Triggerwarnungen

Das eine hat in meinem Berufsalltag nichts mit dem anderen zu tun, führt hier aber zu weit weg vom Thema.

Dr. Leon Winscheidt hat mal in einem Podcast erklärt, dass der Begriff „Triggerwarnung“ Unsinn ist. Denn zum einen funktionieren Trigger kaum über selbstgelesenen Text, wohl aber über äußere Sinneseindrücke wie Hören oder Riechen. Gleichzeitig können sich Menschen auch herausgefordert fühlen, eben diesen Triggern zu begegnen. Besser wäre wohl Inhalts- oder Contentwarnung. Wer es braucht …

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Frag’ nicht uns – frag das Netz. „t-shirt abcdefuck“ liefert Dir so viele Bestellmöglichkeiten, dass Du dann nach einem neuen Kleiderschrank suchen kannst. :innocent:

Ich überlese sie immer mit einem Grinsen. Besonders wenn es um Tabakkonsum, Nacktheit und Schimpfworte geht. Aber ansonsten, egal.

Cap und capper finde ich schlimmer

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So, jetzt bin ich getriggert.

Kaffee mit Kardamom,
Basilikum und Thymian,
Damaszener Rosen und Flieder,
Die Luft, kurz nach dem Sommerregen,
Mutters Parfüm und Vaters Tabak,
Und Thomas,
wenn er grad vom Laufen kommt…

Der nervus olfactorius,
So lese ich,
Entwickelt sich direkt
Aus der ersten Zellteilung
Im Mutterleib

Ach deswegen …

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Meine Meinung! Will mich ein Text triggern, muss ich den Missklang hören, den Gestank riechen. Und wenn er das zustande bringt ist Trigger für mich wie Glitzerstaub.

Ja bin ich denn schon so alt, dass Jungen in deinem Alter schon wieder Thomas heißen? :scream:
Das ist ja verrückt. Mein Mann heißt so, und der ist 58.
Sachen gibt’s? :laughing: :wink:

Zum Thema.
Eine heiße Diskussion und ich entnehme, die Meisten halten nichts von einer „Etikettierung“. Man will niemanden verletzen, aber jeder muss selbst erkennen, wo seine Grenzen/ Trigger liegen. Deshalb, Klappentext lesen, Genre erkennen usw.

Meine persönlichen Trigger: Tomate, Erdbeere und Zitrone. Leider, leider. :hot_face:

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Dann solltest du vielleicht weg von Gartenbüchern, hin zu Dystopien, in denen deine liebgehassten Früchte nicht mehr existieren. :smiley:

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Ja, ausserdem Andreas, Markus und Finn. Bei den Mädchen: Marie, Sophie und Nele. Und Nachbars Hund Enzo.

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Also ich würde nen Hund eher Wolfgang nennen. Nur so. Ich meine, da läuft man so durchn Park und ruft „Wolfgang! Wolfgang, komm her! Ja fein.“ Fänd ich gut.

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Du liest wohl heimlich meine Texte??:rofl:

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Ich immer am Morgen übern Zaun: „Wie gehts Enzo?“ Nachbar: „Der rennt so.“

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Das klingt schon nach der WAS DENN - BIDDE Fraktion. :sweat_smile: Du hast Humor @Ifrah .

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Und nicht nur das!

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Ich weiß…:stuck_out_tongue_winking_eye:

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Jemandem in meinem Alter erst!

Ich halte zwar von Triggerwarnungen auch nicht, außer: Ist das Buch zu hart, bist du zu weich.

Aber da das Thema Selbstmord im Buch vorkommt, werde ich die üblichen Selsorgenummern im DACH-Bereich statt eines Vorworts bringen. Dieses Thema ist eine andere Hausnummer als falsche Pronomen.

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Da ich selbst mit Erfahrungen mit Suizid und Versuch habe kann ich klar sagen, solche Rufnummern machen mich eher aggro als dass sie helfen.

Es sind Menschen dran, die teilweise nicht verstehen können was einen bewegt. Gut geschult, nur für einige Themen ungeeignet.

Die Rufnummern mögen ihren Sinn haben, aber für mich … naja

Also Seelsorge, Hilfsangebote für Menschen denen Gewalt angetan wurde und am besten eine Verlinkung zur spendenseite für die Betreiber der Seelsorge und Ersthelfer.

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Nun,der Werther-Effekt ist eine wissenschaftliche Tatsache. Über die Qualität der Beratung kann ich nichts sagen. Aber eine Spendennummer hilft sicherlich nicht in dieser Lage.

Ich werde es machen und sei es nur um mein Gewissen zu entlasten.

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