Ich suche testleser.
Historischer Roman/ Barock
Rund 61000 wörter auf 460 Seiten Taschenbuch.
Was genau ist denn die Aufgabe eines Testlesers?
Bitte entschuldigt, wenn das offtopic ist hier und außerdem eine doofe Frage. Aber ich habe das schon öfter gelesen im Forum und bin mir nicht sicher, was man genau darunter versteht. Liest man Korrektur? Geht es um Rechtschreibung oder Handlung, um Logikfehler, Grammatik, Lesbarkeit oder einfach darum, ob die Geschichte gefällt und wo Szenen habern?
Hi,
deine Fragen können alle mit ja, nein, vielleicht beantwortet werden. Das hängt vom Autor ab, was er von seinen Testlesern erwartet.
Ich erwarte von meinen Testlesern immer genau alles, was du aufgezählt hast.
Das liegt tatsächlich beim Testleser.
Interessant für den Autor ist ein erster Eindruck. "Wie wirkt die Geschichte auf dich - Wo musstet du dich durchquälen und hattest das unsagbare Bedürfnis nach Kaffee und Süßigkeiten , um wach zu bleiben. Offene Fragen? Etwas unklar? Irgendwo durcheinandergekommen? (Dialoge) "
Aber ich habe z.b Testleser die auch korrigieren (immer Hilfreich )
Finde ich nicht. Ich finde, das liegt am Autor. Manche geben einen Fragekatalog mit.
Schau(t) mal hier:
Oha das finde ich sehr hilfreich, danke!
Das geht ja in meine angedachte Richtung, vielleicht finde gleich etwas Inspiration für weitere Themen. Ich weiß nicht, ob meine Testleser so ein Dokument ausfüllen würden - aber mal anfragen.
Ich bin da nicht ganz so pingelig.
Lesen, Spass dabei haben und wenn irgendwas ins Auge fällt anmerkern. Grammatik, falsche Worte für das Genre oder kleine Fehler Orthographie.
Vielleicht ein paar Anregungen, es soll ja kein Lektorat werden.
Wenn du es aber quasi umsonst dazubekommst …
Ja sicher , obwohl.
Das ist nicht die Aufgabe, die ein testleser hat.
Meiner Erfahrung nach sind viele Testleser froh, wenn sie gezielte Fragen bekommen, weil sie sonst oft gar nicht wissen, was sie sagen oder worauf sie achten sollen.
Nicht jeder von ihnen ist schließlich selbst Autor, und mit einem schwammigen „Ja, ganz nett“ oder auch „Nö, ich fands nicht so toll“ ist einem nicht geholfen.
Deswegen versuche ich, dass meine Testleser ihre Meinung zumindest begründen, so gut es halt geht.
Das wäre meiner Meinung nach „Korrekturlesen“, nicht „Testlesen“. Es ist schön, wenn Testleser auch das Korrekturlesen mit übernehmen, aber beim „Testlesen“ sehe ich den Schwerpunkt auf dem Inhalt. So wie Tapio:
Ich will ja nicht meckern, ABER
Halbe Sätze, halbe Wahrheit
Ich suche Testleser und mit ihnen werde ich individuell besprechen, worauf Augenmerk gelegt werden soll.
Nicht jeder mag auf alles ein Auge haben, da sind die Menschen, wie die Leute.
Ich habe jetzt die dritte Korrektur hinter mir, sollte fast alles raus sein. Aber dieser eine oder auch das Dutzend übersieht man halt.
Ich bin nicht auf der Suche nach dem perfekten Leser, der alle Fehler findet, sätze auf ein neues Level hebt, göttlichen funken ins Werk legen kann u.s.w.
Ehrliches Feedback ist mir da lieber.
Dieses Manuskript hatte bisher noch keine Testleser?
Dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass dir (wie wohl jedem Autor) inhaltlich vieles durchgerutscht ist, was für dich völlig klar ist und deiner Meinung nach keine Erklärung braucht, was ein außenstehender Leser aber nicht so versteht, wie du es gemeint hast.
Und was einem als Autor beim Überarbeiten noch viel mehr Arbeit macht: Leser werden mit Sicherheit einige Passagen als zu langatmig oder als zu vollgestopft mit Informationen empfinden. Um das selbst zu merken, ist man als Autor beim eigenen Werk leider oft zu betriebsblind.
Wenn Verlagsautoren ihr Werk beendet haben, durchläuft es meines Wissens ein Lektorat und ein Korrektorat. Zuvor hat allenfalls der Ehepartner oder ein guter Freund seine allgemeine Einschätzung gegeben – so wie Stephen King auf das kritische Auge seiner Frau Tabitha vertraut. (Laien-)Testleser gibt es von Verlagsseite jedenfalls nicht.
Idealerweise sollten auch Selfpublisher ihrem Werk zumindest ein professionelles Korrektorat, besser auch ein Lektorat angedeihen lassen, doch dem stehen Kosten entgegen, die nur wenige aufbringen können (ich jedenfalls leider nicht). Unter Testlesen verstehe ich ein genaues Lesen, das Logikfehler, altersgerechte Sprache (Kinderbücher) oder unverständliche Stellen bloßlegt oder stilistische Auffälligkeiten bemerkt oder auch den Lesefluss (gibt es unnötige Längen, existiert ein Spannungsbogen o.ä.) begutachtet. Ein Fragebogen ist dafür sicherlich hilfreich, aber eine ehrliche Einschätzung ist auch schon Gold wert.
Ein lektoratähnliches Lesen oder ein Korrektorat fällt m.E. nicht in die Rubrik Testlesen und würde ich nicht erwarten, aber das kann ja individuell abgeklärt werden, sollte sich jemand diese Mühe zusätzlich aufbürden. Das sind dann aber schon ‚Testleser Deluxe‘ und nicht die Regel.
Danke für eure Aufmerksamkeit
Aber ich suche Testleser und wollte eigentlich keine Diskussion über oder wie.
Wenn ich mich für perfekt halten würde, hätte ich nicht gefragt.
Also nochmal
Hat jemand Interesse?
Bitte entschuldige, ich wollte Deinen Thread nicht so verschandeln. Ursprünglich habe ich gefragt, weil ich Interesse hätte, aber keinerlei Erfahrung mitbringe.
Es gibt nichts zu entschuldigen, ein Forum ist nunmal eine Plattform zum unterhalten und diskutieren.
Ich möchte Testleser, die sich auch durchquälen, wenn’s sein muss.
Und halt nicht nur in die Geschichte eintauchen.
Als Feedback wünsche ich mir einen anderen Blick auf das Buch.
Es ist keine grosse Literatur, nur etwas Unterhaltung. Wenn du möchtest schreib mir per PN.
Hallo Ho.Ro,
ich habe dir eine PN geschrieben, könnte mir vorstellen, bei dir testzulesen, falls du noch Bedarf hast.
Viele Grüße,
Montypillepalle
Grüß dich Ho.Ro!
Da ich selbst an einem historischen Roman arbeite und als Ahnenforscher auch bis in die Zeit des Barock vorstoße, interessiert mich dein Angebot. Schreib einfach, wie das Ganze ablaufen soll.
LG Königstorfer