Das Cover konnte ich nach meinen Vorstellungen zusammenbasteln, der Titel hat mir von mehreren, über die ich nachgedacht habe, am besten Gefallen. Das Inhaltsverzeichnis soll eine kleine Vorschau sein, auf die Handlung - nein, das Thema des Romans - nein, keine Ahnung - vllt. ein Appetitmacher
Interessantes Cover. Den Titel finde ich etwas kryptisch, aber er macht neugierig. Warum schreibst Du „Annabelle und Rick Epple 6“ nicht unter den Titel, sondern unter den Autorennamen?
Wie sehen die Cover der Vorgänger aus? Das wäre interessant.
Ein tolles Bild, dass durch die Schrift vermasselt wird. Das fängt damit an, dass das Tor nicht auf der Mittelachse liegt. Dann kannst du den Text sauber einmitten.
Die Textverteilung ist willkürlich. Links und rechts unterschiedliche Abstände, das grüne Rechteck ist schmaler als das gelbe. Name und Untertitel auf gleiche Länge bringen und weiter nach unten setzen, so dass nichts übersteht.
Unten ist die Differenz noch grösser. Die Worte Schweigen und Väter sind nicht auf gleicher Linie. Den Text einmitten, die Breite nach dem Titel ausrichten
Ich bin dir sehr dankbar für deine Tipps bzgl. der Texter/Schrifte, aber ich verstehe nicht, weshalb geometrisch immer alles so exakt sein muss.
Sei’s drum, ich versuch mich makl an einem neuen Entwurf.
Es sieht einfach besser aus, wenn ein mittiger Text auch tatsächlich in der Mitte steht und nicht leicht versetzt.
Im allgemeinen wirkt Symmetrie angenehmer als asymmetrische Formen. Dann gibt es natürlich noch unsere Sehgewohnheiten, gegen die zu verstoßen auch meist nicht ankommt.
Asymmetrisch ist völlig ok, wenn aus stilistischen oder gestalterischen Gründen so gewünscht, dann aber deutlich. Oder eben symmetrisch und exakt.
Fehlt die Deutlichkeit, wirkt es wie symmetrisch gewollt, aber nicht exakt hinbekommen.
Man kann symmetrisch oder asymmetrisch arbeiten. Die Differenzen in deinem Text sind keine Asymmetrie, sondern Ungenauigkeit. Wie @Carlo-Valentino schreibt, sollte Asymmetrie deutlich sichtbar sein. Aber auch eine asymmetrische Anordnung der Elemente sollten ein rundes Bild ergeben. Von den Japanern kannst du harmonische Asymmetrie lernen.
Die Schrift im neuen Entwurf gefällt mir besser. Zwar wieder 3D, aber der steinige Look passt zum Bild. Namen / Untertitel würde ich heruntersetzen, damit nichts über die Silhouette des Tores hinausragt.
… aus meiner Sicht: nicht „spiegelgleich“, würde ich sagen? Unbegründete Asymmetrie wirkt einfach schnell unprofessionell, stört die „visuelle Ordnung“, die man unbewusst erwartet?
Bei Symmetrie sollte also der Text (Autor, Titel und Untertitel) jeweils exakt ausgerichtet sein (hier: innerhalb des Tores ohne den Torrahmen selbst zu berühren)?
Edit:
Mit den mir zur Verfügung stehenden Werkzeugen kommt das heraus:
Symmetrie hin oder her: Mir gefallen die Entwürfe alle. Etwas Feintuning und dein Cover sieht besser aus, als viele der „modernen“ Cover, wo man erst überlegen muss, was Titel und was Autorname ist.
Und einen richtigen Patzer beim meinem Cover ist mir erst gestern aufgefallen.
Isabella hat ein Loch im Hals. Ich habe beim Freistellen einfach den Hintergrund als transparente Farbe genommen und nicht drauf geachtet, dass es die Farbe nochmal gibt.
Zum Glück fällt es beim ersten Buch nicht auf, es wirkt wie helle Haut. Beim Venedigcover kann man jetzt durch sie durchschauen.
Moderne Kunst würde es „Venedig durch den Hals einer Frau“ nennen.
An Hardware / für die meisten Aufnahmen meine Nikon D800, ansonsten ein uraltes Photoshop (CS6), das ich vor laaanger Zeit als „Will-Haben“ gekauft habe. Heißt aber nicht, dass ich CS6 beherrsche.
Beides gute Werkzeuge. Photoshop habe ich nie genutz, weil die zu viele Kupferstücke von mir wollten.
Gimp und Affinity müssen reichen.
Meine Kamera ist uralt: EOS100D. Das Model, weil die klein und handlich ist. Die meiste Zeit laufe ich mit einem Pancake 24mm Objektiv mit Polfilter rum. Den Rest der Ausstattung gehört wieder in die Kategorie: Geld im Sand.
DA die D800 (nur Gehäuse) ohnehin um die 1000 Gramm wiegt, kommt es auf ein paar Objektive auch nicht mehr an - also meistens ein 1:2,8 / 90mm Makro, ein langes Tele (70-300mm) und seit neuestem ein Fischauge 180 Grad.