Der Grützwurst-Familienkrimi!
Angelockt von dem Brutzeln und Zischen hopste die dreijährige Kira in die Küche. Am Herd stand ihre Mama und rührte irgendwo drin um. „Mama. Was mast du da?“
„Mittagessen!“
„Heute gibt’s ‚Tote Oma!‘“ Ihr Papa saß am Tisch und schälte Kartoffeln.
Kiras Augen wanderten von Papa zu Mama und zurück. „Tote Oma?“
„Ja, „Tote Oma“!“
Grinste da nicht ihre Mama? „Nein!“ Rief Kira laut und bestimmt.
„Doch!“ Er grinste sie an.
„Aber! Aber das ist doch meine Oma!“ Stammelte sie vor sich hin. Wie konnte ihr Papa nur auf die Idee kommen, ihre geliebte Oma zu essen?
„Tote Oma schmeckt gut! Und Mama isst die auch!“
Jetzt reichte es Kira. Finster starrte sie ihren Papa an und erhob drohend den kleinen rechten Zeigerfinger. „AUF GAR KEI’N FALL!“, brüllte sie und stampfte mit dem Fuß feste auf.
Ohne die Reaktion ihrer Eltern abzuwarten, wandte Kira sich von ihnen ab und öffnete die Wohnungstür. Hatten der Papa wirklich das mit der Oma gemacht, was er sonst mit den Kaninchen machte? Sie musste es herausfinden und eilte die Stufen ins Erdgeschoss hinunter. Von der untersten Treppenstufe aus öffnete sie die Tür zur Erdgeschosswohnung. Ein langer Seufzer der Erleichterung. Direkt vor ihr, stand sie. Ihre geliebte Oma. Stürmisch umarmte sie die.
1.000 Seen
Pekka Rinne
Helsinki
Teemu Selänne
Soumi
Teppo Numminen
Die Samen
Jari Kurri
Auora Borealis
Mein innerer Hockeynerd hat gerade einen Kurzschluß. BRZZZZLLLLL.
Sorry.
Meine Synapsen brennen heute noch durch - und meine Nerven waren auch schon mal besser.
Sie standen sich gegenüber.
Starrten sich an. Direkt in die Augen.
Wenn sie jetzt einen Schritt aufeinander zugingen, flögen die Funken.
Hochspannung lag in der Luft.
Fachgerecht zerlegt.
Das Wild vom Jäger
Die Sau vom Metzger
Der Roman von der Kritik
Die Diss vom Doktorvater
Die Ausrede vom Partner
Der Vorschlag vom Chef
Das Team vom Gegner
Ich komme aus dem Himmel in die Hölle.
Hinter mir strahlender Sonnenschein und vor mir die schwarze Wand.
Graue Fäden zeichnen sich ab und da.
Erst ganz zart und immer kräftiger.
Er leuchtet, er strahlt, der Regenbogen.
Ein wahres Naturschauspiel.
Nach einem langen Arbeitstag ließ er sich schwer in den Sessel fallen. Draußen hielt die Hitze den Abend fest. Mit einem zischen öffnete er das kalte Bier.
Er führte den Flaschenhals langsam zum Mund und der vertraute, herbe Geruch stieg ihm in die Nase. Doch bevor er den ersten Schluck nahm, ging er zur Spüle und goss es in den Ausguss.
Beim Blind Date sagte ich ihr, dass ich die schlechte Angewohnheit habe, immer Arbeit mit nach Hause zu nehmen.
Sie sagte, es sei ok.
Sie sagte, sie mache ja auch Home Office.
Ich verstehe nicht, warum sie jetzt rumheult.
Weil sie nicht wusste, dass er Bestatter ist und er daher seine Arbeit besser nicht mit nach Hause gebracht hätte.
Ihr ekelt euch? Wieso? Papierkram muss man doch in fast jedem Job erledigen.