Bei meinen ersten Werken habe ich vorher gar nichts gemacht. Ich dachte, man kann ja nur mit etwas Handfestem nen Blumentopf gewinnen.
Dann habe ich mir ein paar wenige (bis jetzt 150) Bücher drucken lassen und bin tingeln gegangen.
Eine örtliche private Buchhandlung ( mein großer Joker) war eine Enttäuschung. Aber die Touristeninfo und das Museum haben angebissen. Da gingen aber nur unter vier Dutzend weg. Den kläglichen Rest von büchern habe ich händisch an den Mann und die Frau gebracht. Das, was bei A so wegging ist auch nicht weltbewegend.
Ich habe mich entschlossen, alle meine Bücher vom Markt zu nehmen.
Verträge sind gekündigt und ab dem 9 Mai ist erstmal Schluss.
Einen Neustart habe ich aber im Auge. Ich schiele auf einen Verlag. Regional, klein und, so hoffe ich, nicht abgeneigt.
Sollte das misslingen, dann auf einer anderen Plattform mit sehr breitem Angebot, denn ich habe in letzter Zeit sehr viel Neues geschaffen und bin weiter am basteln.
Aber diesmal werde ich schon vorher ordentlich die Trommel rühren. Instagram/ Facebook/ booktock und Regiozeitung. Inklusive exklusive Buchvorstellung bei Veröffentlichung am Ort, wo die Geschichte spielt.
Wenn’s schlecht läuft, dann ist wenigstens die Family da und wir feiern alleine.
Klingt nach einem Plan! Viel Glück und Erfolg dafür. ![]()
Es gibt auch die Möglichkeit, über die Tageszeitung zu gehen. Bei uns ist so wenig los, dass die Lokalredaktion über jede Meldung froh ist, die sie bekommt. Ein kurzer Bericht mit Foto von Autor und Buch ist dort in der Regel problemlos unterzubringen.
Bei uns leider nicht. Mein Schreiben haben die nicht einmal beantwortet.
Das ist überall anders. Oft wird es als Werbung angesehen, weil Verkaufsabsichten mittelbar oder unmittelbar verfolgt werden und somit für einige Zeitungen eine kostenpflichtige Anzeige darstellt.
Ich habe bei ein- und derselben Zeitung schon mal Glück gehabt / bin ignoriert worden. Das hängt unter anderem auch davon ab, ob sie gerade zu dem Zeitpunkt, an dem du dich meldest, noch freie Plätze in der Zeitung haben.
Herzlichen Glückwunsch zu den 30.000 gelesenen Seiten bei KU!
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Ab 40.000 Seiten monatlich darfst Du Dir zarte Hoffnung auf einen „All-Stars-Bonus“ machen, ab 50.000 Seiten wird es realistisch. Ich habe damal einen dreistelligen Betrag nach 54.000 Seiten erhalten. Das ist nicht sehr viel, aber es tut der geschundenen SPler-Seele gut und entlastet ein wenig das Budget.
Ich bin mit meinem nächsten Werk Ende Mai/Anfang Juni so weit und trommele vorab auf Instagram. Dazu gehören ein paar Rückblicke auf das letzte Buch und Andeutungen zum neuen Werk bis hin zum Cover-Reveal und dem Hinweis auf Vorbestellungen. Auf Insta gibt es zumindest schon mehrere Follower durch das Trommeln, aber ob sich das später auf die Verkäufe auswirkt, bleibt abzuwarten.
Ansonsten schon einmal Familie, Freunde und Bekannte auf das kommende Buch aufmerksam machen und nach Rezensionen fragen. Wie wir alle wissen, bringt eine solche Nachfrage unter uns Papyristi nur bedingt etwas, weil der Algorithmus von Big A* solche Bewertungen offensichtlich immer mal wieder löscht.
Ansonsten führe ich Lesungen durch und betreibe Werbung auf Buchmessen.
Bei mir führen diese Maßnahmen zu einem hellen Funken einer Wunderkerze: Die Leser sind für eine Hundertstelsekunde krass geblendet. ![]()
Ab wann? Damit ich weiß, wann ich bestellen kann.
Das ist es vermutlich: Das Klappern gehört vielleicht zum Handwerk und zu Wunderkerzen, aber das Trommeln und Dudelsackpfeifen kündigt Sternschnuppen und manchmal Boliden an!
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Ich plane jetzt Mitte Juni die Veröffentlichung, für das E-Book ggf. etws früher. Ich werde aber bald ein Datum für die Vorbestellung herausgeben.
Das nächste Mal muss ich die Termine für Lektorat-Korrektorat- Buchsatz-Druck zeitlich großzügiger verzahnen, ansonsten gerate ich in Terminnot.