Sagen sind nur alte Märchen?

Danke für die Tipps.

Ich werde mich da nochmal hinsetzen und neu arrangieren.

Hm. Bei einem Buch von A. Eschbach aus dem Arena-Verlag ist der Klappentext zentriert.
:wink:

Wenn du eh neu arrangierst, könnte ich ein paar Brocken meines neu erworbenen Wissens aus einem Grafikdesign-Kurs einfließen lassen.

Nur ein bisschen Brainstorming. Such dir heraus, was dir passt:

  • Den Klappentext finde ich zu lang. Zudem wirkt er durch den schmalen Satz noch zusätzlich in die Länge gezogen
  • Durch die auffällige Schrift ist der Klappentext auch nicht so leicht lesbar. Die Zentrierung könnte dazu beitragen, muss aber nicht. Mich stört sie nicht so sehr wie die Länge an sich und der schmale Satz.
  • Es gibt zu wenig Abstand zwischen dem Klappentext und dem roten Hut. Leerräume sind bei der Gestaltung mindestens genauso wichtig wie Gestaltungsmittel selbst. Das ist ein verbreiteter Anfängerfehler (strenger Blick auf mich selbst :upside_down_face: ), eine zu gestaltende Fläche zu vollzupacken.
  • Gleiches Problem beim Cover: Es wirkt vollgequetscht. Wichtig ist bei der Gestaltung eine klare Hierarchie einzuhalten und den Betrachter zu führen. Das erreicht man dadurch, dass man Entscheidungen trifft. Design ist im Grunde nichts anderes als Entscheidungen treffen und begründen können. Man muss entscheiden: Was ist am wichtigsten, was ist weniger wichtig? In welche Richtung soll der Blick des Betrachters laufen? Wie führe ich ihn am besten? Was steht im Vordergrund, was im Hintergrund? Und so weiter.
  • Die Kontraste auf dem Cover finde ich zu schwach: Schädel, Hintergrund und teilweise Porträt liegen farblich zu nah beieinander. Dadurch fällt es schwer, die schon erwähnte, notwendige Hierarchie zu erkennen, die dem Cover Struktur gibt. Ist jetzt der Schädel das Wichtigste? Ist er das Hauptmotiv?
    Er ist zwar groß und fällt sofort ins Auge, aber dennoch recht blass, um wirklich die Hauptrolle zu spielen. Oder ist es der Mann mit dem Hut, der kleiner ist, daruntersteht und nicht sofort ins Auge springt?
    Hier sieht man auch, dass es eben sehr viele um die Aufmerksamkeit des Betrachters konkurrierende Elemente gibt: Schrift, Schädel, Mann, Hut, Logo, Autorenname. Und deren Farben liegen dann auch noch nah beieinander.
  • Dann die Assoziation: Ich lese Wirtshausgeschichten, wobei das Wort „Wirtshaus“ mehr Raum einnimmt. Doch ich finde diese Idee in den Bildelementen nicht bestätigt. Ein Totenschädel ist nichts, was ich in erster Linie mit einem Wirtshaus assoziieren würde. Deshalb läuft dieser Titel thematisch etwas ins Leere. Ich hätte einen Ausschnitt aus einer Schankstube erwartet, einen Bierkrug oder ähnliches. Wenn es um schaurige Geschichten geht, passt der Totenschädel trotzdem gut, aber ich würde ihm nicht so viel Raum geben. Momentan erzählen Titel und Illustrationen noch nicht dieselbe Geschichte.
  • Auch den Erzähler mit dem Hut könnte ich mir gut als Hauptmotiv vorstellen. Vielleicht noch mit einem Bierkrug in der Hand, sodass er die Idee des Wirtshauses stärker transportiert.
  • Logo und Autorenname wirken ebenfalls gedrängt. Hier würde ich auch wieder mehr mit Leerraum arbeiten. Die Elemente brauchen Luft zum Atmen. Auch das kann wiederum die Hierarchie stützen und den Blick des Betrachters führen.

Design ist schwieriger als ich vor dem Kurs gedacht hätte …

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Das ist vermutlich hier deswegen der Fall, weil der Umbruch manuell vorgenommen wurde (bspw. über eine Fotoprogramm, das jede Zeile nach Vorgabe setzt). Auch da kann man aber tricksen (Spiel mit Abständen, Wortanzahl, Punktgröße etc.) dass die Lücken nicht so extrem ausfallen – der Grund für die schlechte Lesbarkeit. Generell kann ein Klappentext m.E. durchaus mittig zentriert werden, er sollte eben nur nicht am Anfang und Ende zu stark flattern.

Ich finde den fröhlich lachenden Geschichtenerzähler und dahinter den Totenschädel ein bisschen verwirrend. Ist das Buch jetzt fröhlich/witzig oder schaurig/gruselig?
Deswegen würde ich den Schädel etwas transparenter gestalten, das würde dann gut zeigen, dass das Hauptgewicht mehr auf Witz liegt, die erzählten Stories aber auch mal einen etwas makaberen Touch haben können.

Durch Blocksatz und Ausnutzung der Breite wirkt der Text kürzer. Dadurch wird auch der Abstand zum Hut grösser.

So schwierig ist dieser Font nicht zu lesen. Es gibt ein normales S statt des Lang-S. Eine alte Schrift passt besser als eine Sansserif.

Finde ich nicht. Dadurch, dass der Schädel blass ist, tritt er in den Hintergrund. Gut wäre es jedoch, wenn die Kutte der Person sich mehr von der Farbe des Schädels abhebt. Man könnte hier die Farbe von ROMATZKE aufnehmen.

Es ist ein Gestaltungsmittel, bestehende Farben aufzunehmen. Es muss nicht kunterbunt sein.

Es ist ein Irrtum, dass man den Titel bebildern muss. In diesem Fall verweist der Schädel auf eine zusätzliche Ebene. Das ganze Cover gibt mehr Informationen als nur das Wort Wirtshaus.

Im vorliegendem Entwurf fehlt der Rückentext.

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Bei 55 Seiten wird es keinen geben können, vermute ich. Zudem sind, wie ich sah, beide Entwürfe schon fix und beim großen A vorangekündigt. :sweat_smile:

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Ja, aber mit Verlaub: der magische rote Hut braucht kein Komma.

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Japp, ich weiß, was du meinst.

Ich hätte für das Taschenbuch noch gar kein Cover hochgeladen, da wurde das alte eBook- Cover angezeigt.

Ich hoffe morgen ist das neue Cover sichtbar.

Ja es ist das von oben, ohne beige Hintergrund und den Text etwas besser zusammengefasst. Nein nicht im Blocksatz, das sieht einfach grauenhaft aus, mit den extrem grossen Lücken zwischendurch.

Ich habe mich umgeschaut und sehr oft zentrieren Text auf Buchrücken entdeckt.

Den Hut habe ich etwas freier gestellt, aber musste da auch auf den Strichcode achten unten rechts.

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Die Lösung heisst manueller Blocksatzausgleich. Das ist reine Übungssache.

Weil sie Blocksatz nicht können.

Blocksatz sieht in den meisten Fällen am besten aus, aber es gibt tatsächlich bewusst gewählte (habe auch ich schon gemacht) mittig zentrierte Klappentexte. Text ist auch Gestaltungselement und kann dem entsprechende Verwendung finden. Da selbst Verlage sich dafür hin und wieder dafür entscheiden, denke ich nicht, dass sie Blocksatz nur einfach nicht können.

Im Beispiel von @Ho.Ro ist der zentrierte Satz deshalb unruhig und schlecht lesbar, weil das Verhältnis Satz-, bzw. Wortlänge zum Gesamtumfang und zur Gesamtbreite nicht stimmt. Der Unterschied von der kürzeste Zeile „gewaltfreie“ zur längsten „Von nun an wird es makaber, skurril und“ ist definitiv zu groß! Da wäre manuelle Nachbesserung und ein Umbruch auch bei Mittenausrichtung unbedingt notwendig gewesen.

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Ich hab Mal einen Screenshot bei Kdp gemacht, ich hoffe, dass gefällt euch besser.

Für einen anständigen Blocksatz müsste ich den Text umschreiben. Kürzere Worte nutzen und sätze umstellen. Will ich aber nicht.

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Manchmal sollte man, um ein befriedigenderes Ergebnis zu kreieren, bereit sein, etwas mehr Zeit und Mühe aufzuwenden. „Schnellschüsse“ werden den Erschaffern selten gedankt, und wer hetzt dich denn?

Dadurch, dass Amazon das flatschige Strichcodefeld vorgibt, ist leider auch das Konzept der mittigen Ausrichtung zerschossen worden. Den Rahmen würde ich unbedingt weglassen! Er ist nicht einheitlich in seiner Gestaltung, zu dominant und engt den Inhalt unnötig ein, bzw. sperrt ihn regelrecht in einen Käfig. Rahmen haben zudem (besonders wenn sie so knapp am Rand verlaufen) das Problem, dass ein schiefer Beschnitt deutlich sichtbar würde.

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Also damit gehe ich nicht unbedingt konform. Ich arbeite schon eine Weile daran und finde das Ergebnis doch recht ansprechend. Zumal das nicht sonderlich ungewöhnlich ist.

Die Rahmen sind Marker im Programm und später nicht sichtbar.

Ja der Strichcode geht mir auch gegen den Strich. Vielleicht kann ich ihn ja als eigenen auch mittig einbauen, da muss ich mal kicken, ob das geht.

Danke für deine Hilfe.

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Okay, danke für die Aufklärung – das kannte ich noch nicht. :grimacing:

Mach es dir doch einfach. Vorne QR Code, hinten Strichcode. :wink:

Der Strichcode ist von kdp vorgegeben, auch die Position kann ich nicht ändern. Leider!

Ich schau mir das ganze aber nochmal an, bis zum 1. Dezember hab ich ja noch Zeit.

War nur Spaß. Es gibt schließlich auch Grabsteine mit QR Code. Warum nicht auch Cover? :wink:

Ich habe tatsächlich im Buch hinten einen qr Code.

Nun Mal wieder etwas anderes zum Thema.

Was haltet ihr von diesem Cover:

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