Hi Leute,
ich weiß, man hat lange nichts mehr von mir gehört, doch es war leider zu viel los: Ausbildung, Trennung, Arbeit. Ich habe zwar oft bei euch reingeschaut und hoffe, dass es jetzt öfter klappt und ich mich beteiligen kann. Was bei mir zurzeit ansteht, ist, dass ich unter dem Namen Jana Schattenmond auf KDP mal mein Glück versuche, eine meiner Geschichten zu veröffentlichen… Diejenigen, die mich kennen, fragen sich sicher, wie ich es mit der Rechtschreibung bewerkstellige… Ich nutze KI, um meinen Text zu lektorieren (ich stehe dazu, und wenn jemand wissen will, warum, bitte PN).
Warum ich mich bei euch alten und jungen Hasen melde, ist, dass ich ein Riesenproblem habe: Durch das, was im letzten Jahr los war, kann ich nicht mehr schreiben. Die Geschichten sind da, von den angefangenen ist das Ende da, doch ich schaffe es nicht, sie auf Papier zu bringen. Wenn ich ausarbeite, schaffe ich 1–2 Kapitel, wenn überhaupt – nicht wie sonst das halbe bis ganze Buch. Habt ihr vielleicht Ideen, wie ich wieder schreiben kann?
Was genau meinst du damit? Fehlt dir die Konzentration? Energie?
Hey, willkommen zurück! Was helfen könnte über etwas zu schreiben, dass dir Freude bereitet. Du liebst Aktion a la John Wick? Schreib sowas. Du magst Motorrad fahren? Schreibe darüber. Mach dir keine Gedanken darüber, was aktuell in ist - oder was du in Vergangenheit geschrieben hast. Manchmal braucht man etwas Neues.
Mir persönlich hilft außerdem Mikroplotten d.h ich mache mir Stichpunkte über die nächsten 500-1000 Wörter.
Das sind dann manchmal Dialog Schnipsel, Umgebungbeschreibung und ein paar Handlungsschritte. Diese lose neben mir, helfen die Szene zu schreiben. Und wir wissen. Das 70x und das Buch ist fast fertig ![]()
Alles Gute dir, dass sich die Dinge wieder zum Besseren wenden!
Mir fehlt beides leider. Ich lasse mich zu schnell ablenken und ich bin sehr schnell erschöpft.
Das kenne ich. Ich habe kein Mittel dagegen, außer dass du dich dem Rhythmus anpasst und es akzeptierst…Irgendwann wird es wieder besser. Um die Konzentration zu verbessern, könntest du Übungen machen – findest du ganz viele im Netz. Energie und Schwung. Vielleicht mal mit deinem Hausarzt sprechen? Immerhin zeigt das ja, dass du zumindest im letzten Jahr über deine Grenzen/Belastbarkeit gehen musstest oder gegangen bist.
(Beitrag vom Verfasser gelöscht)
Danke und ja das ist so ist Ärztlich bestätigt
Dann vielleicht mal Johanniskraut nehmen,…und losen Lavendeltee trinken. Aber bitte mit dem Hausarzt absprechen. Und Vitamin B
Und beim Schreiben … Vielleicht Schreibfokus oder eine andere ablenkungsarme Software nutzen. Womöglich ein Moodboard errichten, d.h Bilder und Dinge sammeln, die zum Eintauchen der Geschichte helfen.
Auch wenig Schreiben ist okay. Eine Zeile. Ein Absatz. Wieviel sind in 5 Minuten möglich?
Danke für deine Ratschläge
Gute Besserung
Danke
Du scheinst dich selbst unter Druck zu setzen. Das ist nicht gut. Dann schaffst du eben nur 1 oder 2 Kapitel. Ich arbeite seit fast 2 Monaten an einer Kurzgeschichte!
Hallo Suse
Schön dich auch wider zu sehen. Ja du hast recht. Doch der druck kommt von den Geschichten, welche raus wollen. Einfach zum Haare raufen
Hast du ein Diktiergerät? Spreche die Geschichte ein…und schreibe zum späteren Zeitpunkt
Dann schmier sie doch einfach erst Mal hin, ohne Stil, ohne großartig auf irgendwas zu achten. Nur so. Damit sie vorhanden sind. Anschließend fängst du an, daran zu arbeiten.
Willkommen zurück.
Ich mag den Vorschlag von Bommel, ein Diktiergerät zu nutzen, oder die Memo-Funktion im Handy, sich selbst Sprachnachrichten über WhatsApp oder andere Messengerdienste schicken.
Dann sind die Geschichten nicht verloren, sondern nur aufgeschoben, bis du wieder mehr Energie hast.
Ich frage die KI manchmal, ob in dem Text Rechtschreibfehler sind. Also so what: Das ist nicht schlimm.
Solche Phasen habe ich regelmäßig: Idee da, beim Schreiben schaffe ich nicht mal diesen ersten blöden Satz: Ich schaue dem Cursor bei Blinken zu, manchmal den halben Tag. Der Kopf ist leer, richtig leer. Sogar die innere Stimme gähnt und trommelt mit den Fingen von innen gegen die Schädel.
Mir reicht als Auslöser irgendeine Kleinigkeit, in die ich mich reinsteigern kann. Wahnsinn und Genie liegen eng zusammen, leider geht das Genie dann bummeln und überlässt dem Wahnsinn das Terrain.
Als hilfreich hat es sich erwiesen, hier zu schreiben, etwas mehr Senf dalassen, als üblich.
Die andere Alternative ist es: Ich testlese. Anderen Selfpublischern helfen und zeigen, was mir beim Lesen Stolperfallen bereitet hat und wo ich richtig mitgefühlt habe.
Zur Not prokrastiniere ich, bis sich die Balken biegen, mit Gewalt zu versuchen, den Text einzuhämmern klappt nicht.
Danke vielmals
Ich werde alles ausprobieren und sehen was am besten klappt ![]()
Es ist toll das die Kumjuneti noch die gleiche ist. Das giebt mir Halt den ich letztes Jahr vermisst habe.
Vielleicht machst du erst einmal deinen Kopf frei und kommst zur Ruhe. Lesen, spazieren…so etwas. Wenn dir eine spontane Idee kommt, dann kritzel es auf irgendeinen Zettel und stopfe es in eine Kiste. Ideen sind flüchtig.
Mir geht es wie dir, die letzten eineinhalb Jahre hatte ich das Gefühl, einen surrenden Bienenstock im Kopf zu haben. Und doch wollte ich alles machen, alles schaffen. Nur war ich nicht in der Lage dazu.Was wieder Druck erzeugt. Ich musste erkennen, dass erst wieder Ruhe in meinem Kopf herrschen muss.
Erst jetzt denke ich wieder über meine Ideen nach. Meine Charaktere erwachen wieder zum Leben, wir nähern uns wieder an. All die Geschichten im Kopf. Aber manchmal gibt es Zeiten, in denen das Leben so laut ist, dass man die Geschichten kaum hört. Ich erinnere mich, du hast so viele Ideen, so viele Geschichten. Und sie werden fliessen, wenn du bereit dazu bist.
Schön, dass du wieder da bist.