[QUOTE=tuxpost schrieb]
Liegt vielleicht daran, daß man bei Arial&Co für jeden Schriftschnitt eine eigene Datei hat und ist eine alte Wine-Macke. Das Problem hat man bei allen Win-Programmen, die die Schriftauswahl in dieser Form anbieten.
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Das Problem stellt sich übrigens nicht bei Programmen, die in dieses Klappmenü eine Vorschau der Fonts eingebaut haben ala OpenOffice oder der Textverarbeitung dieser Hamburger Firma.
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Hallo tuxpost,
das stimmt so nicht ganz. Es gibt eine ganze Reihe von Programmen, die die Fontauswahl über ein Ausklappmenü wie in Papyrus zur Verfügung stellen, und da werden die Fonts auch unter Wine wie in nativem Windows sauber nach Fontfamilien zusammengefasst - unabhängig davon, ob eine grafische Vorausschau erfolgt oder nicht. Ich habe das gerade noch mal mit einer älteren TM-Version (2000), die noch keine Vorschau hatte, ausprobiert. Es mag ein Wine-Problem sein, aber auch das Font-Handling von Papyrus muss dabei eine Rolle spielen, denn die meisten Programme mit vergleichbarer Funktion haben dieses Problem unter Wine nicht.
[QUOTE=tuxpost schrieb]
Wenn eine zukünftige Papyrus-Version mal in diese Richtung gehen sollte und eine Font-Vorschau im Klappmenü integriert, würde man die Hauptmacke unter Wine beseitigen und könnte sich mit einer nativen Linux-Lösung Zeit lassen.
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Das halte ich für keine gute Idee. Auch wenn Wine sich dem 1.0 Release nähert, kann es nicht entfernt mit einer nativen Lösung mithalten. Ich arbeite seit 1998 mit Papyrus ausschließlich unter Linux und probiere praktisch jede neue Wine Version auf ihre Tauglichkeit mit Papyrus aus, ohne dass es bis heute eine Alternative für ernsthaftes Arbeiten sein würde. Lass dich nicht durch eine problemlose Installation und ein paar Tipp- und Klickversuche ohne Absturz täuschen. Wenn du mehrere Stunden unter Wine arbeitest, häufen sich die Papyrus-Fehlermeldungen, dass irgendein Fehler abgefangen wurde und du unter neuem Namen speichern sollst. Dazu kommen Redraw-Fehler der Fenster und irgendwann stürzt Papyrus dann endgültig ab. Mit Papyrus 13 ist dies noch schlimmer geworden, als mit 12.x.
Außerdem scheint zur Zeit Papyrus 13 unter Wine (v0.9.60) nur auf Debian-basierten Distributionen überhaupt zu laufen. Bei identischer Wine-Version stürzen Papyrus 12.x und 13 unter OpenSUSE 10.x, Mandriva 2007/2008 und PCLinuxOS sofort beim Start ab, wenn das System von einer SATA-Platte gebootet wird. Wird von EIDE gebootet, funktioniert Papyrus/Wine auch auf diesen Distributionen mit o.g. Einschränkungen. Papyrus 11 und PapView laufen auf allen Distributionen.
Will man Papyrus 13 (nahezu) uneingeschränkt unter Linux nutzen, bleiben nur VMware, Win4Lin und VirtualBox, wobei letzteres dank seines Seamless-Mode bei entsprechender Konfiguration Papyrus zumindest vom Look-and-Feel her am besten in den Linux Desktop integriert. Vermisst werden aber auch hier systemübergreifendes Drag-and-Drop, Grafikaustausch über das Clipboard und das MIME-Handling durch Linux-Programme.
~Siehe Bildanhang~]
Also Ulli, bitte, bitte, notfalls mit „gebremstem Schaum“ an der Linuxversion dranbleiben, aber nicht auf die lange Bank schieben und auf Wine vertrauen. Ein natives Papyrus mit dem DUDEN Korrektor könnte sowohl gegenüber OpenOffice (praktisch unbenutzbar mit Korrektor) als auch TM mit seinen separaten Wörterbüchern punkten.
Gruß
Thomas
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Papyrus 13.06W (XP Pro unter VirtualBox 1.5.6/PCLinuxOS 2008)