Literaturpreis extra für KI-Bücher

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Läuft.

Und ich Depp tippe noch selber.

Na toll :distorted_face: da kann der Verfasser richtig stolz drauf sein :ghost: :face_with_peeking_eye:

Wow.

Gibt’s auch Malwettbewerbe für KI? Und Preise für schauspielerische Leistungen in Filmen?

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Das ein solcher Preis im Interesse der Tech-Konzerne liegt, ist nachvollziehbar. Womöglich sogar noch höher dotiert als ein Werk rein menschlichen Geistes.

Sehr, sehr viel mehr enttäuscht mich aus vielerlei Gründen dies:
„Der Auslobung ging eine Kontroverse um den haitianischen Schriftsteller Thélyson Orélien voraus. Dessen Roman wurde deshalb von der Auswahlliste für den Prix Goncourt gesrichen, weil Orélien in dem Verdacht stand, KI verwendet zu haben. Sein Verlag hat die Vorwürfe inzwischen bestätigt und die Zusammenarbeit beendet.“
Ich wollte ihm glauben.

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„Schöner schreiben mit KI?“
Interessant. Ist das ein Schönschreibwettbewerb? :joy: :joy: :joy:

Wow. Warum geben wir uns noch Mühe? Was ist das überhaupt für ein Schwachsinn, einen Literaturpreis zu vergeben für Bücher, die eine Maschine geschrieben hat? Unglaublich.

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Wenn der siegreiche Autor angegeben muss, mit welcher KI er „geschrieben“ hat, wird der Hersteller derselben den Preis als Werbung nutzen.

Ich glaub, ich hör auf zu schreiben

Schade. Hätte ihm auch gern geglaubt…..da kann er sich ja jetzt für den KI-Preis bewerben :sweat_smile:

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Wird es eigentlich negativ bewertet, wenn es human assisted ist? (also plot vorgabe, wendepunkte?) :wink:
Nicht, dass man nur gewinnt, weil ein Mensch mitgewirkt hat …

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Da stellt man sich auch die Frage, ab wann das Buch mithilfe von KI geschrieben wurde. Reicht es, der KI eine Grammatikfrage zu stellen? Oder sich mit ihr über den Plot zu unterhalten? Muss sie ganze Passagen schreiben? Das ganze Buch? Oder langen drei Sätze irgendwo im Roman?

In diesem Fall vermute ich (Vermutung sind immer so eine sache) dass die KI das ganze Buch schreiben muss. Also keine Zeile von einem Menschen stammt. Wenn ich der KI aber kleinteilig vorgaben machen würde, würde der Text sofort an Qualität gewinnen → da KI nicht allein aus ihrer „generischen Quelle“ entkommen kann.

Große Anbieter wie Claude markieren ihre Texte, Claude z.b mit statistischer Wahrscheinlichkeit. Damit ließe sich sogar beweisen, dass der Text komplett KI generiert ist, aber nicht, was er als Input bekam :wink:

Was ich sagen will, so ein Preis hat eigentlich gar keinen Wert, außer dem der Werbung.

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Auch wenn ich Gefahr laufe, mich mit diesem Post unbeliebt zu machen und mich aus den KI-Topics auch raushalten wollte, muss ich das einfach sagen: Ich glaube, ihr verwechselt da etwas.

Es geht bei dieser Sache nicht im Literatur. Das ist kein Literaturwettbewerb. Es geht um Technik. Es ist ein Wettbewerb, bei dem gezeigt werden soll, wer die KI am besten bedienen kann. Das zeigt auch folgender Satz: „Neben dem Text müssen die Schriftsteller auch ein technisches Dossier abgeben, in dem sie ihre Prompts und das verwendete KI-Modell erklären.“

Solche Wettbewebe sind in der IT-Branche absolut üblich und sie gibt es schon immer. Ein Beispiel dafür ist Schach. Auf der populären Schachseite chess.com kann man Schachengines (also KIs die Schachspielen) zuschauen, wie sie gegeneinander spielen. Es geht dabei aber nur darum, wie gut bestimmte Engines sind, es geht nicht darum, den Menschen überflüssig zu machen. Computer können schon seit 20 Jahren besser Schach spielen als Menschen. Kein Mensch kann heute noch einen Computer schlagen. Trotzdem ist das Schachspielen nicht ausgestorben, auch das Onlinespielen nicht.

Literatur ist zudem nicht mit Schach vergleichbar, ich glaube nicht, dass hier in absehbarer Zeit der Mensch überholt wird. Schach ist 100% berechenbar, Literatur nicht. Eine Gefahr sehe ich nach wie vor nicht. Im Gegenteil, solche Wettbewerbe könnten dazu führen, dass KI Literatur weniger im Geheimen entwickelt wird, sondern Leute, die mit KI schreiben, das dann auch dort bei entsprechenden Preisen einreichen.

Ja genau. Und dann wäre vielleicht auch alles in Ordnung gewesen. Dass der Verlag die Vorwürfe bestätigt hat, zeigt ja, dass da wohl irgendwas dran gewesen ist.

Hier ist ein anderes Beispiel für solche Wettbewerbe:
https://www.heise.de/news/StarCraft-Benchmark-GPT-6-Astra-schummelt-mit-einem-fremden-Bot-11475539.html

Bei diesem Wettbewerb sollen KIs Bots für das Spiel Starcraft Broodwar schreiben. GPT Astra 6 hat dabei „gemogelt“.

Auch der Motorsport ist ein gutes Beispiel: Bei der Formel 1 geht es darum, wer das technisch beste Fahrzeug hat in Kombination mit dem besten Fahrer. Auch da geht es nicht um das Autofahren an sich.

Deswegen, um den Bogen mal zu dem anderen Topic zu schließen, in dem @Yoro und ich uns etwas in die Haare bekommen haben: Ich würde keine unveröffentlichten Texte in Online-Services hochladen, denn gerade solche Wettbewerbe sind ein Anreiz für KIs oder deren Unternehmen, auf eure Werke zuzugreifen. Dass muss nicht absichtlich sein, sondern kann auch durch technische Fehler bzw. unvorhergesehenes Verhalten passieren wie oben bei dem Starcraft Wettbewerb.

Ich muss sagen, der Deutschlandfunk hat hier keine passenden Formulierungen gefunden, weil auch dort wenig IT-Knowhow vorhanden ist.

Weil du mit Mühe besser sein wirst, als die Technik :wink:

Ich glaube, die größte Gefahr durch KI ist nicht, dass sie uns ersetzt, weil sie bessere Texte schreibt. Ich glaube, die größte Gefahr ist, dass sie uns ersetzt, weil sie uns Angst macht und wir deswegen aufgeben. Darum: Lasst euch keine Angst machen :slight_smile:

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So betrachtet kann ich das akzeptieren. Ich glaube das Wort „erster Literaturpreis“, dass wie eine Auszeichnung klingt, irritiert in diesen Zusammenhang.

Ein Test, wohin kommt man womit, ist natürlich ein ganz anderes Thema. Ki ist sehr faszinierend, nicht umsonst spiele ich an der Freizeit soviel damit herum :slight_smile:

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Eben. Ich sehe eher schwache Berichterstattung. Und um noch mal auf den Starcraft Broodwar Wettbewerb zu kommen: Dort hat bisher keine KI einen Bot geschrieben, der besser ist als der von einem Menschen und programmieren ist deutlich weniger künstlerisch als Literatur.

Ja, ich hätte ihm auch gerne geglaubt.
Trotzdem finde ich es faszinierend, wie jemand - auch mit Hilfe einer KI - eine Jury so weit überzeugen kann, dass er einen Preis abräumt.

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KI und Literatur widersprechen sich meiner Meinung nach, enttäuschend, dass ausgerechnet der Deutschlandfunk das ausschreibt. Bin mal gespannt auf die Auswertung.
Oder auch nicht. Ich hab schon in KI-Bücher hineingelesen.

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Man könnte auch sagen, dass dieser Mann ein begnadeter Lügner ist. :wink:

Weiß ich nicht. Es ist nach wie vor nicht veröffentlicht, wie KI bei ihm zum Einsatz kam.

Wenn ich das richtig verstanden habe, sind die KI-Jäger auf das Buch aufmerksam geworden, weil der Text alle Merkmale eines KI-genierten Texts aufgewiesen hat. Bei KI-Nutzung im Rahmen der Plausibilitätsprüfung, Rechtschreibung, Stilanalyse usw. wird der Text von der KI nicht verändert und weißt dann diese Merkmale auch nicht auf. Stichwort KI als Werkzeug und nicht als Auftragsschreiber.

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