"Rattenschwanz"

Ihr abgrundguten Geschöpfe, es ist soweit: meine No 4 ist raus und ab sofort bei AMAZON und dergl. käuflich erwerbbar!
Ich gebe Euch mal den Klappentext:
*
Bobby hat im Vollrausch mit seinem Schwager einen Unfall mit Fahrerflucht begangen. Eine schwangere Frau und ihr ungeborenes Kind kamen dabei zu Tode. Noch Jahre danach trägt er die Schuld wie einen Mühlstein um seinen Hals und verbarrikadiert sich in seiner Wohnung.
Dann zieht neben ihm eine neue Nachbarin ein. Isis ist eine lebensfrohe, selbstsichere Frau, die Bobbys Leben in neue Farben taucht. Er lebt wieder auf und alles wird gut. Ganz sicher.
Doch, doch…
*
Der Roman ist beinahe experimentell, ich habe mal ein paar neue Sachen ausprobiert, wie z. B. den Leser restlos in die Irre zu führen. Mal schauen, ob das klappt.
Und jetzt ist es amtlich: Ich bin eine Kommerzschlampe und trage den Schlampenstempel.
Auf dem Cover ist eine Art Aufkleber in Rot: “Sylter Autor”, ist ein bisschen wie ein Arschgeweih aus den Achtzigern, Neunzigern, oder? Es gibt hier auf der Insel Sylter Meersalz, Sylter Kartoffelchips, Sylter Tee, Sylter Whisky - kein Witz -, und Sylter Unterhosen; von den T-Shirts (“Ich will zurück nach Westerland!”) und Autoaufklebern ganz zu schweigen.
In der Welt, okay, Germany, verhält es sich ja so, dass, wenn ein Hund in Pinneberg auf die Straße kackt, ist es ganz normale Hundekacke, stinkt und klebt an der Schuhsohle. Wenn die gleiche Töle dies in Westerland in der Friedrichstraße macht, ist das “Hundekacke am Meer”, (Muß man flüstern wegen des Effektes…). Eben Sylter Scheiß. Ich bin gespannt, ob sich das auf die Verkaufszahlen auswirkt. Ich bin ja kein Sylt-Krimi-Autor, ich lebe nur hier, aber vielleicht reicht das, einer von knapp 12000 Menschen zu sein, die hier freiwillig ausharren;)…
Der Hauptdarsteller ist eigentlich, hm, äh, wie soll ich sagen, der männliche Penis. Ich bin sicher, dass der deutsche Penis (…und alles, was so dranhängt…) jährlich einen volkswirtschaftlichen Schaden im zweistelligen Milliardenbereich verursacht. Drängeln auf der Autobahn, Schlägereien im Parkhaus, abgeschlachtete Familien (“Wenn ich dich nicht haben kann, soll dich niemand haben…!”), to be continued. Ich habe mich bemüht, in der Wortwahl weitgehend nicht ordinär zu sein, und es ist nicht jugendfrei, aber okay. Von den meisten Worten wüßte ich auch gar nicht so genau, wie man die schreibt. Aber es geht schon um Sex und Liebe und ich seziere einen notorischen Fremdgeher*,* ebenso wie diese rätselhafte Mann/Frau-Sache, Ausdrucksweisen, Denkvorgänge.
Ich bin unziemlich sicher, dass der Roman nicht allen gefallen wird (eine Testleserin hat ihn nicht einmal verstanden), aber ich wollte ihn schreiben und ich kann Euch versichern, ihr ehrenwerter Mitstreiter im Namen des Wortes , - es hat mir einen Höllenspaß gemacht. Rücksichtslos, wie ich eben so bin…*
Schaun mer mal.
“Bingbingbing - Runde 4!”*

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Herzlichen Glückwunsch zum 4. :thumbsup:
Bin gespannt, was du wieder „verzapft“ hast :smiley:
Liebe Grüße und viel Erfolg!

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@narratöör
Das Cover gefällt mir schon mal super. Die Leseprobe habe ich kurz angelesen, dann aber rasch “auf Eis” gelegt (ich schreibe gerade an einer Kindergeschichte und müsste sonst ne gute halbe Stunde lang auf eine weiße Wand starren, um mich wieder zu reseten :wink: ) … die ziehe ich mir aber auf jeden Fall noch rein.

Viel Erfolg mit deinem neuen Buch!

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Herzlichen Glückwunsch zur Nr.4, @narratöör ! Der Klappentext liest sich auf jeden Fall gut. Wird es evtl. auch noch eine ebook-Variante geben?

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Toll. Bin gespannt. Brauche auch ein ePub.

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Schon mal danke für die guten Wünsche!

Gibt es schon! Am Besten direkt bei BoD!

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Ich finde sowohl bei Amazon als auch bei BOD nur das Paperback. Vielleicht kannst du mi den Link per DM schicken?

Meine Fresse, hab ich ein Brett vorm Kopf. Ich hab jetzt gute fünf Minuten damit verplempert, den Buchtitel zu finden. Dann habe ich versucht herauszufinden wie der verehrte @narratöör denn mit Autorennamen heißt. Ich war sogar auf der dritten! Seite der Googlesuchergebnisse. Das fühlte sich an, wie das Darknet.
Und jetzt lese ich die Überschrift „Rattenschwanz“

Daher: Tada!
Rattenschwanz : Franzen, Ralf T.: AmazonSmile: Bücher

Herzlichen Glückwunsch zur Veröffentlichung! :laughing:

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Herzlichen Glückwunsch zur Veröffentlichung, möge es ein Bestseller werden, viel Erfolg

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Herzlichen Glückwunsch zur Vollendung und dem „Rattenschwanz“ einen guten Start ins Leseleben.
Möge es viele Leser finden und diese in welcher Form auch immer, anregen und inspirieren. Ich finde es gut, dass du zu dem stehst, was du schreibst.
Nach den genauen Anleitungen finde ich das Buch auch und bin gespannt

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Herzlichen Glückwunsch und eine Vielzahl an entzückter Leserschaft!

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Herzlichen Dank, Ihr Abgrundguten!

Direkt bei BoD gibt es den “Rattenschwanz” auch als e.book. Die ISBN-Nummer lautet 9783756280162. Bis jetzt habe ich den Roman auch noch nicht als e-book gefunden, aber die dieseln alle ein wenig nach.

Immer her mit den Irren! Genau meine Leute:confused:!

Verehrte Mondstein, man muss sich eben ausprobieren. Wenn ich mir No 1 ansehe, ist die Welten von No 4 entfernt. No 3 fanden viele Leser recht gut, und man könnte ja nach diesem Strickmuster einen weiteren Krimi verfassen. Aber ich will da nicht verharren, Stillstand ist Rückgang:), und ich könnte nie Serien mit dem ewig gleichen, psychisch beeinträchtigten Komissar schreiben. Warum sollte man auch? Es gibt so viele Typen von Menschen. Zur Zeit läuft ein Versuch, der (leider) so skrurril ist, dass ich beinahe denke, das sollte ich nicht veröffentlichen. Eine abgedrehte Story, eine neue, gwöhnungsbedürftige Erzählweise - ich denke, die Welt ist dafür noch nicht bereit.
Oder doch? Vielleicht ja nächstes Jahr…?
Ich hab das Gefühl, die Welt dreht sich deutlich schneller als sonst, Dinge, die letztes Jahr noch ihre Gültigkeit hatten, sind jetzt obsolet. Ich hab ein wenig den Überblick verloren, Also - was weiss ich denn schon?

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Jede Menge. Denn wer nichts weiß, hat auch keine Ideen. Das ist zumindest meine Theorie.

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:slight_smile:

Aber genau so klingt es doch gut. Zum Experimentieren gehört Mut und den hast du, so dass es sich bestimmt weiter entwickelt. Ich denke, dass man nie die Erwartung haben darf, es allen recht zu machen.
Zu provokanten Büchern gehören auch kritische Reaktionen.
Ich denke immer an die Eier und anderen Wurfgeschosse, die es bei der Uraufführung 1913 beim „Sacre du Printemps“ gab. Heute ein gültiges Meisterwerk.

Ja, der Wandel ist rasant und manchmal scheine ich nicht folgen zu können. Dennoch, ich habe heute eher zufällig Bob Dylan mit Blowing in the Wind
gehört und jedes einzelne Wort war aktuell und zeitlos gültig.

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Ach, Mut… ich habe nichts zu verlieren, ich kann nur gewinnen. Der Druck, die nächsten 50000 Bücher an den Mann/die Frau zu bringen, ist mir völlig unbekannt. :cry: Und es gibt auch keinen Verlag, der mir vorschreibt, dass der nächste Roman in einem Zirkus spielen muss, oder an einer Autobahnraste und irgendwas mit Pferden. Oder so. Sooo schlecht isses als SP nun auch nicht… Ich würde mich eher als stinkefrech (O-Ton meine Maharani) und etwas respektlos bezeichnen. Aber Mut hört sich schon geiler an.

Da gibt es Beispiele en masse, in jedem Bereich des Lebens. Auch umgekehrt. Was gestern der Inbegriff der Literatur war, muss sich heutzutage auch einer geschichtlichen Prüfung unterziehen. Und dann stellt man plötzlich ein gesamtes Werk in Frage stellt. Hatte man nicht Günther Grass unterstellt, er sei bei der SS gewesen? Irgendwie sowas. Und Ghandi war plötzlich ein Frauenhasser.

Nee, doch, ich kann schon folgen. Was ich daraus lese, gefällt mir nicht. Opportunismus wohin man schaut, der Buchstabe** Z** wird verboten. Heißt es jetzt eigentlich Poli ei??? Oder:“Kommt Kinder, der Irkus ist in der Stadt!”???
Aber das ist eine völlig andere Geschichte.

Siehste, es wirkt schon! Die Sylter Arroganz! Als wüßten alle gefälligst, wie mein Autorenname lautet! So sorry!
Ich wußte, mit dem Schlampenstempel gehts gleichzeitig ergab…:cry:

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Herzlichen Glühstrumpf und viel Erfolg… :thumbsup:
Aber eine Frage hätte ich da noch:
Der Hinweis „Sylter Autor“, ist das Werbung oder eine Warnung??? :wink:

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Viel Erfolg!
Mögen in späteren Generationen Schulkinder mit “dem Franzen” als verbindliche Lektüre gequält werden. :smiley:

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Wenn Du den Text ganz oben liest, wirst Du wissen, was ich meine.
Aber es gibt einen Unterschied: Ich schreibe keine Sylt-Krimis. Ich zerstückele keine Leichen in den Dünen vor Kampen, ich erschieße niemanden bei Buhne 16. Meine Storys spilen irgendwo, Land oder Stadt, mehr nicht. Ich bin lediglich ein einheimischer Inselbewohner, der Krimis schreibt. Das sagt eigentlich ab-so-lut nix aus. Nur eben das ich auf Sylt lebe, einer von 12000 Verbliebenen. Das ist doch schon was… Und die Sylter sind ja schließlich bekannt für, äh, Matjes? Krabbenburger? Labskaus? Das hat mit der Schreiberei leiiiider nichts zu tun, aber doch. Ich weiß nicht, ob der Zusatz “Bottroper Autor” oder auch “Paderborner Künstler” irgendeinen Einfluß auf Verkaufszahlen hat. Diese Frage beantworte ich gern im Oktober. Hieße es “Worpsweder Künstler” würde es Sinn machen, Worpswede ist ja weniger bekannt für seine Käsespezialitäten als für seine Bildhauer. Siehe “Worpsweder Stühle”.
Mit anderen Worten: Es ist völliger Quatsch.
Aber ich will die Kohle…:cry:
Und es ist auch ein Versuch. Verkaufen sich meine Romane besser? Schlechter? Und abgesehen vom Geld will ich natürlich auch, dass sich meine Leserschaft vergrößert, das geht HAnd in Hand. Wenn ich mit diesem Arschgeweih mehr Leute erreiche, die meine Geschichten mögen, werde ich bekannter, und möglicherweise tritt der Effekt ein, dass im Idealfall begeisterte Leser auch die anderen Bücher käuflich erwerben wollem. Das ist dieses Jahr bereits zweimal passiert, dass Gäste die letzten drei Bücher gekauft haben. Ich selbst ticke auch so. Wenn mir ein Roman gut gefällt, schaue ich immer - was hat der/die/das denn noch so geschrieben?
Kinnings, ich gestehe Euch: Ich wills echt wissen.
Vom Schreiben zu leben ist ein alter Traum von mir, den ich mir erfüllen will. Ich weiß, dass die Menschen, die diesen Traum leben, dünn gesät sind. Aber es gibt sie. Das erste Etappenziel-Ziel ist - logo - bekannt zu werden, man muss mich bemerken. Und das geht natürlich nur, wenn ich produktiv bin. Jedes Jahr ein Buch, das ist der Plan, der bislang seit vier Jahren aufgegangen ist. No 5 ist in den Startlöchern.
Nach meiner Erfahrung geht es bei Verlagen nicht zwingend um das, was wir vielleicht als Qualität empfinden. Es geht nur um Geld, ich bin eine Ware, bzw. das, was ich herstelle, meinetwegen auch die Kuh, die gemolken wird. Aber dieser Vergleich hinkt, weil ich ja etwas von der Milch abbekomme ;). Die Verlage, die idealistischer zu Werke gehen, gibt es kaum noch. Und dann ist das Sortient oft so very special, dass ich da gar nicht hieneinpasse.
Ich werde sehen, was passiert. Über Rohstoffmangel für neue Stories kann ich mich jedenfalls nicht beklagen.

Verehrter RalfG. ! Ich liebe diese Idee! Der mieseste Schüler in diesem Abschlussjahr wird Pflichtlektüre! Dann gibt ne Messingplakette neben der Eingangstür und ich werde in Erinnerung bleiben, als der Arsch, der alle Pubertierenden mit Gelaber aus alten Zeiten die hormonlastige Laune vermiest hat. Der Borchert zwo punkt null. Und man muss mein Buch lesen. Geil, geil!

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Leider sehr spät gesehen, aber auch von mir: Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg mit dem Buch! Habe mir gerade die Leseprobe auf Amazon reingezogen und das Buch für den Kindle geordert.

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