Meinen Kunden habe ich damals auch nichts davon gesagt, sondern stillschweigend ein kuscheliges Leseeckchen angeboten, das eigentlich nur zum Stöbern gedacht war. Bis ich feststellte, dass ausgesuchte Bücher annähernd durchgelesen wurden, und ein Kauf somit obsolet wurde.
Was ich tat? Lächeln und winken … bis zur Geschäftsschließung. ![]()
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Das Gefühl kenne ich. Hatte ich in meinem Verkäuferleben auch lange:
Die Angst des Verkäufers vor der Abschlussfrage. Was soll passieren? Mehr als einen Korb kannste nicht kassieren.
Nie eine geschlossene Frage, sondern immer „alternativlos“ : Möchten Sie zu dem Buch ein Lesezeichen oder eine Geschenktüte kaufen?
Bis ich so weit war, dem Kunden keine Wahl zu lassen, habe ich einige Jahre immer am Hungerstuch genagt.