Vokabel gesucht

Hi,

ich möchte ein Geräusch benennen, das entsteht, wenn das Metall eines Spatens auf Stein trifft. Ich grabe also im Garten und stoße auf einen Widerstand, z. B. eine versenkte Beetumrandung aus Beton.

Wenn ich dieses Geräusch mit

[INDENT]Plöng oder Kröng[/INDENT]

benennen würde, würdet ihr dann verstehen, dass ich Metall-auf-Stein meine?

Oder wie würdet ihr dieses Geräusch nennen? Ich brauche genau 1(!) Wort. In meiner Geschichte wird zuvor klar, dass der Protagonist gräbt.

Kommt eine nicht direkt lesbare (bzw. nicht sofort subvokalisierbare) Zeichenfolge in Frage?
Krrrschtwrrmm

Klonk! vielleicht? Oder Bonk!

@Stolpervogel - generell: ja. Aber dein Vorschlag ist mir zu wenig “metallisch”.

@ClaCla - Das trifft die Sache schon eher.

Ich meine, es müsste auf jeden Fall einsilbig sein.

Klönk? Klingt in meinen Ohren metallischer als Klonk… :rofl:

1 „Gefällt mir“

Ja. Das trifft fast auf mein Kröng.
Vielleicht Klöngg?

1 „Gefällt mir“

Was habt ihr denn für seltsame Spaten und Steine? :rofl:

4 „Gefällt mir“

Hm, wenn du mit einem Spaten gräbst und auf Stein stößt, wird es als Laut doch eher kein “Klönk” oder ähnliches geben, es ist ja keine Glocke. Ich hätte da eher an ein nerviges “Räätsch” gedacht, wenn das Spatenblatt den Stein entlangrutscht.

3 „Gefällt mir“

Mir fällt da spontan nur Katsching ein, aber ich war auch schon eine ganze Weile nicht mehr mit dem Spaten zugange … wird wohl mal wieder Zeit für eine Leiche ^^

Klöck

Die Comicsprache bietet folgendes an:
Klonk oder Kloing
Ping
oder Pling
Plunk
(wird vlt. im Englischen anders gesprochen)

EDIT: Gerade noch zufällig entdeckt …
Klimper (das find ich pers. super, weil es nicht nur lautmalerisch klingt)

Nee. Überhaupt gar nicht. Dann eher pöck.

Edit: Ich schrapse ja nicht am Stein entlang sondern stoße mit dem Spaten von oben auf das Hindernis.

Wieso?

Wie wär’s denn mit einem altmodischen

Knirsch

Es knirschte laut, als der Spaten auf einen Stein stieß und sich keinen Millimeter mehr bewegen lies.
Oder so.

Wenn ich beim umgraben auf einen Stein stoße, dann quitscht es sogar, wenn der Stein am Blatt des Spatens entlang schrammt. Aber quitschen ist vielleicht auch nicht das Wort, das man als Leser in der von Dir beschriebenen Situation erwartet?

1 „Gefällt mir“

Knirschen passt für mich nicht zu einem Stein. Quietschen erst recht nicht. Das würde für mich zu einer alten Tür, deren Scharniere geölt werden müssen, passen.
Das ist schwieriger als ich dachte.
Es ist ein kurzes, trockenes Geräusch.
Pöck!

Schwierig.
Bei Plong denke ich eher an Metall auf Metall.
Bei Pöck sehe ich eher einen (Dart)pfeil in die Zielscheibe einschlagen.
Vielleicht gibts eine Umgehung? Wenn man das Wort nicht findet, es einfach umschreiben?
“Mit einem lauten Geräusch / Rumpeln / scheppern stieß der Spaten auf einen Stein.” Damit überlässt du es dem Leser, welches Geräusch er hört?

Nachtrag:
um mir das Geräusch besser vorstellen zu können, habe ich gegoogelt und diese interessante Seite gefunden. Vielleicht hilft es ja?
https://www.avosound.com/de/geraeusche/search/?f1=1&view=schaufel+graben&f=&v=

3 „Gefällt mir“

Ja. Das geht natürlich. Ich dachte nur, es ließe sich ein schönes Wort finden. Sozusagen zur Umschreibung der Umschreibung.
Bevor ich mich festbeiße, schreibe ich wohl besser einfach weiter und zermatere mir gegen Ende darüber den Kopf.

1 „Gefällt mir“

Das ist superlieb von dir. :slight_smile: Es hilft aber leider gar nicht. Ich weiß ja, wie es sich anhört, weiß aber nicht, wie ich es nennen soll.

Es kann eigentlich nicht metallisch klingen, deswegen tendiere ich zu der Kratzgeräuschfraktion. Ein Klingen wie bei einer Glocke käme nur infrage, wenn der Spaten nicht in der Erde stäke, aber das tut er nun mal beim Graben. Der Spaten schwingt nicht und klingt nicht. Krrck.

2 „Gefällt mir“

Ja, ganz meine Meinung.
Lautmalereien wie Klönk oder Krrck würde ich in einem Roman vermeiden. Die gehören eher in Comics oder in Bilderbücher für Kinder. “Wie macht das Schäfchen? - Bäääääh!” In einem Roman für Erwachsene empfände ich so etwas als ziemlich albern.

1 „Gefällt mir“