Schreiben mit KI - Was bleibt?

… klar, war keine KI - sondern eine scherzhafte Unterstellung (à la). Interessant, was ChatGPT sich so alles rausnimmt … :sweat_smile:

Vielleicht wird KI auch eher Kritiker, als Autor :rofl: Man kann damit super pseudo-intellektuell schlau tun:

Du:
In welchem Kunststil könnte man Schillers Glocke einfach als „Dong!“ zusammenfassen?

ChatGPT:
In der Kontextualisierung von Schillers „Die Glocke“ würde der Minimalismus das umfangreiche Gedicht auf das grundlegendste Symbol reduzieren, das seine Essenz einfängt. „Dong!“, als onomatopoetischer Ausdruck des Glockenklangs, könnte diese Reduktion spiegeln, indem er die vielfältigen Themen und Emotionen des Gedichts – Gemeinschaft, Leben, Tod, Freude und Leid – auf einen universellen, zeitlosen Klang kondensiert.

Du
Was ist besser, „Dong!“ oder „Klong!“?

ChatGPT:

  • „Dong!“ tendiert dazu, einen tiefen, resonanten Klang zu suggerieren. Es wird oft verwendet, um den Klang großer, schwerer Glocken zu beschreiben, die in Kirchen oder auf Türmen zu finden sind. „Dong!“ kann eine feierliche, ernste oder traditionelle Atmosphäre hervorrufen und wird häufig in literarischen oder poetischen Kontexten verwendet, um Bedeutsamkeit oder einen Aufruf zur Besinnung zu signalisieren.
  • „Klong!“ klingt im Vergleich dazu metallischer und könnte den Klang einer kleineren, vielleicht leichteren Glocke darstellen. Es könnte auch einen weniger feierlichen, möglicherweise sogar unerwarteten oder störenden Klang suggerieren. „Klong!“ könnte in humorvollen, leichten oder alltäglichen Kontexten passender sein, wo der Klang der Glocke weniger um Würde und mehr um die akustische Präsenz selbst geht.
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… wunderbar - sooo schlecht ist das gar nicht. Erika Fuchs, die geniale Disney/Barks-Übersetzerin, hätte der Glocke lautmalerisch ein „Klong“ gegeben, kein „Dong“ - ganz so, wie die KI das vermutet :nerd_face:

Ich verrmute übrigens, dass das im Nachbarchat diskutierte „Dong“ ganz einfach hier seine Wurzeln hat: Ding-Dong.

Ja, natürlich war das noch kein echtes „KI-Werk“. Aber die „Mini-Glocken-Zeilen“ passten eben gut zu meinem Text, deshalb hast du mir damit ja wohl auch geantwortet. Ww

Hallo

Frage in die Runde: Warum macht man sich so heiß, was die KI betrifft? Ich benutze die KI, um zu recherchieren, ob es um Örtlichkeiten oder Flugdaten geht. Gelegentlich hole ich mir einen Tipp ein, wo ich etwas verbessern kann.

Man sollte die KI eher als Berater sehen oder sich über bestimmte Themen austauschen. Alles andere kann der Mensch nur und so wird es bleiben.

Die KI ist etwas, was aus x-Zeilen-Programmcode besteht, Gefühle kann sie nicht empfinden.

Warum sich also, wegen etwas Technik verrückt, machen, in ein paar Jahre ist es veraltet und keiner Schreit mehr danach, denn dann wird es, was Neues geben, was die Gemüter auf heißt.

Liebe Grüße

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Meiner Meinung nach verändert diese Technologie unsere Welt, ähnlich wie das Internet unsere Welt und unseren Alltag verändert hat.

… das Internetz? Was ist denn das? Da schreit doch schon seit Jahren keiner mehr nach? :wink:

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mal anders formuliert, man nutzt seit Jahren die Suchmaschine, der Duden oder die Stilanalyse von Papyrus Autor sind Algorithmen. Im Klartext jeder verwendet auf die oder andere Art und Weise die KI schon viel länger, nur das man das nicht als KI bezeichnet hat. Denn aus nichts anderes besteht die KI, eine Ansammlung an Algorithmen die Daten vergleicht und daraus ein passendes Ergebnis auswirft.

Liebe Grüße

Eine Suchmaschine hilft bei der Suche im Internet vorhandener Artikel. Die Filterung (Recherche) nach mehr oder wenigen sinnvollen Informationen obliegt dem Benutzer. Der Wahrheitsgehalt einer Information ist abhängig vom Wissen und Können des Menschen vor dem Bildschirm.

Eine KI hingegen gibt uns meist nur eine Wahrheit in die Hand. Hinterfragt man die KI bei zweifelhaftem Ergebnis, kann es vorkommen, dass die KI ihren Unfug zugibt und die Antwort daraufhin korrigiert oder erweitert. Daher ist eine KI im Vergleich zu einer reinen Suchmaschine nur bedingt, wenn überhaupt, sinnvoll nutzbar.

Ich habe in den vergangenen Monaten etliche im Netz angebotene KI-Generatoren ausprobiert. Egal ob Chat, Grafik, Musik, Bewegtbild, Information. Der Fehlergehalt, die Ungenauigkeit war enorm. Daher ist KI - für mich - nicht seriös nutzbar. Gewissermaßen ist die KI im Umgang mit dem Menschen der unzuverlässige Erzähler.

Hier ein Link zu einem interessanten Podcast des Deutschlandfunk:

Ausgenommen sind hier natürlich Anwendungen, die nicht in meinen Bereich der Informationsgenerierung fallen, etwa der Medizin, Gerätesteuerung, Weltraumfahrt, Programmierung. Eben diese Dinge, auf die eine KI speziell programmiert wird und nicht in den Bereich der Sprachmodelle fallen.

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Bei kulturrat.de gibt es einen interessanten Artikel von Nina George und Claudia Hamm mit dem Titel „Wortfolgen sind keine Texte“.

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Schon der Titel ist cool, danke für den Tipp!

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Auch wenn ich jetzt Ulli zitiere, aber Papyrus verwendet keine KI, sondern nur einen Algorithmus. :smiley: Bitte nicht KI und Algorithmen durcheinanderbringen.
Ein Algorithmus liefert immer das gleiche Ergebnis, eine KI lernt und kann unterschiedliche Ergebnisse liefern, auch wenn sie aus Algorithmen besteht.

Gruß

Helmut

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Genau als Berater bei Schreibblockaden, dafür benutzte ich KI in dem Fall ChatGPT. Interessant ist, wenn man die Stimmung seiner Geschichte in Suno AI in Musik verwandelt, hier kann es sein, das ich eine Flow bekomme und einfach losschreiben kann. Ganze Texte bekommen immer epische Enden und alle haben sich lieb, KI hat mir bisher noch keinen „Mord“ am Ende vorgeschlagen.

Neulich sinngemäß gelesen:
„Ich brauche keine KI, die mir beim Schreiben, Malen oder Kreativität hilft, damit ich mehr Zeit für die Hausarbeit, zum Aufräumen und Wäsche machen habe.
Ich brauche eine KI, die mir mit dem Haushalt, beim Aufräumen und bei der Wäsche hilft, damit ich mehr Zeit zum Schreiben, Malen und für meine Kreativität habe!“

100% meine Meinung dazu.

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Ich schließe mich zu 101% an.

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