Ich weiß, KI ist, je nach Einstellung oder Sichtweise, ganz arg dolle böse oder der Segen der Menschheit.
Beides hält mich nicht ab, die KI zum Prokrastinieren zu benutzen. Bisher habe ich die KI mit solchen Fragen wie: “Was waren typische Vorname bei den alten Ägyptern?” oder “Welcher Trend ist gerade bei Städtereisen aktuell?” belästigt.
Jetzt habe ich meine Worthäufigkeitsstatistik aus Papyrus kopiert, alle Wörter als EXCEL-Tabelle in ChatGPT gesteckt und gebeten:
Hier sind die Wörter in meinem Buch. Immer erst die Anzahl, dann das Wort. Hast du Vorschläge, welches Wort ein Füllwort sein könnte oder einen beletristischen Text nicht so gut klingt?
Die KI hat mir in einem richtig langen Vortrag erklärt, welche Wörter aus meiner Liste, wie in einem Roman wirken.
Ich sollte unbedingt schauen, ob ich da bei einen Wörtern nicht bessere Alternativen finden kann, wohlgemerkt ChatGPT hat mir keine Alternativen genannt, nur aufgezeigt, was ich kontrollieren sollte.
Interessant fand ich die Frage der KI, die ich mir beim Überarbeiten stellen sollte: “Beschreibt mein Text immer wieder auf dieselbe Art, was gerade passiert?”
Dazu hat die KI diese Wörter genannt:
Blick (34)
Gedanken (34)
Augen (18)
Hand (27)
Kopf (20)
Stimme (19)
Zusätlich sollte ich mit alles “Grinsen” in seinen Varianten anschauen. Ich benutze zwar unterschiedliche Wörter, weshalb sie in der Statistik sehr weit unten auftauchen, aber der Sinn bleibt.
Isabella und Lena sind halt oft mit einem breiten Lächeln unterwegs. Das schaue ich mir unbedingt noch an.
Ein MI (menschliche Intelligenz)- Lektor macht doch genau sowas: Anregungen geben.
