Das Bild zeigt ein Tor, durch das man auf eine Figur weiter hinten blickt. Diese ist heller und zieht den Blick auf sich. Die Figur befindet sich in der Mittelachse des Tors. Deshalb ist es naheliegend, den Text auch auf diese Achse auszurichten.
Bei einem Bild mit klarer Mittelachse wie hier ist es besser, wenn sich diese mit der Mittelachse des Covers deckt.
In diesem Fall ist es das Bild, dass dir Hinweise zur Gestaltung gibt. Der Text unterstützt die Symmetrie des Bildes.
Bei einem asymmetrischen Bild kannst du den Text auch entsprechend anordnen. Eine andere Arbeitsweise ist, mit dem Text zu beginnen und Bildelemente nachträglich einfügen.
Der Text muss nicht unbedingt genau bis zur Kante gehen, du kannst auch Luft lasssen. Das ist Geschmackssache.
Irgendwie scheint mir der grundsätzliche typografische Aufbau inklusive Gewichtung unlogisch, gemessen am Marktüblichen. Autorenname in größerer Typo als der eigentliche Titel? Darunter der Hinweis „Roman“?
Autor in moderater Größe über einem dominanten Titel, darunter, wenn nötig der Untertitel. Ganz unten die Kategorie (Roman, Kriminalroman, Thriller, etc.) wäre das, was Leserinnen und Leser gelernt und verinnerlicht haben.
Ich muss leider mit sehr einfachen Mitteln arbeiten. Zur Fotobearbeitung nutze ich das freie Programm PhotoScape X (ich habe einen Mac mini), mit dem man allerlei anfangen kann, zumal ich der persönlichen Auffassung bin, dass weniger mehr ist. Viele Effekte mögen verführerisch wirken, gleichen aber letztlich eine unausgewogene Grundgestaltung nicht aus.
In jedem Fotoprogramm – so auch hier – kann man einfache Linien generieren, die ich mir nach Bedarf in jedes meiner Projekte in einer auffälligen Farbe installiere (senkrecht, waagerecht, Mittellinie wird meist automatisch angezeigt). Je weniger Bezugslinien, desto besser ist häufig die Gestaltung. Ein gutes, hochaufgelöstes Hintergrundfoto ist dabei oft die halbe Miete, benötigt aber dennoch zumeist Anpassungen (Helligkeit, Sättigung etc.).
Ich vermute, dass du vielleicht durch den selbstauferlegten ‚Druck‘ allen Cover der Reihe eine einheitliche grafische Gestalt zu verleihen (grundsätzlich durchaus richtig) hier etwas Probleme bekommen hast. Möglicherweise liegt das am Hintergrundfoto, da oben deutlich mehr Platz für Text ist als unten. Zudem ist es sehr dunkel und ich habe bei Druckereien oft Probleme mit dunklen Farben gehabt. Dein Name könnte übrigens auch in dem gleichen hellen Grünton wie der Untertitel sein (wäre etwas dezenter). Spiele einfach ein wenig mit den Elementen, ohne jedoch zu viele zu verwenden.
Nun ja, außer dem aktuellen sind alle ja schon erschienen und haben „nur“ eine gründliche Überarbeitung bekommen (Text/Fehler/evtl. Logik) und sollen deshalb auch ein anderes Cover erhalten. So gesehen also keine Eile - ob jetzt oder in 3 Monaten - egal.
Puh. Nun kann ich wieder ausatmen. Allerdings ist der Witz gar nicht sooo witzig. Es gibt bei epubli jede Menge Bücher, deren Stoff mittlerweile frei verfügbar ist und irgendso ein Typ die alle neu auflegt. Alle ohne Cover, nur der Titel auf einem farbigen Untergrund. Hätte ja sein können, dass du in Bezug auf das Cover auch so etwas vorhast.
Nein, ich nehme meine bisherigen Cover und versuche - wenn ich es hinbekomme . den Epple-Büchern einen (irgendwie) „einheitlichen“ Look zu geben. Weiß noch nicht wie, man wird sehen. Vllt. ein schmaler Rahmen um die eigentlichen Coverbilder … mal sehen
auch noch ein bisschen Senf von mir (wir wissen ja, viele Köche … : Ich würde die Schrift so setzen wie Milar, „Das Schweigen …“ zentriert und nicht linksbündig. Das wirkt aufgeräumter.
Ich versuche mal, alle meine bisherigen Epple-Cover in diesem Stil neu zu gestalten. Einfach, ohne Effekte und gut ausgerichtet (nachdem ich in Photoshop die entsprechende Funktion entdeckt habe)
Ja, unbedingt. Je nach Druckerei ist der Beschnitt nicht richtig. Dann fehlen plötzlich rechts ein paar Millimeter und der Rand ist nur noch auf drei Seiten zu sehen. Hatten wir doch schon im Thema „Fehler im Cover beim Druck“.
Richtig, hatte ich wohl verdrängt, aber was gibt es - außer der Schrifttype - noch für Möglichkeiten, mehrere Bücher einer Reihe „erinnerbar“ zu machen?