der Satz enthält fünf Wörter.
:arrow_right: Bei diesem Beispiel handelt es sich um den Fakt, wie viele Wörter, also sprachliche Einheiten der Satz enthält.
:arrow_right: MERKEN: Konkrete Wörter sind gemeint.

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Neue Anfrage an die wort- bzw. wörterlose Suse:

Kann ich das so sagen?
die ihre Apperzeption völlig durcheinanderbrachte

Oder heißt es:
die ihr Apperzeptionsvermögen durcheinanderbrachte

Warum muss ich mich unbedingt so kompliziert ausdrücken? Weil es zur Geschichte passt. Daher möchte ich bitte keine Vorschläge dazu, wie ich es ganz anders formulieren könnte. Ich möchte einfach wissen, welche von beiden Varianten richtig ist.

Möglicherweise drücke ich mich in der finalen Version doch noch unkomplizierter aus. Aber jetzt möchte ich gern nur wissen, was richtig ist.

Sehr gut. Danke :slight_smile:

Ich würde sagen: Du hast die Wahl. Tatsächlich ist die Apperzeption ein Vermögen (nach Kant). Wenn man dieses allgemein ansprechen will, kann man vom Apperzeptionsvermögen sprechen. Wenn man, je nach Situation, einfach eher auf bestimmte mittels dieses Vermögens erzeugte Apperzeptionen abzielen will, wählt man eben diesen Ausdruck.

Es ist vergleichbar mit dem Unterschied zwischen (allgemeinem) Denkvermögen und (konkretem) Denken.

Anders gesagt: Wenn das Denkvermögen beeinträchtigt ist, liegt wohl ein größerer Schaden vor, als wenn das Denken durcheinander ist.
Oder: Wenn ich bspw. besoffen bin, ist mein Denkvermögen beeinträchtigt, was wiederum einen schädlichen Einfluss auf mein Denken hat.

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Beides möglich. Das eine ist halt
a) die Apperzeption an sich
b) die Fähigkeit zur Apperzeption.

Beides ist kontextuell möglich.
Analog zu:
Wasauchimmer kann die Fähigkeit zu denken durcheinanderbringen (b), oder
Wasauchimmer bringt die Gedanken durcheinander (a).

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Zwei Doofe, ein Gedanke.
Zeitgleich sogar. Quasi Doppeldoofe Gedankenverdopplung.

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