Testleser*innen gesucht - Changing Keys 2"

Hallo alle miteinander

Falls sich der ein oder andere fragen sollte, wo ich die letzten Wochen war…
In meiner Schreibwerkstatt ist heimlich still und leise der zweite Band meiner Changing Keys Reihe entstanden. Der erste Roman, den ich mit Papyrus geschrieben habe. Und ich muss echt sagen… Ich bin begeistert von diesem Programm, auch, wenn ich noch nicht alle Funktionen verstanden habe. Ich kämpfe z.B. immer noch mit der Kapitelnummerierung (oder warum zur Hölle krieg ich die Null vorm Prolog nicht weg? :face_with_hand_over_mouth:)

ich würde mich total freuen, wenn sich der oder die ein oder andere Testleser*in finden würde. Bisher habe ich nämlich nur 2 Freundinnen, die aber natürlich nur als Leserin lesen und nicht wie ein Autor draufschauen.

Das Manuskript umfasst rund 78.000 Wörter und liegt als PDF vor.
Changing Keys 2 - Leseprobe (Skye Campbell).pdf (120,1 KB)

Worum geht’s?
Changing Keys - Zwischen Schatten und Licht ist der zweite Teil einer Young-Adult-Serie über die erste Liebe, familiäre Erwartungen, Selbstfindung und die Frage, wie man erreicht, dass man der sein darf, der man sein will.

Mir gehts bei Eurem Feedback in erster Linie um Verständlichkeit und Logik. Vor allem mit Noahs Entwicklung hatte ich ein bisschen Schwierigkeiten, weil ich mich hin und wieder gefragt habe, ob er nicht zu sehr in Richtung Weichei rutscht.
Mich würde interessieren, ob es Stellen gibt, an denen Ihr gestolpert seid oder den Faden verloren habt. Fehlt irgendwo etwas oder gibt es Szenen, in denen ich zu sehr ins Schwafeln geraten bin.
Hinweise auf Schreibfehler, Absätze, Schriftformatierungen etc. nehme ich natürlich auch gerne an.

Also, falls Ihr Interesse habt, meldet Euch gerne.

Vielen Dank und Liebe Grüße,
Skye

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Interesse schon, aber leider nicht die Zeit. Wollte dir wenigstens eine schnelle Antwort geben. Aber wir sind ja nicht alleine hier. Vielleicht findet sich noch jemand? Falls nicht, versuche es mal mit dem ein oder anderen Kapitel. Das hilft dir eventuell schon weiter?

Lieben Gruß :sparkles:

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Ist nicht so wirklich mein Thema, möglicherweise finden sich hier aber noch Interessenten.
Auf jeden Fall würde ich aber eine kleine Leseprobe einstellen, dann können potenzielle Testleser sehen, ob sie damit überhaupt etwas anfangen können.

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Es kommt sehr darauf an, wie langsam man lesen darf :slight_smile:
Ich bin gerade selbst bei meinem Projekt etwas in Fahrt gekommen, aber zur Entspannung kann ich immer mal ein Kapitelchen lesen … :smiley:

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Danke für Eure Rückmeldungen :slight_smile:
Auch der Hinweis mit der Leseprobe. Allerdings muss ich noch überlegen, was sich da am besten anbietet.
Ich habe bisher nur mit Testlesern aus meinem privaten Umfeld gearbeitet und mir darüber, ehrlich gesagt, noch nie Gedanken gemacht. Da gab’s dann eben das Skript als PDF per Mail und fertig :face_with_hand_over_mouth:

@Cato_K Wie langsam man lesen darf… Angedacht ist erst mal der 1.3.26 als Release, aber da ich keine Deadline einzuhalten habe, weil ich Selfpublisher auf KDP bin und mir die Feedbacks wichtiger sind als ein VÖ-Termin, kann ich den ggf. auch noch verschieben.

Generell suche ich schon eher nach Testlesern, die den Roman am Stück oder in größeren Abschnitten lesen können, weil ich u.a. gerne wissen würde, ob die Story und die Figurenentwicklung logisch ist. Oder auch, ob man rausgerissen wird, weil Szenen nicht schlüssig sind, etwas fehlt oder übererzählt wurde.
Und ob der Protagonist (17-Jähriger Abiturient) vielleicht etwas zu weich gezeichnet wurde. In dem Zusammenhang wäre vielleicht auch gut zu wissen, dass ich hier auch das Thema Hochsensibilität aufgegriffen habe.

Falls Du zwischendurch trotzdem mal reinschauen willst und spontanes Feedback hast, freue ich mich natürlich trotzdem.

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Ich bin zwar zeitlich relativ knapp, aber reinlesen könnte ich sicher in der ersten Februarwoche, ohne dass mir vor Müdigkeit die Augen zufallen (Arbeit im Moment viel, eigenes Projekt im Moment viel … wer kennt es nicht). Wenn Dir ggf ein „Eindruck“ reicht, dann gern :slight_smile:

Klingt gut :+1:

Ich hab meinem ersten Beitrag übrigens eine Leseprobe von 20 Seiten hinzugefügt. Das sind 2 Kapitel, die sich um Noahs 17. Geburtstag drehen.
Die fand ich zum Reinlesen eigentlich ganz passend, weil man da ein bisschen von seinem Konflikt mit dem Vater spürt, einen Teil seiner Freunde kennenlernt und einen Einblick in seine Gefühlswelt bekommt.

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Hast du Angst, dass dein Roman zu kurz wird? Anders kann ich mir solche Abschnitte nicht erklären:

Zwei Tage später saß ich am frühen Nachmittag hinter meiner Freundin auf dem roten Kymco-Roller und ließ mich von ihr nach Hause fahren. Nach dem Training am Vorabend war ich mit zu ihr gefahren und hatte bei ihr übernachtet. Immerhin hatten wir schulfrei. Ich hatte meine Arme um ihre Taille geschlossen und atmete den Duft ihres Apfelshampoos ein, das die Haare verströmten, die direkt vor meiner Nase hingen.

Franzi lenkte ihren Roller in unsere Einfahrt und ließ mich absteigen, bevor sie ihn neben der Garage parkte und den Motor abstellte. Ich nahm ihr den Rucksack ab, den sie während der Fahrt unter der Sitzbank verstaut hatte, und hängte den Helm an den Lenker.

Er lässt sich von ihr nach Hause fahren. Meinetwegen auch noch das Apfelschampoo. Aber generell ist hier nicht Wissenswertes enthalten. Wo der Helm ist? Unwichtig. Rucksack? Dito. Du versteigst dich in deiner Leseprobe in Belanglosigkeiten, die akkurat beschrieben sind, aber im Grunde nicht interessieren. Falls du je in die Verlegenheit kommen solltest, dass dein Buch zu lang ist, gib es mir.

Hier ein Auszug aus meinem Schreibratgeber:

Konzentriert euch auf das Wesentliche. Handlung, Charaktere, Gedanken und Atmosphäre. Unwesentlich ist zum Beispiel das Aufwachen. Der Spion, der auf einen Schlag lautlos wach wird – ein Klischee. Ebenso der verkatert aufwachende Privatdetektiv oder Kommissar. Geht gar nicht (mehr). Was bei R. Chandler noch frisch war, wirkt bei eurem harten Detektiv einfach nur ausgelutscht. Ebenso die junge Studentin oder Berufsanfängerin, die sich noch einmal umdreht und lieber weiterschlafen würde. Das alles ist nicht einmal einen Nebensatz wert. Unwichtig für die Handlung, irrelevant zur Charakterbildung und langweilig für die Atmosphäre.
Verschlafen ist auch »gut«! Die Studentin schreckt auf, viel zu spät, keine Zeit zum Duschen, hetzt zur Prüfung und man fiebert mit, ob der Prof sie noch reinlässt oder sie draußen stehenbleibt und die Prüfung verpasst. Zuspätkommen beim Vorstellungsgespräch, Treffen mit dem Erbonkel, was auch immer, the Suspense is killing me, schon wieder! Nachts schweißgebadet aus dem Albtraum aufzuwachen – ausgelutscht, verbraucht, einfallslos. Eure Helden putzen sich zwar täglich zweimal die Zähne, aber schreibt ihr das? Hoffentlich nicht! Wenn beim Zähneputzen ein Zahn abbricht, dann ist es (vielleicht) relevant. Sonst lässt man es eher weg. Duschen, aufs Klo gehen, kaum ein Autor erwähnt so etwas.

Nicht falsch verstehen, du kannst schreiben. Aber bitte konzentrier dich nicht so sehr darauf, alles akkurat zu beschreiben, erzähl lieber deine Geschichte, als unwichtige Sachen zu schildern.

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Wobei man vom Apfelshampoo während der Fahrt eh nichts mitbekommen würde, wenn betreffende Person einen Helm aufhat.

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Das musste ich auch erst lernen. Nicht die exakte Beschreibung ist gefragt, sondern das Erzählen der Geschichte. Sie muss rollen und erzählt werden. Ab und an darf dann auch ein Detail mit hinein. Vorausgesetzt, es ist für den Fortgang der Geschichte relevant.
Das Entscheidende ist, weiß ich, was ich schreiben will.

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Vom Apfelschampoo aus den Siebzigerjahren, bekommt man auch etwas mit, wenn man auf der anderen Straßenseite geht. Trotz Helm. :smiley:
Mich wundert vielmehr, dass er nicht vom Mopped gefallen ist. Apfelschampoo betäubt.

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stimmt, das war in den 70ern ein äußerst penetrantes Zeugs. Gibts das überhaupt noch? Und würde es heute den Helm - Fahrtwind - Test überstehen? ggg

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:smile: Ja, von Kopf und Schulter. :green_apple:

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Wenn ich nur die Flasche angucke, kann ich es riechen.
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Ich hab da ein anderes in Erinnerung, Respal oder Respint oder so Grüner Apfel Shampoo. Das stank echt schlimmer als Meister Propper.

Hoppala. Da fällt mir ein, ich bin mittlerweile auf Seite 192 bei meinen neuen Roman und noch immer weiss keiner die Haarfarbe meiner Protagonistin. Sowas aber auch …

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Huch, was ist denn hier passiert?
Ich dachte nicht, dass die bloße Erwähnung eines Shampoos eine Grundsatzdiskussion über stinkende Schaumabomben nach sich ziehen würde. Sorry for that.

Ich komme mir gerade ein wenig verar***t vor, ehrlich gesagt. Aber damit muss ich wohl leben, wenn ich meine geistigen Ergüsse für die Öffentlichkeit freigebe. :wink:

@Nopuli Danke für Deinen Hinweis. Nein, ich habe keine Angst, dass mein Roman zu kurz wird. :wink: Aber ich bin auch nicht der Typ für das Aneinanderreihen von Handlungen. Für mich sind solche Details weniger funktional als emotional gedacht – sie sollen Nähe und Stimmung transportieren, nicht Handlung erklären.

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och, denk dir nichts, immerhin hast du so auch ein Feedback, welche Assoziationen so eine Textpassage wecken kann. :wink:.

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Ich kann dir versichern, dass sich niemand über dich lustig machen wollte.

Wer hier schon länger unterwegs ist, weiß, dass auch sehr gern mal von Thema ausgehend, sich gegenseitig Bälle zugeworfen werden. Weil: Spaß muss sein.
Das hat die Community bisher auch ausgemacht. Natürlich in einem respektvollen Umgang. Alle Regelungen im Umgang hier miteinander, wenn nicht von zu Hause schon mitgegeben, nachzulesen im Kleingedruckten.

Leider muss dein Thread jetzt herhalten, dafür entschuldige ich mich;

Das ist mir schon länger aufgefallen und ärgert mich. Es ist zu einer Unart geworden, um Hilfe zu bitten oder sich vorzustellen und dann wird vom Schreiber nur peripher bis gar nicht darauf reagiert.
Wenn jemand sich Zeit nimmt und Dinge bewertet oder Neuankömmlinge freundlich begrüßt, hat er Respekt verdient. Die Höflichkeit sollte auch allen entgegengebracht werden.

Mir persönlich ist der Spaß hier im Forum ein Stück weit flöten gegangen, um das mal flapsig zu formulieren. Und einigen anderen auch. (Leute, ich vermisse euch. )

Rumstieseln können wir den ganzen Tag, hier ist Freizeit und die möchte ich freundlich verbringen.

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Ich habe bis Seite 101 gelesen. Leider bin ich nicht Deine Zielgruppe, denn für mich ist der Text zu weitschweifig, zu wenig im Jetzt und gleichzeitig zu lange im Jetzt. Für mich wird zu viel zu kurz geredet und gehandelt, dafür zu viel rückversichert, Pizza erwähnt, zurückgedacht, über Playlists gesprochen, von Texten, die ich nicht kenne. Und dabei stören mich Details nicht, die Leben hineinbringen. Aber zu viel davon ersticken es für mich.
Zusammenfassend: Er fährt mit Freundin los, kommt aber immer wieder nur bei sich an. Er erzählt, was ich anfassen möchte.
Jüngere Leser kommen damit klar - ich erinnere von mir selbst, dass ich früher (als Teenager) die „Stillstände“, die Alltagsschilderungen bei Stephen King geliebt habe. Und damit bist Du ja in guter Gesellschaft. Dein Stil ist gut, der Text tritt in der Leseprobe nur handlungsmäßig ein wenig auf der Stelle.

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