Shooting Star, Meteorit oder Fireball?

Es vergeht kaum ein Tag, an dem wir nicht den freudigen Anlass haben, einem Forenmitglied zu einem neuen Werk gebührend zu gratulieren und viel Erfolg zu wünschen! Natürlich ist das im Idealfall auch die Einladung, einen verlockenden Titel selbst unter die Lupe zu nehmen. Auch mein SuB kann davon ein fröhliches Lied singen.

Doch was geschieht danach? Unsere Welt ist so schnelllebig geworden, dass Neuerscheinungen schon kurze Zeit später vergessen sind. Zumindest die der Selfpublisher, denn im Gegensatz zu den Verlagsbüchern stehen sie weder im Buchhandel, noch in einer Bücherei oder Bibliothek, sondern modern bei digitalen Händlern vor sich hin. Selbst eine positive Rezensionsbilanz zieht dann nicht mehr, denn Tausende neuer Bücher rutschen in der Warteschleife kontinuierlich vor.

Unsere Bücher sind im günstigsten Fall Sternschnuppen am Buchmarktfirmament. Ein weiter Weg durchs All, um mit einem kurzen Aufglimmen in der Hochatmosphäre restlos zu verglühen. Einige wenige sind Meteoriten, die heftiger leuchten und von denen Bruchstücke die Erde erreichen und von Menschen entdeckt und gesammelt werden. Aber Feuerkugeln oder Boliden, die richtig dicken, hellen Dinger, finden sich doch eher bei den Verlagsbüchern. Ihre Halbwertzeit ist mit unseren Werken nur selten zu vergleichen.

Mich stimmt das nachdenklich und ein bisschen traurig – nicht für mich selbst (meine individuelle Antwort habe ich gefunden) – denn ich lese hier mit, welche Strapazen viele auf sich nehmen, um ihre Stimme und ihre Stimmung in Worte zu fassen. Wie viel Zeit neben einem Brotjob, neben forderndem Alltagsleben vergeht, wie viele Versuche im Bemühen um richtigen Stil, um gelungene Formulierungen, um stringente Plots unternommen werden und Herzblut vergossen wird, um eines Tages das persönliche Ergebnis in die Freiheit zu entlassen. Bei einigen Autoren steht jahrelange Arbeit wenigen Wochen der Aufmerksamkeit gegenüber. Insbesondere so umfangreiche Romane wie beispielsweise die von @Bommel oder @Gschichtldrucker. Dann das Bangen. Wird es bestehen? Wird man es zerreißen? Wo steht das Rezi-Level? Wird mein Buch überhaupt gefunden? Und wenn es in der Masse unbemerkt ertrinkt, woher nehme ich die Motivation dennoch weiterzumachen?

Eines haben viele vernachlässigt: das begleitende Marketing für die Neuerscheinung in progress. Denn im Augenblick der Vorstellung sollte es idealerweise schon sehnsüchtig erwartet werden. So entstehen Boliden! Und so interessant es manchmal zu lesen ist, wie viele Wörter aktuell geschrieben wurden, welches nächste Ziel anvisiert wird, es sind bezugslose Zahlen ohne jeglichen Marketingeffekt. Und alleine hier im Forum uns gegenseitig zu bewerben, ist ohnehin keine probate Strategie. Also: Was tut ihr (Selfpublisher), begleitend zum Schreibprozess, um am Ende mehr als ein kurzes Aufglühen zu erreichen? Und sagt bitte nicht, das sei überhaupt nicht wichtig, die Freude wäre das Ziel … Wer sich für eine Veröffentlichung entscheidet, will doch gelesen werden.

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Schwere Frage.

Meiner einer ist da völlig unbedarft rangegangen.

Marketing? Pffft…

Erst ab Isabella habe ich beschlossen, dass Klappern doch dazugehört. Das heißt nicht, dass ich mich da jetzt reinhänge.

Step-by-Step.

Check: Website machen, Lesezeichen entwerfen, mein erster Versuch als Aussteller.
Teils: Vernetzen. Habe zwei Buchclubs gefunden, spannende Sache.
Offen: Soziale Netze: Bisher wollte ich nie, es fehlt mir der Zugang und Motivation da was zu machen.

Manchmal bin ich viel zu lethargisch, um Erfolg zu haben.

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Ich bastel regelmäßig an meiner Homepage, erst nur 1 x monatlich, mittlerweile nahezu täglich, damit es immer etwas Neues zu entdecken gibt.
@Koebes pflegt unsere tolle Liste.
Ich lege meine Neuerscheinungen in Bücherschränken aus.
Wenn ich zu Lesungen gehe, erwähne ich, dass ich auch schreibe.
Ich teile es den Arbeitskollegen mit, dass ich Hobbyautor bin.
Wenn ich zu einem Geburtstag eingeladen bin, auf dem Leute sind, die ich nicht kenne, suche ich aktiv den Kontakt und erzähle davon, dass ich schreibe. Wenn ich merke, dass überhaupt kein Interesse an Büchern besteht, wechsel ich umgehend das Thema, weil ich ja niemandem auf den Wecker gehen will.
Ich bin noch in einem Forum, das sich nahezu ausschließlich mit Textarbeit befasst und hoffe, dort auf Aufmerksamkeit zu stoßen.
Ich nehme an Wettbewerben teil, um im Idealfall mit meinem Erfolg werben zu können.

Das sind alles nur Tröpfchen, die nicht viel bringen, doch es sind Tröpfchen, an denen ich Freude habe, in der Hoffnung, dass zumindest einmal eine Pfütze daraus wird.

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Eine interessante Frage, die geschätzt 90 % der User dieser Community interessiert. Ich kann nur aus meiner eigenen Sicht antworten. Jeder hat andere Strategien, andere Erwartungen, andere finanzielle Mittel.

Ich habe begonnen, aus Spaß zu schreiben aber dennoch kam auch schnell der Wunsch, mein Buch zu veröffentlichen, sobald es fertig ist. Es gibt Schätzungen, dass in Deutschland jedes Jahr bis zu 80.000 Titel über einen Verlag veröffentlicht werden. Hinzu kommt annähernd die gleiche Zahl an Veröffentlichungen von Selfpublishern. Um in diesem riesigen Meer mitzuschwimmen und nicht gnadenlos unterzugehen, braucht es eine gehörige Portion Glück.

Meine Maßnahmen, um das Glück ein wenig auf meine Seite zu ziehen:

  • Werbung auf sozialen Medien wie Instagram und Facebook. Da ich nur gelegentlich etwas poste, ist das nicht besonders erfolgsorientiert zu bewerten.

  • Eigene Website. Na ja, mit täglich etwa 2 Aufrufen im Mittel ist das mehr als Hobby zu betrachten. Dennoch finde ich es wichtig, als Autor eine solche zu haben.

  • Den richtigen Vertriebsweg finden. Ich habe zunächst sowohl Taschenbuch als auch E-Book über epubli veröffentlicht. Das hatte für das TB den Vorteil, im Buchhandel gelistet zu sein. Der Erfolg bleibt trotzdem aus, weil es nicht wirklich im Buchhandel vertreten ist. Das E-Book fristete so lange ein einsames Dasein, bis ich zu Amazon wechselte und es bei Kindle Unlimited einstellte. Ab jetzt ging es langsam aufwärts.

  • Bezahlte Werbung (Ads) bei Amazon. Ein absoluter Rohrkrepierer. Der Spaß hat mich rund 500 Euro gekostet und nichts gebracht.

  • Für mich der Gamechanger: Eine kostenlose Downloadphase von 5 Tagen für das E-Book bei Amazon brachte 740 Downloads und eine Menge an Rezensionen (gute, schlechte und auch leider einige wenige sehr schlechte – aber das ist ein anderes Thema). Damit ging es endlich bergauf. Viele Rezensionen befeuern den Algorithmus und bringen weitere Leser und weitere Rezensionen, die weitere Leser bringen.

Mittlerweile ist mein Roman ein kleiner Stern am Abendhimmel, relativ konstant leuchtend. Seit 3 Monaten im Amazon-Ranking zwischen 7.000 und 15.000. Bei KU komme ich auf 30.000 gelesene Seiten im Monat, Tendenz (noch) steigend.

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Ich schließe mich da Koebes an…Wobei Amazon Ads schon etwas gebracht hat…aber man kann es auch lassen und nur kostenlose Downloads anbieten. Ich hatte Glück, dass mich irgendwie ein Buchblogger verlost hat – also mein Buch und darüber berichtet wurde. Ansonsten: Werbung kostet immer Geld. Mittlerweile mache ich gar nichts mehr…Ich glaube aber auch: Es kommt auch aufs Genre an…

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Ich fürchte, ich habe mich etwas missverständlich ausgedrückt (nicht gerade vorteilhaft, wenn man schreibt), denn ich war neugierig, ob und womit ihr schon im Vorfeld eine Neuerscheinung – also, noch während ihr daran arbeitet – werblich begleitet. Natürlich hängt alles miteinander zusammen: Hat man die Vorgänger gut ›verkauft‹, ist das gut für die Folgewerke.

Eine ästhetische, aktuelle Website (langfristige Wirkung), nach Möglichkeit verknüpft mit einem oder mehreren Social Media Kanälen (kurzfristige Aufmerksamkeit) sind die Basics und sozusagen die Visitenkarten für Kreative, sowohl während des Prozesses als auch danach. Dass je nach persönlichen Vorlieben Verkaufsaktionen, Verlosungen, Lesungen, Artikel in Lokalblättchen u.v.a. hinzukommen sollten, ist für ein fertiges Buch selbstverständlich.

Ich glaube, @Bommel hat recht, wenn sie das Genre in den Fokus rückt. Bestimmte Genres (Sci-Fi, Horror, Thriller, Romance, Regio-Krimis) lassen sich eher in den Meteoriten-Status heben als Sachbücher, Kinder- und Jugendbücher, Biografien, Anthologien oder dergleichen. Hier sind meine K.O.-Genres, sie glichen einer glimmenden Zigarette vor dem sternenhellen Nachthimmel :sweat_smile:, aber ich weiß auch warum:

Aber ich frage noch einmal, wer schon vor dem Erscheinen des nächsten, neuen Buches etwas macht, um den Start zu pushen und um zumindest eine Sternschnuppe anzukündigen? Außerhalb dieses Forums. Ich denke da an Neugier weckende ›Making-ofs‹ bei Social Media, Nutzen der Blog-Funktion auf der Website etc… Was schreibt ihr dort, was teilt ihr mit? Womit lockt ihr frühzeitig Buch-Blogger (ohne Bestechungspakete :face_with_hand_over_mouth:)? Kann man als Selfpublisher eine Leser-Autor-Bindung schaffen (ähnlich wie @Suse mit ihrer Website) oder funktioniert die Bindung nur über das eine Buch?

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Also ich nicht, denn ich wüsste nicht, wie. Ohne Social Media ist eine Vorankündigung (außer auf der eigenen Website) wohl kaum möglich. Das abgesehen davon, dass ich hier schon mal geschrieben habe „mein Bestatter steht in den Startlöchern“ oder so etwas ähnliches. Ist aber weder werbewirksam noch für die breite Masse.

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Bin gerade erst auf den Trichter gekommen, das „außerhalb“ meiner eigenen Blase zu bewerben.

Ich habe nur im Buch selber schon angedeutet, es käme was.

Einladung.pdf (64,0 KB)

Und auf der Website ist auch was.

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Finde ich gut und bietet sich an für Buchreihen. Hinweise auf der Website sind auch wichtig, insbesondere für regelmäßige Besucher. Mache ich auch, wenngleich der Traffic dort unterirdisch ist. Die Zeit der Blogs ist, so scheint es, vorüber. Heute muss eine Information schnell und leicht verfügbar sein. Interessierte Leser, die, so wie ich, gerne stöbern, Leseproben genießen, Randinformationen wie Eichhörnchen Nüsschen sammeln, sich inspirieren lassen, gehören mehr und mehr einer aussterbenden Spezies an. Das Bildungswesen könnte da Geschichten erzählen …

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Ich habe das hier direkt auf meiner Einstiegsseite

image

Und dann noch unter Aktuelles

Des Weiteren habe ich, angeregt durch unser Supergirl, eine Projektübersicht

mit geplantem Inhalt zur nächsten Veröffentlichung

und so weiter und so fort. Doch was nutzt es, wenn keiner außerhalb dieses Forums meine Seite entdeckt?

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Darüber zerbreche ich mir schon seit einiger Zeit den Kopf. Bisher existiert nur folgendes:

Vor Ort gibt ein eine Buchhändlerin, die Autoren von hier einen Platz in ihr Schaufenster bereitstellt.
Geplant ist, dass sie für ihr Auslagenfenster ein großes zweiteiliges Plakat von mir bekommt.
Im größeren oberen Teil ist das Buch abgebildet, darunter der Klappentext in Kombination einer rätselhaften Frage, die erwartungsvoll macht. Darunter im unteren Teil steht in etwa : Die Lösung erscheint in XX Tagen.
Wobei sich hinter XX eine Scheibe mit Tagen verbirgt – die täglich weitergedreht – den Countdown bis zur Erscheinung des Buches anzeigt.
Ist das Buch erschienen, wird der untere Teil des Plakates entfernt und einige Exemplare darunter drapiert.

An einer Webseite bin ich noch am Basteln.

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Das ist ja witzig! Analog bis zum geht-nicht-mehr und erregt trotzdem Aufmerksamkeit. Bei mir wäre das jedenfalls der Fall, wenn ich daran vorbeigehen würde.

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Das habe ich vor, aber es ist noch deutlich zu früh. Sobald ich absehen kann, dass mein Roman in etwa zwei Monaten fertig sein wird, werde ich damit anfangen.
Kleine Teaser auf Instagram und Facebook sowie Hinweise auf meiner Website.

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Ich bin im Marketing kaum vertreten. Bis auf Amazon Ads (die mich mehr Kosten als sie einbringen) mache ich aktuell nichts. Aber die Ebook Rezensionen steigen langsam und ich scheine einen ganz kleinen Fanclub zu haben (zahl unter 20?).
Für die erwähne ich auf der Website, dass ich vorankomme.

Aber die Wahrheit ist, der Forenthread »Meine Ziele diese Woche« ist am aktuellsten.

Mein Plan ist es mehrere Trilogien zu schreiben. Die Paladinsöldner beende ich dieses Jahr als erste Trilogie. Dann werde ich den ersten Teil stark günstiger anbieten, oder mal so eine kostenloses Angebot machen, in der Hoffnung die Leute kommen auf den Geschmack und wollen die anderen Teile auch wissen. :stuck_out_tongue_winking_eye:

Schwerter der Ordnung als Start einer Trilogie ist gerade fertig geworden und wird hoffentich noch diesen Monat an diverse Agenten gehen. Klappt das nicht, ins SP.

Zerspaltene Welt dasselbe (braucht aber noch Feedback von Testleser)

Baltic Biker ist ein Experiment (Cozy Crime und Baltic Noir) und erstmal ein Einzelwerk. Ich erwarte vernichtene Urteile von den Testlesern :sweat_smile: Erst danach entscheide ich, ob das überhaupt auf die Welt losgelassen wird.

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Du bist ja fast so fleißig wie unser Supergirl.

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Ans Marketing selbst denke ich erst nach dem Schreiben + Überarbeiten.
Aber ich mach schon mündlich im Bekanntenkreis fleißig Werbung für meine bisher fertigen Bücher (auch wenn es erst drei einer vierteiligen Reihe sind [meiner „Mein Leben“-Reihe]). Bis zur Lesung Ende September in der wabene will ich „Kyria“ fertig bekommen, da warte ich aber noch auf ein in der Warteschlange befindliches Lektorat. Ich komme auf jeden Fall mit „Kyria“ gleich nach meiner „Air Pet Company“ dran, dafür hat ein nettes „Bitte“ schon gesorgt. Ich war „doof“ und hab den „Nachfolger“ vor den „Vorgänger“ gestellt, denn die „Air Pet Company“ soll erst nach „Kyria“ erscheinen (kleiner Fehler meinerseits), denn bei „Kyria“ wird im Epilog eine Andeutung auf die Abenteuer der „Air Pet Company“ gemacht und auch eine Leseprobe des „Nachfolgers“ reingestellt. Jetzt heißt es warten, bis das Lektorat für die „Air Pet Company“ fertig ist, denn danach kann ich erst mit der Überarbeitung von „Kyria“ starten. Das ist ein wenig ärgerlich, denn bis Mitte August soll „Kyria“ fertig werden. Und nach meinem Spreewald-Urlaub kümmere ich mich bei „Kyria“ ums Cover (wahrscheinlich wieder über edition winterwork). Mir ist durch meine bisherigen drei Projekte meiner „Mein Leben“-Reihe bewusst, dass hinter dem Autoren-Dasein eine Menge Arbeit steckt. Aber das schreckt mich nicht davor ab, auch weiterhin meine Ideen aufs elektronische Papier zu bringen. Der Spaß an der Sache sollte im Vordergrund stehen und nicht das Vermarkten. Das ist jedenfalls meine bescheidene Meinung dazu. Lieber habe ich kleine Erfolge als gar keine Erfolge, auch wenn ich mich bei meinen Verkäufen erst im zweistelligen Bereich vorweisen kann. Übrigens: Man darf die Hoffnung auf den gewünschten Erfolg nie aufgeben, egal wie schwer das Autoren-Dasein auch sein mag!

Gruß

Super Girl

Und darauf ein „Amen“.

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Ja, da hast du sicherlich recht und du bist auch richtig fleißig! Aber du hast doch auch ‚Hoffnung‘ auf Erfolg, wie du selbst schreibst. Beim Thema Vermarkten geht es mir nicht um den finanziellen Aspekt, sondern darum, sicht-, nein besser: lesbar zu werden. Ansonsten bräuchten wir uns nicht stressen und würden uns einfach im stillen Kämmerlein mit unseren Geschichten einigeln. Erfolg im Sinne der Sichtbarkeit zu erreichen, ist weniger vom Umfang oder der Menge unserer Werke abhängig, als davon, wie wir sie potentiellen Lesern nahebringen können. Und leider reicht es nicht aus, einfach Buch um Buch in virtuelle Verkaufsregale zu sortieren. Ein Buch erhält seinen Wert, seinen Sinn erst durch Leser. Wie führen wir beide ohne Verlagssupport möglichst früh zusammen?

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Davor möchte ich warnen, denn im Bereich Computerprogramme und Computerspiele habe ich schon öfter mitbekommen, wie ärgerlich Kunden (auch ich) werden können, wenn nach der Ankündigung für einen bestimmten Termin dann der Termin doch nicht eingehalten wird - oder schlimmer: wenn hastig ein unausgereiftes oder fehlerhaftes Produkt veröffentlicht wird, weil ja der angekündigte Termin eingehalten werden soll.

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Indem wir uns mit potenziellen Kunden unterhalten. Ich persönlich bin mehr der Freund von persönlichen Kontakten, zumal ich kein Facebook, Instagramm oder Tik-Tok habe und wahrscheinlich auch nicht haben werde. Ich kenne zum Beispiel die Zielgruppe meiner Schreibwerkstatt-Kolleginnen und Kollegen. Die sind eher Krimi-Fans statt Fantasy-Fans. Deswegen werde ich demnächst im Urlaub an einem angefangenen Krimi-Projekt weiter schreiben. Lesbar werden wir durch Kontakte und indem wir unsere Bücher anderen zur Verfügung stellen. Deswegen stelle ich als Beispiel immer Leseproben in meine Bücher, um gleich Werbung für den nächsten Band (von einer Reihe) zu machen. Ich will auch jetzt keine große Diskussion lostreten, aber jeder hat bekanntlich seine eigenen Methoden lesbar zu werden. Ich beispielsweise vernetze mich durch unser Forum, das Fantasy-und Schreibforum und wenn das Buch dann fertig ist auch über BoD, Thalia, Amazon und Co. Hätte ich jetzt noch eine Homepage (was noch nicht der Fall ist), hätte ich natürlich noch mehr Internet-Präsenz für meine Bücher. Das mit dem Marketing ist schon eine wichtige Sache, das ist durchaus nicht zu unterschätzen. Damit muss ich mich auch noch ein wenig näher beschäftigen. Wir könnten als Self-Publisher auch Flyer in unserem Umfeld verteilen bzw. Leseproben oder eben dies online tun. Soviel meine Meinung dazu!

Gruß

Super Girl

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Ich meine das auch nicht bierernst, sondern so wie @Koebes es schon beschrieb:

Vergleichsweise so, wie auch Verlage Leser auf kommende Titel hinweisen. Auch Selfpublisher sind nicht naiv und haben ein gutes Gespür für ihre eigenen Werke und die damit verbundenen Termine.

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