Lest ihr vor dem Kauf Leseproben?

Hallo zusammen,
lest ihr eigentlich Leseproben, bevor ihr ein Buch kauft — oder entscheidet ihr eher nach Klappentext, Cover und Empfehlungen?
Ich stelle immer wieder fest, dass ich zwar gerne Leseproben lese, auch um ein bisschen querzulesen und neue Autoren kennenzulernen, einen Buchkauf hat es bisher aber selten beeinflusst. Wenn mich ein Titel anspricht, kaufe ich (fast) immer blind.
Wie ist das bei euch?

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Ja.

Ja.

Ja. Der Titel ist oftmals wichtig, aber nicht immer.

Das Cover interessiert mich eigentlich überhaupt nicht. Es sei denn, es sticht ganz besonders hervor.

Kelwitts Stern von Andreas Eschbach fand ich richtig gut. Der Titel spricht mich eher nicht an. Das Cover auf meiner Ausgabe ist einfach nur unterirdisch. Ich habe mir das Buch gekauft, weil ich schon so viele Eschbachs gelesen habe, die ich gut bis sehr gut fand.
Die Haarteppichknüpfer von Andreas Eschbach: Hier hat mich der Titel jahrelang richtiggehend abgeschreckt und als es dann in unserer Community vielfach gelobt wurde, dachte ich mir: Warum eigentlich nicht? Mein Urteil: Ein durch und durch tolles Buch.

Zusammenfassung: Bei mir hängt es vom Einzelfall ab, wobei das Cover die minimalste bis keine Rolle spielt.

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Gute Frage, meine Buchkäufe erfolgen eher spontan, mir fällt es schwer, an einer Buchhandlung vorbeizugehen und diese ohne „Beute“ wieder zu verlassen.
Entscheidungskriterien: Autor, Genre und Klappentext. Bei unbekannten Autoren lese ich ein paar Seiten aus der Mitte des Buches.
Cover ist mir egal. Farbschnitt und sonstiger Schnickschnack schrecken mich eher ab.

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Ich muss zugeben, dass mich ein schönes Cover schon anspricht, erst dann lese ich den Klappentext, dann mach ichs auf und lese die ersten paar Zeilen (um zu sehen ob der Schreibstil mich anspricht).
Ansonsten vertrau ich den Empfehlungen meiner Lieblingsbuchhändlerin sehr, die kennt mich.
Ach und Haptik spricht mich auch an. Warum auch immer.

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Schöne Cover locken mich an, oder seltsame Cover schrecken mich ab. Aber ich entscheide ausschließlich nach Leseproben. Meist reicht mir eine Seite, um den Stil einzuschätzen.
Klappentext ist mir fast egal, da steht meist Murks :sweat_smile: (dient vielleicht der Themeneingrenzung)

Bei online Büchern lese ich bei Interesse die komplette Probe, bei echten Büchern meist die erste Seite und random irgendwo im ersten Drittel einen Dialog.

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Ich nutze die Leseproben-Funktion bei E-Books via amazon gerne und regelmäßig. Nicht nur bei Belletristik, auch im Sachbuchbereich ist es mir wichtig und hilfreich, mich über den Stil eines Autors orientieren zu können. Cover, Klappentext usw. sind für mich nachrangig - das sind nicht die Köder, mit denen man mich fängt.

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Ich habe noch nie „blind“ nur nach Titel gekauft, aber häufig „blind“ nur nach Autor. Wenn ich von einem Autor 3 Bücher gelesen habe und sie mir alle gefielen, dann suche ich auf jeden Fall online nach gebrauchten Konvoluten und kaufe dann am liebsten alle Buchreihen dieses Autors sofort komplett zum günstigen Paketpreis.

Wenn ich den Autor nicht kenne, lese ich vor dem Kauf immer Klappentext und Leseproben.

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Witzig, wie unterschiedlich Dinge ankommen. Ich finde den Titel genial! Und den Inhalt natürlich auch.

Das Kino nehme ich nicht vorweg … Möchte mich ja angenehm überraschen lassen. :wink: Aber in die ersten Seiten lese ich schon rein.

Mich auch.

Das ist natürlich optimal. Kenne ich auch. Tolle Empfehlungen von Händler/Inhaber. Genial.

Yes! Super Sache diese ist.

Habt einen schönen Sonntag. :sunglasses:

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Ja und nein.

Ich kaufe meist meine Bücher in Buchhandlungen oder Antiquariaten - da schlage ich manchmal irgendeine Seite auf und lese ein paar Zeilen, manchmal auch nicht. Gezielt eine Leseprobe suche ich aber sicher nicht heraus.
Beim Onlinekauf sind das meistens gezielte Empfehlungen oder Bücher von unbekannten Autoren, auf die man beim Stöbern im Laden nicht stoßen würde. Da überfliege ich sehr oft die Leseprobe.

Stehst Du gerade vor der Entscheidung, eine Leseprobe anzubieten oder nicht?

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Dein Cover finde ich zum Beispiel richtig gut, da würde ich auf alle Fälle ins Buch reinschauen (und ich finde @Milar s Verbesserungen auch gut). Aber das reinlesen, also die ersten paar Absätze entscheiden letztlich für mich.

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Empfehlungen und nette Überraschungsbuchgeschenke mal ausgenommen, bin ich zugegebenermaßen ein Augenmensch. Ein gut gestaltetes Köder-Cover lockt mich, hat mich aber noch nicht an der Angel. Der Titel ist für mich am wenigsten wichtig – da er für mich selten wirklich passt. Der Klappentext teasert mich, wenn´s gut geht oder verrät mir, dass ich falsch liege.

Ganz wichtig ist der Blick ins Buch, um einen Eindruck vom Stil zu bekommen. Bei vielen Büchern weiß ich danach, ob wir Freunde werden könnten oder nicht. Auch nutze ich Rezensionen, um mich zu orientieren. Am informativsten sind die schlechteren Bewertungen, an denen man häufig erkennt, warum der Titel nicht ankam – für mich ein guter Hinweis, da es Schwächen gibt, die vielleicht nicht wirklich welche sind oder die Wirkung von Triggerwarnungen haben. Obwohl ich auch Thriller und zuweilen (gut gemachten) Horror mag, kann ich bspw. sehr schlecht mit extremer Gewaltdarstellung umgehen o.ä. – hier finde ich u.U. schon Hinweise darauf. Der Rest ist erwünschtes Risiko.

Ich komme ohnehin nur noch selten zu Käufen von Neuerscheinungen und bei Leihbüchern etc. ist das Risiko eines Fehlgriffs oder einer positiven Überraschung überschaubar. Oft ist es so, dass mich das Buch eines bestimmten Autors oder Genres so fasziniert hat, dass ich noch mehr von Ihr oder ihm lesen wollte (Mankell, Eschbach, King, Connolly (der irische), Nesboe und zahlreiche andere …).

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Ich lese immer die Leseproben, richte mich nach nichts anderem mehr. Zu groß ist sonst die Fallhöhe, gerade bei Selfpublishern. Bei Stammautoren von Format kaufe ich ohnehin, da lese ich keine Leseprobe. Alle anderen müssen durch diese Prüfung.

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Ich lasse mich ganz klassisch in der Reihenfolge Cover-Klappentext-Leseprobe anteasern. Ein gut gemachtes Cover, egal ob von einer Agentur oder KI-generiert (den Unterschied sehe ich nicht immer unbedingt sofort) spricht mich direkt an und lässt mich das Buch in die Hand nehmen. Online bei A* lese ich die Headline und den Klappentext und dann die Bewertungen, angefangen bei den 3-Sterne Bewertungen.

Im stationären Buchhandel blättere ich auch gerne mal mitten im Buch und lese ein paar Textstellen, um mir einen Eindruck zu verschaffen. Die Gefahr, dass mir zu viel verraten wird, ist bei mir nicht gegeben. Die gelesenen Stellen vergesse ich schnell wieder, da sie aus dem Zusammenhang gerissen sind.

Würdet ihr denn kleine gedruckte Leseproben (1-3 Kapitel) als Auslage für Buchmessen empfehlen? Ich habe das auf der BuchBerlin , aber auch auf der LBM bei den SP gesehen. Ich selbst überlege für mein nächstes Werk, ein bis zwei Kapitel als Leseprobe auf dem LBM-Stand auszulegen, als Prä-Marketing. Was meint ihr: Lohnt sich das?

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Ich habe noch tausend Leseproben meines ersten Romans, als ich noch an Marketing glaubte, bei mir liegen. Hoffentlich habe ich dereinst mal wieder einen Kamin …
Es lohnt sich absolut gar nicht. Für mich ganz klar rausgeworfenes Geld. Wie jede andere Marketingmaßnahme auch. Was nützen mir tolle AMAZON-Rezensionen? Nichts. Aber ohne ist es noch schlimmer. Das ist meine einzige Marketingmaßnahme, ich veranstalte aufwendigste Leserunden mit ständiger Präsenz.

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Besten Dank @Klonschaf für Deinen Erfahrungsbericht zu gedruckten Leseproben!
Ich zögere noch etwas mit der Entscheidung, denn gedruckte Leseproben habe ich noch nicht als Marketingmaßnahme genutzt.
Ansonsten gelten für mich bezüglich Marketing zwei Grundsätze, die ich immer wieder bestätigt gefunden habe:
Marketing ist nicht alles, aber ohne Marketing ist alles nichts.
Und noch wichtiger:
Marketing ist die geistige Durchdringung des Nichts …

An anderer Stelle im Forum habe ich bereits über meine Erfahrungen mit verschiedenen Marketingaktivitäten berichtet. Zusammengefasst kann ich sagen, dass die Schaltung von Ads bei A*, Buchmessen und Lesungen geeignete Tools für die Steigerung des Bekanntheitsgrads von Werk und Autor sowie für die Buchverkäufe waren.
Ich habe bewusst für Januar und Februar die Ads weggelassen, um zu sehen, wie der organische Verlauf ohne diese Maßnahme ist. Schon weist die Absatzkurze der Buchverkäufe einen Gleitwinkel auf wie ein Sack Zement, abgeworden aus 5000 Metern: steil nach unten. Keine Sichtbarkeit, keine Verkäufe.

Hast Du bestimmte Leserunden, bei denen Du Deine Bücher vorstellst? Die würde ich auch mal gerne ausprobieren.

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Warte mal ab. Das kann ein bisschen dauern, bezüglich organischen Verkäufen. Januar und Februar laufen bis jetzt bei allen schlechter, mit denen ich gesprochen habe

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Bei mir bekannten Autoren lese ich den Klappentext. Bei mir unbekannten Autoren auch die Leseprobe. Einfach um zu sehen, ob mir der Stil zusagt – ein schönes Cover zieht mich an :sweat_smile:

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Ich veranstalte die Leserunden bei Lovelybooks. Man darf aber weder zögerlich noch zimperlich sein, seit Lovelybooks die Leserunden bepreist hat. Alles in allem lasse ich hundert Bücher drucken, fünfzig sind für die Runde. Mit Porto und Verpackung, dem Buchdruck und der Gebühr kommt man ungefähr auf 500 Euro. Dafür bekommt man gut dreißig Rezensionen auf Amazon, rund vierzig bei Lovelybooks. Wenn du eine genaue Anleitung haben willst … ich schau mal nach, ob ich sie finde.

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Eine Anleitung wäre natürlich perfekt! Besten Dank vorab!
Bringen Dir denn die Rezensionen auf Lovely Books viel?
Passiert es Dir auch, dass die Rezensionen eher im unteren Bereich (1-2 Steren) angesiedelt sind? (Kannst Du uns vielleicht den Titel von einem Deiner Bücher verraten?)

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LB? Es ist ganz leicht. Du brauchst:

Ein perfektes Cover
Einen tollen Titel
Einen Klappentext zum Niederknien

Dann machst du es so, dass deine Buchverlosung am Freitag oder Samstag losgeht. Das ist wichtig, da du dann auf der ersten Seite der gerade gestarteten Buchverlosungen/Leserunden erscheinst. Da bist du nämlich bestenfalls 24 Stunden. Wenn dein Buch etwas taugt (in obigen Punkten beschrieben), dann hast du eine Handvoll bis ein Dutzend Interessierte bis zu dem Punkt. Dann kommt dein Auftritt in Insta und co. Du musst für deine Verlosung werben! Hier, vielleicht FB und Insta. Jeder soll mitmachen, die Hürden sind niedrig. Und dann kommt nach einer Woche das alles Entscheidende. Der letzte Tag, dann bist du auf der Seite der demnächst endenden Leserunden wieder auf der ersten Seite. Wieder zehn Leute mehr. Ein paar Minuten vor Schluss passt du die Anzahl der Bücher, die man gewinnen kann, der Anzahl der mitmachenden Leser an, damit du im Notfall welche aussortieren kannst. Leute, die nie eine Rezension schreiben, werden es auch bei deinem Buch nicht tun. Es sei denn, es sind Freunde, die sich deinetwegen angemeldet haben, unbedingt abchecken!
Dann begrüßt du die Gewinner, schickst ihnen dein Buch (ganz wichtig: Biete immer auch gedruckte Bücher an!) und wartest. Immer schön mitmachen! Nicht rechtfertigen! Immer bedanken, nie entschuldigen. Nimm Kritik ernst, aber sieh sie im Rahmen. Bei denen, die sich nicht rühren, brauchst du nicht nachzuhaken, wer nicht will, der wird es auch auf Druck nicht tun.
Wichtig ist es, deine Fanboys und Fangirls zu aktivieren. Nicht, wenn sie wollen, sondern, wenn du es brauchst.
Wenn es in der Runde einen gibt, der dein Buch Scheiße findet, dann brauchst du Unterstützung. Du hast vielleicht Freunde (von hier), die da eingreifen können. Wichtig ist es, diese Jubelperser in der Lovelybooksleserunde parat zu haben, wenn etwas aus dem Ruder läuft! Dass du jemanden hast, der schlechter Kritik auch widerspricht (fundiert) und dass Kritik nicht unwidersprochen stehenbleibt. Aber das Allerwichtigste, um bei einer Lovelybooksleserunde zu reüssieren ist:
Schreib ein verdammt geiles Buch!

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