Hi,
ich habe eben ein interessantes Konzept entdeckt, das sich offenbar seit 8 Jahren rechnet.
Was haltet ihr davon? Meine Meinung: Ich weiß es noch nicht. Spannend ist die Idee auf jeden Fall.
Hi,
ich habe eben ein interessantes Konzept entdeckt, das sich offenbar seit 8 Jahren rechnet.
Was haltet ihr davon? Meine Meinung: Ich weiß es noch nicht. Spannend ist die Idee auf jeden Fall.
Spannend: Aber sowas von.
Etwas für mich: Ich kann mich in Buchhadlungen nie entscheiden und schleppe mehr raus, als ich lesen kann.
Ich finde es gut, dass wöchentlich etwas Anderes angeboten wird. Mal ein Fachbuch. Mal ein Roman. Allerdings sind die einzelnen Bücher sehr teuer. Andererseits muss das Geld ja auch irgendwo her kommen.
Prinzip verknapptes Angebot erhöht die Nachfrage.
Wenn ich es richtig verstanden habe, kann man da nichts nach- oder vorbestellen. Man muss halt jede Woche hingehen und schauen, was er anbietet.
… und setzt zugleich eine Bescheidenheit voraus, zu der die westliche Welt kaum noch fähig scheint.
Die Japaner wieder. ![]()
Klingt ein bisschen nach einem Roman von Murakami.
Ich denke, dass das durchaus funktionieren wird. Für ihn, als Alleinstellungsmerkmal. Es ist interessant, ungewöhnlich und er hebt das Buch auf eine andere Ebene.
Findet er Nachahmer, verpufft das Interesse an so einer Performance.
Für mich gehört leider stöbern dazu. Ich würde da nix kaufen. Nicht mal gucken. Bin nicht so der Ein-Buch-Mensch
sondern die mit der großen Einkaufsschubkarre
Das Konzept konnte in dieser Form und Radikalität nur in einer Kultur wie der japanischen entstehen. Sehr spannend. Vielleicht nimmt das die Zukunft des Buchhandels in einer Zeit vorweg, in der von KI massenproduzierte Lesestoffe den Mainstream-Markt geflutet haben. Dass sich ein derartiger Ansatz unserem hiesigen, atemlosen Konsumismus entzieht, liegt auf der Hand.
schon spannend, und originell auf jeden Fall, aber ich gehöre auch zu den Menschen, die bei Büchern gerne stöbern und etwas mehr Auswahl schätzen.
Wir hatten hier früher im Viertel eine kleine Buchhandlung, die hatte eine gemütliche Sofaecke, es gab kostenlos Tee und Kekse und man konnte da Stunden schmökernderweise zubringen. Hat sich wohl nicht gerechnet, sie ist eingegangen.
Woran mag das wohl gelegen haben … ![]()
Die Kekse sind ihnen zu sehr ins Geld gegangen ![]()
Ich hatte mal die Idee, einen Laden mit dem vielversprechenden Namen „Bücher und Bier“ aufzumachen. Wurde aber nix daraus. Die Bücher wollten sich nicht trennen von mir und das Bier hat sich vor der Königin gefürchtet.
Aber brilliante Idee! Alles von Hemmingway für den halben Preis! Man mag es kaum glauben, aber auch wir waren mal vor langer Zeit in einer Phase voller Frust vor der Idee eines Büchercafés. Natürlich irgendwie ein Tagtraum - aber damals hatten wir echt überlegt …
Ich auch.
Da ging es mir, wie @Antje6. Mein Beruf doof, alles doof. Nur Bücher nicht.
Total schöne Idee. Im Café, in dem ich arbeite, haben wir auch schon mal in Betracht gezogen, ein Bücherregal anzuschaffen. Haben hinten so einen gemütlichen Loungebereich, der wäre wie geschaffen für sowas. ^-^
Leider sind wir zu dem Schluss gekommen, dass sowas wahrscheinlich an der Realität scheitert
Die Bücher bekommen Beine, so wie unsere Tischdeko zB. auch, werden beschädigt, etc.
Wenn der einzelne Kunde dann durch ein gutes Buch länger sitzt, müsste er theoretisch umso mehr nachbestellen, damit es nicht zu Umsatzeinbußen kommt… und und und… mega schade, um wie viel man sich dabei Gedanken machen muss
@Ty0ewriter
Bei uns gab es mal ein Café mit einem Tauschregal. Einfach daheim aussorieren und schauen, was passiert?
Das ist ja ehe die Idee öffentlicher Bücherschränke, nur eben in einem Café. Gibt es auch in Krankenhäusern und Altenheimen.
Die Realität trägt den Namen ‚Kunde‘. Ein Café mit Bücherregal hat viele Leser bei wenig Kaffee-Umsatz, eine Buchhandlung mit Gratis-Kaffee dafür viele Kaffeetrinker bei wenig Buch-Umsatz. (Eigene Erfahrung
.)
Wundervoll, deine Direktheit
dankeschön. Sehr erfrischend, wenn man gewöhnt ist, vorm Kunden alles in Watte zu packen