Training von KI/AI mit Raubkopien

Liebe Alle!

Die Firma Meta (Facebook) hat im großen Stil Raubkopien für das Training ihrer KI/AI verwendet.
U. a. ist auch @AndreasE darunter (145 Bücher).

Raubkopien trainieren AI/KI von Meta

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Ich bin auch darin vertreten mit einem Buch. :frowning:

Dann schnell zum Anwalt und Schadensersatz etc so würde ich es zumindest tun :smiley:

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Laut US Author’s Guild ist jeder, dessen Buch unbefugt von Meta eingespeist wurde, automatisch in die laufende Sammelklage in Kalifornien eingeschlossen.

EDIT: Meta's Massive AI Training Book Heist: What Authors Need to Know  - The Authors Guild

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Verleger haben offenbar in Paris geklagt. Ich befürchte fast, dass die Klagen im Sande verlaufen und hoffe, dass ich daneben liege.
Nun ist also das eingetreten, was vehemente KI-Befürworter immer als Blödsinn abgetan haben. Ich bin gespannt, was da noch so kommt.

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Was bringt dir das ? Musst schon selbst Antrag stellen.

Man kann auf der Website buchstäblich jeden Autorennamen eingeben und findet dessen Werke. Dank dessen habe ich nun eine aktuelle Liste meiner ausländischen Veröffentlichungen … :face_with_raised_eyebrow:

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Stellt denn der Verlag so etwas nicht zur Verfügung? Muss man da selbst recherchieren? (Mal unabhängig von dem lästigen und respektlosen KI-Thema).

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Man wird über das Erscheinen des jeweiligen Titels informiert, aber eine Liste muss man sich schon selbst zusammenstellen. Was ich, ähm, immer „ein bisschen“ vor mir her schiebe … :smiling_face:

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Ich gehen mal davon aus, dass sich diese Sauerei nur auf Verlagsveröffentlichungen bezieht. Selfpublisher sind wohl nicht betroffen. Oder doch?

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Ich jedenfalls nicht. Das spielt für mich jedoch keine Rolle, denn unverschämt ist es allemal. Großkonzerne … nun ja. Die haben ihre eigenen Gesetze (kenne ich aus dem Konzern, bei dem ich mal beschäftigt war).

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Doch, sind sie. Meines habe ich seinerzeit selbst veröffentlicht.

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Ich hab das heute über TikTok mitbekommen und finde es ein Unverschämtheit.

Leider bist du durch US Author’s Guild nicht automatisch in die Sammelklage eingeschlossen, da sie ganz klar schreiben
„… the Authors Guild is a plaintiff in the class action lawsuit against OpenAI, along with John Grisham, Jodi Picoult, David Baldacci, George R.R. Martin, and 13 other authors, but the claims are made on behalf of all US authors whose works have been ingested into GPT.“ (Deutsch: …die Authors Guild ist zusammen mit John Grisham, Jodi Picoult, David Baldacci, George R.R. Martin und 13 weiteren Autoren Kläger in der Sammelklage gegen OpenAI, die Ansprüche werden jedoch im Namen aller US-Autoren geltend gemacht, deren Werke in GPT aufgenommen wurden.)

Ich denke, hier kann dich als deutsche Autorin nur eine europäische Sammelklage schützen.

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Die Büchse ist offen.

Sie wird sich nicht wieder schließen lassen. Wenn es gelingen sollte, gegen Meta zu gewinnen, ist der Sieg nicht viel wert. Die Hydra schert es wenig, wenn ihr ein Kopf abgeschlagen wird.
Gegen die KI der Chinesen wirst du nie Klagen können. Es wird par ordre du mufti einfach als legal deklariert und fertig.

Legen wir die typische deutsche Eigenschaft ab, erst alle denkbaren negativen Folgen zu ersinnen, im Anschluss zu heulen dass andere Länder viel weiter sind und in Selbstmitleid zu baden. Wir müssen endlich lernen, nicht in jeder neuen Technologie den Untergang des Abendlandes zu vermuten. Trotz KI, die Erde dreht sich weiter um die Sonne. Sie hat es vor dem Menschen getan und wird auch nach dem Menschen ihre Bahnen ziehen.

Die Büchse ist offen, sagte ich bereits, oder? Machen wir was draus und holen uns , was (noch) drin ist, bevor der Rest der Menschheit sich alle Filetstücke genommen hat.

Ich nutze die KI bereits:

  • Stilanalyse kann so manches LLM schon recht gut, zumindest Inputs liefern die Maschinen.
  • Recherche kann KI viel schneller als ich. Ich frage in dem Prompt immer nach Quellen und weiß dann, wo ich suchen muss. Suchen ist immer leichter, wenn man weiß, wo.
  • In einzelnen Sätzen, wenn mir nach dem zehnten Ausbessern es nicht gelingt etwas literarisch wertvolles zu schreiben, frage ich die KI nach den Vorschlägen elf bis fünfzehn und hole mir Anregungen.
  • Erstaunlicher Weise kann die KI besser Rechtschreibung als der Dudenkorrektor: Ich frage die oft nach Zeichenseitung. Kommata liegen mit gar nicht.

Bei ChatGPT habe ich meine ganzen Prompts „stehen“ lassen und jetzt kommen in Antworten Verweise auf alte Fragen und bringen mich auf so manche Ideen.

Hiermit stelle ich virtuell Teer, Federn, auf Wunsch Heugabeln und Fackeln bereit, damit ihr mich mittelalterlich auf dem Markplatz zur Buße treiben könnt, aber ich Widerrufe nicht:

Sie dreht sich doch.

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Ist „The Carpetmaker“ eigentlich eine Übersetzung, die Andreas E. gewählt hat? Ich finde den englischen Buchtitel etwas dürftig.

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Ich bin mit einem Verlagsbuch auch betroffen. Mit den Büchern aus dem Selfpublishing nicht. Ich werde mal den Verlag anfragen.

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Bin gespannt, was die sagen werden.

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Meine SP Bücher sind nicht betroffen.

Soll ich ich mich freuen oder ärgern?

Es freut mich, dass ich nicht plagiiert werde, es ärgert mich, dass ich so unwichtig bin, dass nicht mal eine KI an mir Interesse zeigt.

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Mach dir nichts draus. Du bist nicht allein. :smiley:

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Zunächst: Es ist nicht so, dass man als Autor bestimmen könnte, wie ein Buch in einer anderen Sprache betitelt wird.

In diesem Fall ist „The Carpetmakers“ der Titel der US-amerikanischen Ausgabe von 2005; seit 2020 gibt es außerdem eine (inhaltlich identische) UK-Ausgabe, die „The Hair-Carpet Weavers“ heißt.

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