Absolut, deswegen sage ich ja, ich glaube nicht wirklich, dass das passieren wird. Ist okay für mich.
Perfektionismus. Ich bin schlicht nicht bereit, mein Buch (ist ja auch erst zu ca 2/3 fertig) als Rohschrift ohne gutes Cover, ohne Lektorat und ohne professionelle Rechtschreibprüfung zu veröffentlichen. Nichts davon kann ich mir leisten. Daher auch kein Selfpuplishing. Wenn ich eines Tages wirklich mal etwas schreiben sollte, von dem ich glaube „Ja, das hat Potenzial“, starte ich vielleicht einen Versuch, verzichte zwei Jahre lang auf Urlaub, spare mein ganzes Geld und zahle dafür aus eigener… Nein. Wahrscheinlich nicht
Vielleicht lasse ich mir selbst eine Ausgabe drucken, wenn ich fertig bin. Mal sehen…
Hi…Hier im Forum gibt es ganz hervorragende Autoren die sehr standfest sind bezüglich Grammatik etc.
Ein ganzes Lektorat muss es gar nicht sein. Ich habe ein Teillektorat – Manuskripteinschätzung machen lassen und habe über 8 Seiten an Korrekturen, Vorschlägen, Tipps zurückbekommen. Mein Buch hat 652 Seiten-ist also ziemlich umfangreich… Ich habe etwas über 500 Euro bezahlt – sonst wäre ich bei einigen Tausend gelandet. Ein Cover kann ich dir gerne erstellen…
Ich will nur sagen: Es gibt immer günstigere Varianten…bzw Möglichkeiten.
Auch das Testlesen durch Autorenkollegen bringt eine ganze Menge…vor allem wenn sie streng sind
LG Tanja
Danke dir.Ich hab es mir mal angesehen und dachte erst: oh Mist, Fantasy. Aber sie lektoriert auch Belletristik. Das wär für mich ein gehbarer Mittelweg. Volles Lektorat ist mir zu teuer. Aber ohne möchte ich es auch nicht auf die Menschheit loslassen.
Nur zur Ergänzung:
Fantasy ist Belletristik.
Der Begriff Belletristik umfasst im Allgemeinen Romane, Kurzgeschichten, auch Comics. Das Wort stammt von Belles Lettres ab. Es geht - vereinfacht ausgedrückt - um Unterhaltungsliteratur.
Ich habe auch nochmal nachgesehen…Sie macht nur Fantasy, Horror und Mystery.
Aber es gibt auch andere Lektoren, die so etwas anbieten. Musst du mal gucken.
Wahnsinn, was Einige hier schon erreicht haben und wie klar ihr in euren Zielen seid!
Bei solcher „Konkurrenz“, bei solchen Fragen gerate ich immer wieder ins Grübeln. Für wen schreibe ich? - Für mich selbst, ganz klar. Denn es macht mir nicht nur Spaß, es füllt mich aus, gibt mir Sinn.
Aber das ist nicht alles. Ganz tief drin wünsche ich mir schon, dass mein Geschreibsel anderen Menschen gefällt, dass sie mir in meinen Kopf, mein Herz folgen, dass sie berührt sind.
Doch das ist hohe Kunst- so weit bin ich nicht. Werde ich es jemals sein? - Woher weiß man das? Wie traut man sich? Es ist mein Herzblut- ist es einmal in der Welt, gehört es mir nicht mehr. - Dann müssen wir bestehen…
Also: ja, veröffentlichen ist der Grund- wenn ich mich jemals trauen sollte.
Ich habe mich jetzt stundenlang durch Angebote für Teillektorat gelesen - unter 3 € pro Normseite läuft nichts. Also wäre ich bei über 400 Normseiten bei einem Betrag, den ich nicht aufbringen will. Schade, 500 wäre ok gewesen.
Ich habe aber gesehen, dass sie auch die Preise ziemlich erhöht hat…so wie alle. Es reicht aber doch, wenn du dem Lektor die ersten 100 Seiten oder 200 Seiten schickst. Dann bekommst du einen guten Einblick und Tipps. Den Rest kann man dann eigentlich selbstständig verbessern.
Ja, richtig. Das lohnt sich erst, wenn du ein Leserkreis hast und du weißt … hey mit einem neuen Band bekomme ich über 5k rein. Dann kann ich auch 1.5k für ein Lektorat ausgeben. Aber so, als eher unbekannte Schreiber wird auch ein perfekt lektorierter Roman erstmal nicht gesehen. Da muss man dann irgendeinen Kompromiss finden.
Hinzu kommt, dass ich z.b mehrere Bücher pro Jahr schreiben möchte. Ich kann da unmöglich 4.5k Euro vorhalten
Ich glaube, da darf man sich nicht so verunsichern lassen. Du brauchst einfach ein paar ehrliche Testleser. Vielleicht auch nur für die ersten 30 Seiten.
Wenn diese meinen „Wo ist der Rest? Her damit, ich will wissen wie es weiter geht!“
Oder:
„Ich war bisschen froh, dass ich durch war.“
kannst du einschätzen, wo du bei diesen Lesern stehst.
Wieso diesen Lesern weil sie auch unterschiedlich sind. Es gibt ihn nicht, den Universalgefallen Meine Haupttestleserin würde zum Beispiel wollen, dass meine Helden mehr leiden. Mein Zweittestleser ist ein ganz sanfter. Dem wird es schnell zu viel
Wenn ich mich richtig erinnere, waren deine Texte doch auf gutem Niveau.
Wie traut man sich? Einfach machen. Bevor es Selfpuplisher gab, habe ich schon Sachen gelesen und dachte mir … war der Verlag betrunken, als sie das veröffentlicht haben?
Und wenn du weißt. "Ich bin vielleicht nicht perfekt, aber deutlich interessanter als der verlegte Wälzer von xyz( ), dann reicht das manchmal schon.
Schau mal unter Manuskriptgutachten, manche Lektoren bieten das relativ günstig an. Ersetz sicher kein Lektorat. Aber eine professionelle Einschätzung mit ein paar guten Tips sollte schon drin sein.
Also ich habe nur zwei Testleser, die mir aber jedesmal - falls erforderlich - die Leviten lesen, wenn sie auf Fehler stoßen. Dazu eine feste Kundin, die jedes Buch bekommt (und auch bezahlt - obwohl ich das nicht verlangt habe) und gnadenlos auf logische und andere Fehler hinweist.