Pitchmybook

Mit jedem Post, den ich dazu gelesen habe, ist mein Unbehagen größer geworden
Die haben mich überzeugt - weg mit dem Pitch: erledigt
Dazu kommt

  • wie bekomme ich es als Autor mit, wenn, meine Ideen geklaut werden?
  • dagegen wehren könnte ich mich - aber kaum ohne Anwalt.
  • eine Rechtsschutzversicherung griffe (?) da sicher nicht
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Ich denke, das ist eine vernünftige Entscheidung. Bisher hat niemand hier im Forum über eine konkrete Reaktion mit einem Angebot durch einen Literaturagenten oder einen Verlag berichtet. So lange so etwas nicht vorliegt, halte ich mich mit eigenen Aktivitäten bei Pitchmybook zurück. Warten wir ab, was noch so passiert.

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Mir kippt das gerade etwas zu sehr in den Panikmodus. Leute! Bleibt mal auf dem Teppich. Natürlich findet jeder sein Exposé, seinen Pitch, seine Buchidee einzigartig, aber das heißt nicht, dass sie einzigartig sind oder das andere sie gut finden. Das hat für mich mehr mit einer Hybris zu tun, als mit der reellen Gefahr, dass einem unbekannten SPler etwas gestohlen wird, was sich gar nicht stehlen lässt (nämlich die Idee). Pitchmybook ist garantiert mehr daran interessiert, euch etwas zu verkaufen, als etwas zu stehlen. Ich würde davon ausgehen, dass der Pitch, den ihr eingereicht habt, dann vielleicht doch nur so mittel ist, wenn kein Verlag darauf anspringt. Just my two cents.

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@Klonschaf
Vielleicht, vielleicht aber auch nicht.
Wenn sich unzählige - angebliche - Verlage einen dieser Pitches anguckt, sollte doch zumindest eine Reaktion kommen. Ich meine, der Betrieb der Webseite kostet Geld. Womit vedient also pitchmybook Geld?
Ich glaube nicht, dass sehr viele aus Forum eine der kostenpflichtigen Varianten gewählt haben. Ich denke, dass sich meine ursprüngliche Meinung bestätigt.

Bloß weil einem Verlag der Vorwurf des Abkupferns, der bisher nicht mal bewiesen ist - ich sage nur: Unschuldsvermutung -, gemacht wird, rennen wir wie aufgeschreckte Hühner rum?

Wenn die abkupfern wollten: Warum via Pitchmybook? Die werden doch mit Manuskirpten überhäuft, ordentlich als Word- Normseiten formatiert.

Ich glaube an das Gute im Menschen und wenn es sich nicht bewahrheitet:
Fool me once, shame on you. Fool me twice, shame on me!

Macht es euch einfach:

  • Schreibt Mehrteiler und pitched (oder pitcht, k. A.) dort erst ab Teil zwei. Dann glaubt euch der Richter später.
  • Baut euch bei X, Facebook und Instagram eine treue Herde von Schafen auf, die alle für euch im Falle eines Falles heulen: Wenn du die Wölfe (=Verlage) nicht besiegen kannst, heule mit ihnen, nur lauter.
  • Füllt eine Wanne mit Selbstzweifeln und Unken, dann badet drin. Aus diesem Grund haben die übern Teich schon mit einer Idee Geld verdient, bevor in Europa jemand wach wird: Typisch deutsch: Wir sehen immer nur die Risiken, nie die Chancen. Auf Nummer sicher ist noch nie einer reich geworden.
  • Fake it, till you make it: Erweckt den Eindruck, ihr seid schon kontaktet worden und wollt einem armen anderen Verlag nicht vor den Kopf stoßen. So arbeiten 95% der Möchtegern-Promis.
  • Wenn du dein erstes Versprechen nicht halten kannst, verspreche mehr: Du hast erst eine Seite des Bestsellers geschrieben? Kein Thema, verspreche halt, dass dieser Megaseller so gut wie fertig ist, Teil zwei gerade die erste Überarbeitung antritt und weitere Fortsetzungen bereits über die Plottphase hinaus sind.
  • Eröffne eine eigene Seite, wo „Verlage“ Bücher suchen. So kommen die Ideen frei Haus.

Die Liste ließe sich verlängern, ich denke, ihr versteht, was ich sagen will:
Klappern gehört zum Geschäft und etwas Schwund ist immer.

Gehen sie weiter, es gibt nicht zu sehen. :slight_smile:

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Bei dieser Seite sehe ich das Risiko auf Ideenklau eher nicht.
Die Verlage bekommen genug Input frei Haus.
Mich stört, es ist ein Geschäftsmodell ohne nachvollziehbaren Mehrwert für den Autor.
Aber einem Premiumangebot.

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Ja, das Premiumangebot ist doch der Mehrwert - für die Firma.

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Ich habe gerade in den Weiten des Internets gelesen:

Book my Pitch, before I pitch your Book.

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Soll heißen?

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Bedeutet:
Gegen den Einwurf einiger Münzen, lasse ich dich mitspielen.

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Ja, möglicherweise wäre das anders, wenn man eines der kostenpflichtigen Angebote wählte

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Oder aber tatsächlich mal mit einem Erfolg Werbung machen. Also wenn ich da mitgemacht, entdeckt und erfolgreich wäre, würde ich mich vor den Karren spannen lassen, ist ja auch wieder Werbung für mich.

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Natürlich, aber wie schon an anderer Stelle gesagt wurde - vermutlich sind das nur Mini- oder Möchtegernverlage, die da angezeigt werden. Schon deshalb wäre es nicht schlecht, wenn die Bookpitcher die Namen nennen würden.

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Die Situation ist unfair, weil asymmetrisch. Der Verlag bekommt alle Infos zum Autor serviert und der Autor genau gar nichts zu den Verlagen. Man könnte natürlich sagen „der Autor will ja auch etwas“, aber das greift zu kurz, denn der Verlag will ja auch etwas oder tummelt sich auf der Seite eben ohne legitimen Grund.

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Deswegen habe ich meinen Pitch zurückgezogen. Ich mag keine Einbahnstraßen-Sackgassen.

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