Testleser gesucht für Medical Memoires

Hallo zusammen,
ich habe meine Erfahrungen aus 25 Jahren Notaufnahme München Schwabing niedergeschrieben und ein komplettes Manuskript auf Lager. 15 Kapitel, 90 Episoden von skurril, amüsant, traurig, frivol, unglaublich es ist alles dabei.
Eure Expertise ist mir wichtig.
Wer Lust und Interesse hat gerne Nachricht an mich!

Euer Schreiberliner aus München

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Was bist du? Ein Berliner in München? Dann wundert es mich, dass du dort klarkommst. Was ist eigentlich ein Schrei-Berliner? Ich höre den Ausdruck zum ersten Mal. Ich stamme zur Hälfte aus Berlin, sollte es also wissen.
Oder ein Schreiber-Liner? Also einer, der am liebsten über die Nulllinie schreibt? Liegt ja nahe, in der Notaufnahme.
Oder ist das doppelt gegendert? Eine Schreiberlin aber männlich?

Das waren exakt auch meine Gedanken. :smiley::grin:

Ich wünsche dir eine erfolgreiche Suche. Medizinisches Personal ist hier reichlich unterwegs. Da sollte sich der ein oder andere finden lassen.

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stell doch einfach mal eine Episode ein - mich würde das interessieren. Was für einen Job hattest Du in der Notaufnahme? Arzt? Pfleger?

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Hallo Klonschaf,
auf der Suche nach einem Nickname war ich schon echt verzweifelt :slight_smile: . Daher habe ich dann aus Schreiber und Berliner Schreiberliner gemacht. Bin in Berlin (Charlottenburg) geboren und im Weserbergland aufgewachsen. Dann aus persönlichen Gründen 2002 nach München gegangen. Kannst gerne mal auf meine Webseite www.zugereist-münchen.de gehen, da kriegst du viele Infos

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ich bin examinierte Krankenpfleger und habe noch ein Studium zum Fachwirt im Gesundheitswesen/ Sozialwesen absolviert und jetzt im Medizincontrolling tätig. 3-4 mal im Monat helfe ich an den WE in der Notaufnahme aus.

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Das soll wohl öfters passieren, als Mann (man) denkt, habe ich gehört - von einem Freund. :slight_smile:

Irgendwo lagert in den Tiefen meiner Sammlung humoristischer Videos ein Film aus der Notaufnahme.
Ähnliches Szenario, aber wohl deutlich stabilerer Ring. Kann ich hier nur nicht einstellen, FSK18 Material.
Da sind die mit einer Flex, Zitat der Arztin: „Die gute Mikita“, rangegangen. Holzspatel zum Schutz der Haut runtergepresst und ein Pfleger hat Wasser zum Kühlen auf den Ring gegeben. Die Funken flogen nur so durch die Notaufnahme.

Als die Eheringe aus Titan en vogue wurden, so habe ich gelesen, hatten die in so mancher Notaufnahme Probleme , die abzubekommen. Ein Bienenstich im Finger, selbiger schwoll an, und der Ring ging nicht ab. Gold und Silber, selbst Edelstahl, sind da keine Herausforderung, Titan lacht da nur aus der Hüfte.

Zum Glück habe ich 585er Weißgold am Finger.

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Der feurige Fuchs sagt: Website nicht gefunden. :sob:

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jetzt geht es www.zugereist-münchen.de

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Dann vielleicht so?

Schreib-erliner

:dizzy:

Ich muss die Anfrage bzgl. Testleser erstmal schließen und muss mein Manuskript überarbeiten. Habe gerade von meiner Klinik , arbeite ich nur seit 25 Jahren, eine Ansage von der Complianceabteilung bekommen, dass ich den Namen meiner Klinik und Notaufnahme Schwabing nicht verwenden darf.
Nächste Woche werde ich mal bei meiner GF nachfragen was das soll :frowning: !

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das werden - bei einer Klinik - vermutlich Bedenken bezüglich Datensicherheit sein? Patienten, Mitarbeiter usw., die sich womöglich wiedererkennen könnten (gerade, wenn markante Fälle beschrieben werden, die sicherlich dem einen oder anderen in Erinnerung geblieben sind?) Auch Angst, dass interne Probleme nach außen getragen werden könnten etcetera könnte eine Rolle spielen - da würde ich als Klinikleiter sicher auch ein Veto einlegen.
Warum ist es nötig, den Namen der Klinik zu nennen? Es würde doch genügen, zu sagen, dass man in der Notaufnahme eines großen städtischen Krankenhauses gearbeitet hat?

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Ich denke auch, das ist eine Frage der möglichen Identifikation von Patienten und Mitarbeitern. Ohne deren Einverständnis geht das nicht, und die GF muss und wird das durchsetzen, in einem Bereich, der Schweigepflicht und Datenschutz ernstzunehmen hat.

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das mit der Datensicherheit usw. ist schon klar. Es gibt im Buch keine Personen die persönlich genannt werden. Die Fälle wurden in Bezug auf Alter, Geschlecht soweit geändert, dass vielleicht eine Person heimlich sagen könnte, ups ist mir auch schon passiert. Aber keinen Bezug zu seiner Person herstellen kann. Nächste Woche habe ich persönliches Gespräch mit MaKom (Marketing und Kommunikation) sowie der GF. Dann sehen wir weiter! :slight_smile:

berichte mal, was die Dir sagen. Nochmal Perspektivwechsel: als GF würde ich den Aufwand, mich abzusichern, als zu groß betrachten. Juristen das Manuskript prüfen lassen müssen usw. Keine Klinik will hier irgendwelche Risiken eingehen - würde ich schätzen. Bin gespannt.

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Verlege die Klinik einfach in ein anderes (Bundes-) Land.

Unterm Strich: Mit Nennung der Klinik wirst du nur Ärger haben, wenn einer „seinen“ Fall erkennt und klagt. Schlimmer: Die über die Klinik einen Shit-Storm lostritt.

Wechsel bei den Ärzten immer das Geschlecht, so sinkt die Wiedererkennungsrate.

… Ich würde transparent / ehrlich bleiben und dem Leser erklären, dass und warum die Klinik nicht genannt werden kann und auch, dass die geschilderten Fälle so bearbeitet wurden, dass sie nicht wiedererkennbar sind. In der Medizin ist Datenschutz höchstes Gut und Basis des Vertrauens. Als Patient / potentieller Patient möchte ich selbst auch sicher sein, dass „meine“ Geschichte nicht in alle Welt erzählt wird, wenn ich in eine Klinik komme.

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ich habe heute den ganzen Tag mein Manuskript überarbeitet und habe jetzt eine sehr schöne Version ohne Bezug zu einer bestimmten Klinik in München. Ärzte und Personal wurden von vornherein nicht namentlich erwähnt. Alle Fälle entsprechen der Wahrheit, wurden aber so entfremdet (Alter, Geschlecht) das keiner persönliche Rückschlüsse ziehen kann. Ich hatte mir im Vorfeld darüber schon Gedanken gemacht deshalb ging die Überarbeitung recht zügig.

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