Richtlinie zu AI-Texten im Forum

Um Geld zu machen. 100 Romane die eine funktionierende Reihen fortführen, sind profitabler und sicherer. Wie bei Filmen gibt es dann ‚Friedhof der Kuscheltiere Teil 215‘.

Mein Punkt ist, dass andere das Geld machen werden. Kunde bestellt bei Amazon, Amazon generiert via KI. Da passt kein Verlag dazwischen, und wenn er es noch so gerne möchte.

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Da ist was dran. Aber es gibt einen Unterschied zwischen produzieren und vertreiben. Amazon produziert auch (noch) nicht Elektroartikel und Unterwäsche. Die drei Größten Verlage (RELX, Thomson und Bertelsmann) haben gut 16 Mrd Euro Umsatz. Hinzu wird es zu einer Marktbereinigung unter den Verlagen kommen. Das wird noch ein spannender Kampf werden.

Meine Theorie ist, die einen erstellen Content und andere vertreiben sie. Was nicht ausschließt, das der Eine dem Anderen bei Gelegenheit ins Gehege kommt

Amazon produziert Rechenleistung. Die Amazon-Tochter AWS ist seit Jahren die Nr. 1 unter den Cloudanbietern/Hyperscalern. Und für KI braucht man was als Produktionsmittel?

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Mittlerweile gibt es eine Gesetzesvorlage, die ab August 2026 greifen soll. Auch wenn es mir wie das Pfeifen verängstigter Kinder im Wald erscheint, um wilde Tiere fernzuhalten, HIER der Link dazu.

Vielen Dank für den Link! Ich hab’s mir angesehen. Allerdings wirkt das mal wieder, als hätten Juristen, die noch Faxe benutzen, versucht, etwas zu regeln.
Die Kennzeichnungspflicht soll ja schon von den „Generierern“ (Open AI, usw.) erfüllt werden. Das klingt erstmal gut, weil man nicht auf die Ehrlichkeit der „Verkäufer“ angewiesen ist, nur … wie soll damit dann das „Entfallen“ der Kennzeichnung durch menschliche „wesentliche Gestaltung“ erfolgen? Und wie willst du Texte wirksam „unsichtbar markieren?“ Selbst bei Filmen und Musikstücken dürfte es äußerst schwer werden, eine Markierung durch eine Konvertierung zu bringen, bei Texten ist es unmöglich.
Das sind alles verzweifelte Rückzugsgefechte. Wie bei Datenschutz insgesamt. Der Bevölkerung ist es in der Breite einfach egal, solange sie dafür irgendwas bequemer oder billiger bekommt.

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Habs gelesen. Ich wage zu bezweifeln, dass es ein Bringer werden wird.
Sollte es zu Strafen kommen, dann werden die Gerichte bis zur letzen Instanz durchgehechelt, weil wieder alles so schwammig formuliert ist.

Nach meiner Meinung sollte es nur ein ja/nein Prinzip geben: Ist KI - in irgendeiner Form - verwendet worden? Nur das sollte entscheidend sein. Wer dabei lügt Person oder Unternehmen, dem sollten die Nutzungsrechte an dem Werk komplett entzogen werden und der Inhallt gemeinfrei werden.

Wer da „Ja“ sagen muss, der darf keine eine Ergänzung anbringen, wie er KI benutzt hat. Ob die jemand liest, bleibt dem Benutzer des Werkes überlassen.

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Das ist doch Blödsinn.

Ich bin jetzt zwei überarbeitete Bücher von mir dreimal mit Copilot durchgegangen, um nicht gefundene Rechtschreibfehler aufzuspüren. Jeder, der das macht, macht die gleichen Erfahrungen:

  • Hab ich KI verwendet, wenn mich KI auf einen Kommafehler hinweist?
  • Hab ich KI verwendet, wenn mich KI auf ein fehlendes Wort hinweist?
  • Hab ich KI verwendet, wenn mich KI auf einen Vertipper hinweist?
  • Hab ich KI verwendet, wenn mir KI ein alternatives Wort vorschlägt, das tatsächlich besser passt?
  • Hab ich KI verwendet, wenn KI feststellt, dass sich zwei Personen duzen, die sich bisher immer gesiezt haben?
  • Hab ich KI verwendet, wenn KI mir sagt, die Formulierung „Pfeil im Gesäß“ hätte ich im vorherigen Kapitel verwendet und mir stattdessen „Dorn im Fleisch“ vorschlägt - ich das aber Scheiße finde, und daraus „Dorn im Schuh“ mache?

Es gibt so viele Verwendungen für KI, die Sinn machen und auf die man gern hinweisen kann. Ich habe überhaupt kein Problem, darauf im Impressum hinzuweisen. Aber das alles bleibt doch mein Text, solange ich die KI nicht das texten übernehmen lasse. Das will ich ja aber gerade selbst machen.

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Bei der KI-VO geht es um Betreiber von KI-Systemen und nicht um die Nutzter.

Hier ist der Gesammttext: Text der KI-Verordnung als übersichtliche Website

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Ist es nicht.

Du beantwortest die geschlossene Frage wahrheitsgemäß, kannst, wenn du magst einen Kommentar dalassen und ich als Leser kann entscheiden, ob es mir zu viel KI ist oder nicht.

Die Entscheidung darf der Autor mir nicht abnehmen, so wie es zur Zeit leider Usus ist.

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Ich hingegen bin überrascht, dass viele der Beiträge überhaupt nichts mit der Richtlinie zu AI-Texten zu tun haben. Wir haben ein paar andere Threads für die inhaltliche Diskussion zu KI / AI im Allgemeinen. Hier ging es doch um die Richtlinie zu den Texten im Forum und nicht darum, wie KI sinnvoll eingesetzt werden kann.

  1. Es wurde eine neue Regel für die Community erstellt.
  2. Jemand wollte wissen, woran die Moderatoren einen KI-Text überhaupt erkennen.
  3. Alle anderen Beiträge gehören eigentlich in die Threads, in denen zum Sinn/Unsinn, Zweck, Nutzen, etc. von KI diskutiert wird.

Ja, ich sprenge manchmal auch die Threads, indem ich sie unabsichtlich im Eifer des Gefechts „missbrauche“, aber hier ist nun zu dem Thema Richtlinie doch wirklich alles gesagt und wir fangen wieder einmal an, uns im Kreis zu drehen.

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Das hatte ich schon vor einer Woche gesagt, aber (Mea Culpa) man macht doch immer wieder mit.:smirking_face:

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Äh ja…
Nee doch nicht.

Wartet mal, KI…

Was ist eine KI, was macht eine KI, wie arbeitet KI?
Gibt es KIs und KIs?

Copilot und Co sind vielleicht KIs, aber spezifische. Genauso wie Bildoptimierer in Grafikprogrammen.
Spezifische KIs also. KIs die optimieren und verbessern, aber nicht wirklich krativ sind, sondern nur programmiertem Wissen folgen.

ChatGPT oder Gemini sind dagegen (öffentliche) KIs, die einen Schritt weitergehen.
Aber:
Ich sehe (noch) die Kunst der KI in kurzen Stücken.
Über längere Werke (über 100 Seiten) wirken solche Texte für mich eher flache, wenig kreativ, zielbezogen.
Zwar kann eine KI in der Analyse Nebenstorys, Twist und Wirkungsweise erkennen, selbsttätig, aber so etwas nicht in einem Gang entwerfen.

Kreative Autoren, die mit einer KI Romane entwerfen, werden viel Arbeit damit verwenden müssen ihre Absichten einer KI erklären zu müssen und immer wieder Anpassungen unternehmen müssen.

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Auf LInkedIn und meinem Blog habe ich folgenden Text zum Thema KI Kennzeichnung und Nutzung veröffentlicht. ich denke er passt ganz gut hier her.

„Das wurde mit KI erstellt" – reicht das noch?

Ein Vorschlag für mehr Transparenz in der Buchbranche

Es gibt diesen Moment in Gesprächen über KI und Schreiben, wo die Debatte kippt. Vom Sachlichen ins Moralische. Vom Prozess zur Schuldfrage. Wer KI benutzt, muss sich erklären. Wer es nicht tut, gilt als integer. Diese Schwarz-Weiß-Betrachtung ist nicht nur vereinfachend. Sie ist für die Buchbranche schlicht unbrauchbar.

Jan Schmidt-Prüfer hat auf LinkedIn ein Modell vorgeschlagen, das ich für einen wichtigen Schritt halte: sieben Stufen der Zusammenarbeit mit KI, von „ohne KI" bis „KI-Autopilot". Das Modell wurde für Content-Produktion entwickelt. Aber die Frage, die es aufwirft, trifft auch Verlage, Literaturagenturen und Autoren: Was genau meinen wir eigentlich, wenn wir sagen, ein Text wurde „mit KI erstellt"?

Das Problem mit dem pauschalen Disclosure

„Dieser Text wurde mithilfe von KI erstellt." Dieser Satz taucht immer häufiger auf. in Fußnoten, in Autorenprofilen, in Verlagsankündigungen. Er ist gut gemeint. Aber er unterscheidet nicht.

Gemeint sein kann: Eine KI hat Rechtschreibfehler korrigiert. Oder: Eine KI hat das gesamte Manuskript formuliert, der Autor hat es einmal überflogen. Beide Fälle unter demselben Label zusammenzufassen ist, als würde ein Koch auf der Speisekarte vermerken „enthält Hitze". technisch korrekt, praktisch wertlos.

Für die Buchbranche ist das besonders heikel. Hier geht es nicht nur um Content. Es geht um Urheberrecht, um Verlagsversprechen, um das, was Leserinnen und Leser eigentlich kaufen: eine menschliche Stimme, eine Weltsicht, eine ästhetische Entscheidung. Der Satz ist in der Literatur nicht Transportmittel. er ist das Kunstwerk selbst.

Sieben Stufen, literaturspezifisch gedacht

Ich schlage vor, Schmidts Modell für Literatur und Verlagswesen zu adaptieren. Die Stufen bleiben, die Gewichtung verschiebt sich:

Stufe 1. ohne KI Der Autor schreibt alles selbst. Klassische Autorenschaft. Volle urheberrechtliche und ästhetische Verantwortung liegt beim Menschen.

Stufe 2. KI als Korrektorat Der Text stammt vollständig vom Autor. KI prüft Rechtschreibung, Grammatik, vielleicht Stilkonsistenz. Die Stimme bleibt unberührt. Vergleichbar mit klassischem Lektorat-Support.

Stufe 3. KI als Recherchewerkzeug KI liefert Fakten, Hintergrundinformationen, historische Daten. Der Autor schreibt, strukturiert, bewertet. Die sprachliche Gestaltung ist vollständig menschlich.

Stufe 4. KI als Rohfassung Idee, Figuren, Plot und Struktur kommen vom Autor. KI formuliert Passagen oder Kapitel als ersten Entwurf. Der Autor überarbeitet substanziell. nicht nur kosmetisch. Hier beginnt für Literatur die Offenlegungspflicht, denn: Die Formulierung ist in der Literatur selbst das Kunstwerk.

Stufe 5. KI als Ko-Autor Struktur und Formulierung entstehen im Wechselspiel zwischen Mensch und KI. Der Autor gibt Richtung, prüft, selektiert, gibt frei. Das ist die eigentliche Grauzone. und der Bereich, der in der Branche am wenigsten ehrlich diskutiert wird.

Stufe 6. KI-generiert, menschlich kuratiert Das Manuskript wird weitgehend von der KI generiert. Der Autor. oder Herausgeber. wählt aus, editiert, trägt redaktionelle Verantwortung. Serienproduktion ist hier denkbar. Die menschliche Leistung liegt im Urteil, nicht im Schreiben.

Stufe 7. KI-Autopilot Autonome Generierung ohne substanzielle menschliche Gestaltung im Prozess. In der Literatur der Grenzfall: Wer ist hier Autor? Was ist hier Verlagsversprechen?

Warum die Stufe nicht den Wert bestimmt

Ein wichtiger Einwand. und er ist berechtigt: Qualität hängt nicht an der Stufe. Ein sorgfältig überarbeiteter KI-Entwurf kann einem schlecht geschriebenen „reinen" Text überlegen sein. Umgekehrt kann ein Text auf Stufe 1 schlecht recherchiert, logisch inkonsistent oder stilistisch schwach sein.

Die Stufe beschreibt den Prozess. Sie bewertet ihn nicht.

Was sie aber tut: Sie macht Verantwortung sichtbar. Wer angibt, auf Stufe 4 gearbeitet zu haben, erklärt damit: Ich habe die Idee geliefert, ich habe überarbeitet, ich stehe für das Ergebnis. Das ist eine andere Aussage als „KI hat geholfen". und eine deutlich ehrlichere.

Ein Vorschlag für Disclosures in der Buchbranche

Konkret könnte das so aussehen. als freiwilliger Standard, den Verlage, Agenturen und Autoren übernehmen:

Prozess-Disclosure: Stufe benennen (1–7), Rolle der KI benennen (Korrektorat / Recherche / Formulierung / Struktur), Phase im Entstehungsprozess benennen (Recherche / Erstentwurf / Überarbeitung / Korrektorat).

Verantwortungs-Disclosure: Wer hat geprüft? Was wurde geprüft? Fakten, Logik, Stil. oder nur Rechtschreibung?

Ein Beispiel für einen Roman, der auf Stufe 4 entstanden ist: „Idee, Figurenentwicklung und Plotstruktur vom Autor. KI hat Erstfassungen einzelner Kapitel formuliert. Vollständige Überarbeitung, Faktenprüfung und stilistische Anpassung durch den Autor."

Das ist kein Schuldeingeständnis. Es ist professionelle Transparenz.

Was die Branche damit anfangen könnte

Ein solches Modell ließe sich auf mehreren Ebenen einsetzen: als Selbstauskunft bei Manuskript-Einreichungen, als Metadaten-Standard für Verlagsverträge, als Grundlage für Förderrichtlinien, als Orientierung für Literaturpreise, die Autorenschaft als Kriterium definieren müssen.

Es ersetzt keine ethische Debatte. Aber es verschiebt sie vom Moralischen ins Operationale. und das ist genau der Ort, an dem die Buchbranche handlungsfähig wird.

Die Frage ist nicht: War KI beteiligt? Die Frage ist: Wie war sie beteiligt. und wer trägt die Verantwortung für das Ergebnis?

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Der Loewe-Verlag geht den umgekehrten Weg. Ob er besser ist? Keine Ahnung.

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Dazu kannst du morgen was bei buchmarkt.de lesen. :slight_smile:

Da ich das Thema für die Buchmarktentwicklung nicht nur spannend, sondern auch wichtig finde, winke ich kurz aus dem Off meiner digitalen Fastenzeit :wave::

Für ähnliche Kennzeichnungskategorien habe ich mich auch schon ausgesprochen und stimme dem inhaltlich vollumfänglich zu. Lediglich die Stufen müssen sauber definiert sein, da ich glaube, dass bspw. kaum ein Autor (zukünftig) gänzlich ohne Stufe 3 auskommt, aber eine numerische Abstufung suggeriert, man habe demnach automatisch die Vorstufen ebenfalls eingesetzt. Ein Text kann demnach auch durchaus in mehreren Stufen entstehen.

Stufe 2 träfe schon auf nahezu alle Papyrus-Nutzer zu und könnte auch im Impressum dort benannt werden, wo die Namen für Korrektorat und Lektorat stehen.

Dass es generell nur eine ehrliche Selbstauskunft sein kann, die unterschiedlicher Interpretation unterliegt, könnte die Wirkung mindern. Dennoch wäre es hilfreich für eine individuelle Kauf-/Leseentscheidung.

Und schon bin ich bis :egg:stern wieder bei meinem eigenen Projekt der Stufen 1, 2 und 3.

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Ich denke, eine manichäische Sicht auf KI versus menschliche Schaffenskraft wird uns nicht weiterbringen. Noch weniger wütende Ablehnung, die nur selten sachlich begründet wird, vielmehr emotional aus dem Bauch herausquillt. Devise: Was ich nicht mag, an dem lass ich kein gutes Haar.
Die literarische Zukunft wird mAn in einer Mischung aus eigener Kreativität und KI-Entwürfen bestehen. Ob uns das passt oder nicht. Und ich glaube sogar, dass Stufe 4 in dem, wie ich finde, kompetenten Beitrag von @Digitalpaddy bereits viel weiter verbreitet ist, als manche Schreiberlinge denken. Besonders im SP-Bereich!
Wer soll es denn kontrollieren? Und wie? Und wen interessiert das wirklich? Am wenigsten wohl die Mimi, die ohne Krimi nicht zu Bett geht. Einem Genre, das nach dem fast immer gleichen Strickmuster abläuft: Zwei glatt, zwei verkehrt! Ein gefundenes Fressen für die KI.
Ich schätze mal, rund hundert Columbo Folgen hätte eine heutige KI spielend konstruiert. Sie bräuchte nicht mal lebende Schauspieler dafür.
Eine spannende Geschichte ist eine spannende Geschichte. Egal, wer sie verfasst hat. Das sage ich, obwohl ich kein Freund von KI bin. Nie war und sein werde. Weil ich die lauernden - vor allem politpropagandistischen - Gefahren darin fürchte. Sie wird die Welt, wie wir sie kennen, in so gut wie jedem Bereich auf den Kopf stellen.
Just my ten cent! :sunglasses:

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Das wäre „aktuell“ Stufe 4. Denn es ist ausgesprochen schwierig, der KI anzugewöhnen „deine Stimme zu bewahren“ Ich baue funktionierende Software in einer Woche → aber KI als „Korrektur“ zu verwenden, forsche ich schon seit 6 Monaten dran. Das liegt natürlich daran, dass lokale Modelle etwas dümmer sind, aber jeder der einen Textabschnitt in GPT kopiert hat mit einen Korrekturprompt wird sehen … wie die KI versucht den Stil etwas zu beeinflussen. :wink:

Der Grund ist, dass die KI „stilistische Holbrigkeiten, die zu deiner Stimme gehören“ nicht erkennt. Das kann von Stärkeren eingriffen (Wort ausgetauscht) bis zum Austausch von Sinngruppen führen z.b weil man derbe Aussprache, blutige Beschreibungen etc verwendet und die KI diese „filtert.“
Es gibt lokale Modelle ohne Filter, aber die müssen wiederum deine Sprache gut beherrschen. Von den „kleinen Modellen die auf Gaming Computern laufen“ erfüllt nur bisher Aya-Expanse-32B das Niveau gutes Deutsch zu schreiben und zu erkennen. Das ist deshalb wichtig, weil sonst auch gerne mal Fehler übersehen werden.

Klar, könnte natürlich eine Claude API ein connecten und einfach meine Software damit korrigieren lassen. Das wären die 2.50€ wahrscheinlich wert :wink: aber - ich - will - lokal . Grr. :laughing:

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Für mich wäre es eigentlich „labelwürdige“ KI Nutzung, sobald die KI „Sätze oder ganze Passagen“ konstruiert.

Grauzone (weil nicht überprüfbar) wenn die KI die Geschichte vorgibt:
„Was könnte als nächstes passieren , gebe mir 5 Stichpunkte“
Das ist eigentlich ein KI Gedankengang, der von einen Menschen ausformuliert wird.
Oder ganz hart: Was wenn eine KI plottet, aber der Mensch die Geschichte schreibt? Praktisch nicht erkennbar. (Ich stelle mir das zwar ziemlich langweilig vor, aber wir theoretisieren hier ja :stuck_out_tongue: )

Recherche, mit der Ki übers Thema reden, Korrekturen (sobald sie gut gehen) sehe ich als unbedenklich an, denn am Ende ist es kein Unterschied ob ein mathematisches Modell Rechtschreibfehler findet, oder ein LLM. Ob ich in die Bücherei gehe, oder eine Suchmaschine nutze.