Mein erster Roman: Bandsalat und Saitenklänge

Wenigstens waren unsere Klamotten in den 80ern nicht schon ab Stange zerrissen und abgenutzt…

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Gratulation und weiterhin viel Erfolg :):thumbsup:

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Die 80er? Das muss so 20 kg her sein…

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@IrisR
Gratulation und VIEL Erfolg!

Da wurde diese Mode geboren. Ich erinnere mich sogar noch daran, als es in der BRAVO eine Anleitung gab, wie man aus einer neuen Jeans eine “trendige” zerrissen Jeans machen konnte. Alles was man dazu brauchte, war ein feines Sägeblatt und Schleifpapier.
Zu erwähnen sind noch die Stone Washed Jeans (nur echt, wenn sich noch kleine Steine in Taschen befanden) oder die Bleached Jeans. Letztere hat man sich zuhause mit Bleichmittel selbst gemacht. Ich hoffe nur, dass die bunt eingefärbten Jeans nicht wiederkehren. Fand die bunten Teile immer hässlich, weil das Blau immer durchblitze. Meine gruseligsten Erinnerungen an die Mode der 80er sind Cowboystiefel, die viele über ihre Jeans trugen.

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Ich fand die toll!!!

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Dann hätte Dir mein Klassenkamerad in der Schulpause niemals einen Zettel mit der Frage aller Fragen und den den drei Antwortoptionen überreicht.

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Na und? Hatte meine eigenen Klassenkameraden. :);):smirk::laughing: :rofl:

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Man hat doch früher immer den Klassenkamerad vorgeschickt, um dem Schwarm aus den anderen Klasse den Zettel zu überreichen (in diesem Fall von mir).

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Ja. Weiß ich. Und trotz bunt gefärbten Jeans oder gerade deswegen habe ich Zettel bekommen!

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Gerade die fand ich ebenfalls toll, besonders wenn “junge Damen” die trugen: kurze Cowboystiefel; helle, enge Jeans, weißer Wollpullover… Spitze!! :wink:

Ansonsten waren es bei mir 30 Kilo weniger in den 80ern :slight_smile:

Die Mode wurde in den 80er geboren, als die Modeindustrie entdeckte, dass man mit Punker Klamotten und Utensilien, ebenso wie mit den Popper Klamotten (es musste immer ein Krokodil auf dem weißen Tennis T Shirt sein…); richtig viel Geld verdienen konnte. :wink:

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Leider haben sie da auch rausgefunden, wie man Mode auf möglichst umweltunfreundliche Weise herstellt …
Ich habe mich nie nach der Mode gerichtet, aber Zettel habe ich auch nicht bekommen.

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Oooooccch. :scream:

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So bin ich auch rumgelaufen :laughing:
Und dann in die „Spitze“. Das war damals eine angesagte Disco.

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Ab in die Badewanne, eine Flasche Domestos und mit der Wurzelbürste schrubben, bis es brannte. Man ging dabei manchmal der Schambehaarung verlustig, aber da waren wir wohl echt mal unserer Zeit weit voraus. :smirk: Aber das war eher 70er.
Die Neue deutsche Welle fand ich furchtbar! Ganz sicher die Musik.
„Hurra, hurra, die Schule brennt!“ konnte ich ja gerade noch nachvollziehen, aber bei „Dadada!“, „Kleine Taschenlampe brenn!“, war ich raus. Als Fan der Beatles, Al Jarreau, Eric Clapton, usw. für mich ein böser, musikalischer Bruch. Dann noch Nena mit diesem Kleine-Mädchen-Image und 99 Luftballons - oh, Lord! Ich bin sehr dankbar dafür, dass das mit den Luftballons jetzt so nicht mehr machbar ist. 99 Drohnen?
Das ist wohl eine Geschmacks- und Generationsfrage, aber die Thematik des Romanes interessiert mich schon. Es ist sicherlich ein Spaß, wieder neu mit dem Bewusstsein von heute in diese seltsame Epoche einzutauchen.

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Ging mir genauso. Besonders Nena mit dieser quengeliger-Teenager-Stimme … zum Abgewöhnen!
Dabei finde ich das Thema als Roman auch interessant.

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So verschieden sind die Geschmäcker: Ich habe die NDW rauf und runter gefeiert. Von Anfang bis Ende. Ich fand’s erfrischend und neu. Das waren meine 80er.

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Habe das Buch heute abgeholt und gleich auf dem Weg von der Buchhandlung zurück zur Arbeit angefangen zu lesen (also im Gehen :D). Das 80er-Jahre-Setting hat mich irgendwie neugierig gemacht (hat schon bei „Stranger Things“ funktioniert, aber in deinem Roman erwarte ich keine Monster aus „Upside down“ ;)). An die 80er erinnere ich mich auch noch, auch wenn es praktisch überwiegend meine Grundschulzeit war.

Witzig, wie er aus Italien keine Karte schreiben will, weil die so lange unterwegs wäre, und das Telefonieren zu kompliziert ist. Wie hat das damals alles bloß funktioniert ohne ständige Erreichbarkeit? Heute mit Smartphone wäre das überhaupt kein Thema mehr.

Bin gespannt, wie es weitergeht. :thumbsup:

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Ich glaube auch, wir sind so ziemlich ein Baujahr. Deutsche Gesänge kannten wir nur vom unsäglichen Fischerchor und so genanntem deutschen Liedgut. Ich fand die unsere Sprache immer als sehr ungeeignet, um gesungen zu werden. Mir sagte mal ein Ami, deutsch klänge so ähnlich wie dänisch. Das gab mir den Rest.

Gefühl würde ich sagen, ist es seit der Erfindung des Handys immer schwieriger geworden, jemanden zu erreichen. Mein alter Herr hat abends noch neben dem Telefon campiert, falls einer anruft, und wir durften als Kinder das heilige Gerät - dunkelgrün mit so nem Brokatpräservativ - nie länger als zwei Minuten benutzen. Es klingelte vielleicht drei Mal im Jahr, und anschließend war meistens einer tot. Mein Vater sprach auch nie in die Muschel, er schrie immer, als würde er der Technik nur sehr bedingt vertrauen.
Verdammt, gehöre ich jetzt zur War-alles-noch-besser-als-die Mäuse- noch-Säbel-trugen-Generation? Es ist wohl soweit…:cry:

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“Mal sehen, welcher Sonntagsfilm gewählt wurde. Schauen wir mal auf den Tele-TED…”

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Ich auch. Ich habe dennoch die NDW geliebt!!! Bis auf ganz wenige Ausnahmen. Dabei mochte ich auch Al Jarreau (habe ihn mehrfach live erleben dürfen), Alice Cooper (auch live ca. 1000fach), Aerosmith (1 x live), Meat Loaf (auch live, auch mehrfach), Supercharge (auch live und nach dem Auftritt sogar mit denen ein paar Bierchen getrunken und gequatscht). Daneben mochte ich elektronische Musik wie die von Jean Michel Jarre und natürlich Kraftwerk (2015 (?) live erlebt, nachdem ich 40 Jahre auf eine Chance gewartet hatte) … nicht zu vergessen: Eric Burdon (ebenfalls mehrfach live).
Ich habe sämtliche Musik verschlungen außer Schlager und Blasmucke. Dafür verschlinge ich heute Bücher. Damals habe ich nur gelesen, weil ich MUSSTE (Deutschunterricht, Englischunterricht, später Deutsch Leistungskurs und Englisch Leistungskurs).

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