„Paris – ein Fest fürs Leben“ ist das erste von vielen Büchern, die postum von Ernest Hemingways Erben aus nachgelassenen Manuskripten herausgefiltert worden sind. Der Roman führt zurück in die Zeit Hemingways schriftstellerischer Anfänge und zeigt den Künstler als jungen Mann.
„Es war wunderbar die vielen Treppen in dem Bewusstsein hinunterzusteigen, dass ich mit der Arbeit gut vorangekommen war. Ich arbeitete immer, bis ich etwas geschafft hatte, und hörte immer auf, wenn ich wusste, wie es weitergehen würde. Auf diese Weise konnte ich sicher sein, am nächsten Tag weiterzukommen. Aber manchmal, wenn ich eine neue Geschichte anfing und nicht in Schwung kam, saß ich vor dem Kamin und quetschte die Schalen der kleinen Orangen über der Flamme aus und sah ihrem blauen Funkenstieben zu. Oder ich stand auf und schaute über die Dächer von Paris und dachte: ‚Keine Sorge. Du hast immer geschrieben und wirst auch jetzt schreiben. Du brauchst nur einen einzigen wahren Satz zu schreiben. Schreib den wahrsten Satz, den du kennst.‘
(Quelle: Michael Schmitt, 2011, Archiv www.deutschlandfunk.de)
Auch wenn Hemingways das in Bezug auf seine eigene Arbeitsdisziplin oder Motivation zum Schreiben aussagte, aber vielleicht suchst du ja auch in jedem Buch nach einem solchen Satz?!