Eben, deshalb verwendet man Synonyme, weil es sich, vor allem, wenn es sich häufig wiederholt, einfach besser liest.
Du musst ja auch die Handlung nicht ändern, es ist vielmehr die Frage, ob man dieselbe Sache jedes mal überhaupt erwähnen und damit wiederholen muss.
Wenn also eine Person tatsächlich immer dasselbe macht, kann man das auch eleganter umschiffen, z.B. ‚Peter grinste, so wie immer, wenn Anna nur den Mund aufmachte.‘
In sehr vielen Fällen ist es auch nicht so wichtig und kann weggelassen werden.
Wahrscheinlich eine Beschwerde auf zu lange Schachtelsätze
oder um es passender auszudrücken:
Ich fürchte, dass Claude, sollte man ihm Thomas Mann tatsächlich mit der Bitte um stilkritische Würdigung vorlegen, nach einigen sorgsam abgewogenen Absätzen, deren Entstehung bereits erste Warnmeldungen in der Kostenübersicht hervorruft, während irgendwo ein Administrator mit wachsender Blässe auf die Tokenstatistik blickt und ein bislang völlig unauffälliger Server beginnt, jene Geräusche von sich zu geben, die gewöhnlich größeren technischen Ereignissen vorausgehen, schließlich, kurz bevor claude.ai für einige Minuten nur noch eine bedauernde Fehlermeldung ausliefert und Anthropic vorsorglich eine weitere Finanzierungsrunde eröffnet, zu dem Ergebnis gelangen könnte, Thomas Mann neige gelegentlich zu etwas längeren Schachtelsätzen.
Genau das würde sich Claude spätestens nach dem dritten Nachfragen als Skill abspeichern. Wenn du Claude sagst, dass du Schwachsinn willst, dann kontrolliert er dich auf Wunsch, dass es auch genau der Schwachsinn ist, den du willst. Was Claude betrifft, bin ich langsam Spezialist
Es gibt doch heute schon Autoren (falls man die noch so nennen kann), die gefühlt alle 3 - 4 Monate ein dickes Buch mit mehr als 500 Seiten raushauen. Ich nenne natürlich keine Namen, aber ich denke jeder wird wissen welche ich meine. Jedes einzelne dieser “Bücher” liest sich durchaus interessant, aber in jedem einzelnen gibt es einen Schluss, der alles andere als logisch ist - so als seien dem Autor (oder seiner KI) die Ideen ausgangen.
Also sobald ich meine Überarbeitungen fertig habe XD plane ich genau das!
Alle 3 Monate einen meiner Fantasy Bücher rauszubringen mit jeweils über 600 Seiten.
Deswegen verschiebe ich es jetzt. Weil ich die Serie vollständig fertig haben will. Das Einzige was ich dann nur noch schreiben will ^^ für die “zwischenzeiten” sind Prequel und Zwischenstorys zu Nebencharakteren. Plan ist dann im Oktober 2027 1. Prequel, Dez 27 1. Hauptteil, und dann eben alle 2-3 Monate. Das geht natürlich nur wenn man vorher alles vorbereitet hat.
Das sind die üblichen Verdächtigen. Wozu eine KI für die Analyse nutzen? Btw: Jede einzelne Frage an ChatGPT, Claude etc. “verbraucht irgendwo auf der Welt einen halben Liter Trinkwasser für die Kühlung der GPUs …
Ich glaube der Anteil der Schriftsteller an Anfragen an KI ist nicht relevant in Zeiten von „Long Horizon Agentic Coding“. Aber man muss vorsichtig sein, dass man nicht „wichtige Fähigkeiten“ eines Schriftstellers verlernt bzw, anders entwickelt, weil man sich zu sehr auf eine KI verlässt. Bücherschreiben muss auch klappen, wenn´s keine KI gibt. Selbstkontrolle muss klappen, ohne Hilfen. Sodass man sich nicht selbst in eine Abhängigkeit begibt. Wir Schriftsteller zweifeln eh schon schnell an unsere Texten - wenn man viel mit KI arbeitet, kann einem das Gefühl beschleichen, es selbst nicht so gut zu können.
Sein eigene Fähigkeit zu entwerten oder sich selbst runterzuspielen, kenne ich oder kann ich gut.
Ich kann, durch den Dialog mit der KI, in Ruhe grübeln.
Heißt: Während ich mal an einer Szene hänge, kommt nicht so ein dummer Spruch in meinem Kopf, wie: “das klingt alles einfach lächerlich, kindisch, dumm. Das was du tust ist kindisch! Lass es einfach!”
Jetzt kann ich mal arbeiten, mich konzentrieren. Ich habe keine Blockaden mehr, die mich Monate lang festhalten.
Zur Einordnung: ich arbeite gerne mit Block und Stift. Oft skizze ich da was vor. Manchmal mache ich es auch direkt am Laptop und schreibe Claude, weil es gerade läuft oder ich einen Flow habe. Es ist immer unterschiedlich.
Das scheint ein Mythos aus alten Zeiten zu sein. Nicht, dass KI-Verwendung keine Problematik besäße, aber eine Anfrage bedeutet derzeit 0,3 ml Wasser zur Kühlung. Wir alle verschwenden unsäglich viel Wasser. Ich spar mir das zweitägliche Gießen des Gartens, esse kaum Fleisch und dusche sehr schnell, damit habe ich sicher raus, was ich an KI-Assistenz verbrauche. Und noch was gut.
Die 0,3ml sind laut schneller Recherche eine Angabe von Sam Altman, dem Open-AI-Chef und beziehen sich wohl nur auf die reine Kühlung. Der halbe Liter ist wahrscheinlich bezogen auf eine Studie, die den Wasserverbrauch inklusive Bau des Rechenzentrums, Abbau von Ressourcen etc. umfasst.
Quelle: Netzpolitik.org; Dort findet sich u.a auch folgende Antwort auf die Frage, wie viel eine Anfrage verbraucht: … hier lautet die ehrliche Antwort: Wir wissen es nicht.
Ich finde im Artikel wird das Thema gut eingeordnet.
Zunächst einmal: eine. Und schon da differieren die Annahmen.
Natürlich wird selbst eine Minimalannahme gigantisch, wenn man es weltweit sieht, denn alles wird gigantisch, wenn man es global hochrechnet. Herstellung von Katzenfutter, Flugreisen (ich recherchiere gerade selbst weit weg von Zuhause), Gartenbewässerung, Streaming, Buchdruck, Emailversand.
Antworten von Google sind, was Energieverbrauch anbelangt, auch nicht umsonst zu haben.
Wasser wird immerhin nicht wirklich “verbraucht”; es bleibt ja im Kreislauf. Allenfalls ist gerade keins im Reservoir, wenn man welches braucht, aber es hat die Erde nicht verlassen, sondern befindet sich dann halt im Ozean und muss erst wieder verdampfen.
Bei allen “Energieträgern” sieht das anders aus. Verfeuerte Kohle kommt nicht wieder, verbranntes Gas auch nicht, und auch zerfallenes Nuklearmaterial bleibt zerfallen (bzw. zerfällt weiter).
Grundsätzlich ist das natürlich richtig. Aber man muss auch sehen, dass in vielen Gegenden der Erde die verschiedenen Nutzungen in Konkurrenz zueinander stehen. Soll heißen, wenn jetzt nur zur Kühlung des Rechenzentrums kein Wasser mehr da wäre, könnte man damit noch leben. Wenn es aber auch zum trinken fehlt, ist das schon sehr ungünstig. Also für die Leute vor Ort.
Und am Ende läuft es dann, wie immer, auf die Frage nach dem Geld hinaus. Man kann ja entweder warten, bis die Natur das nutzbare Wasser wieder zur Verfügung stellt oder es mit finanziellem Aufwand selbst erzeugen, also entsalzen, reinigen und so. Wer das dann bezahlen kann, ist fein raus und wer nicht …
Aber immerhin kann man nutzbares Wasser technisch aus nicht nutzbarem erzeugen. Mit verbranntem Erdgas geht das nicht so einfach.
“Grundsätzlich” im Sinne von “allgemein” ist es eher falsch, wenn man denn auch die Gesetze der Thermodynamik zu Grunde nimmt. “Speziell” ist es perspektivisch korrekt, weil es unsere begrenzte Lebensdauer betrachtet.
Ansonsten gilt nach meinem Verständnis der Physik und Biologie die Massenerhaltung und die Transformation von Stoffen in andere. Verloren geht erst einmal nichts. Der Kreislauf wird nur komplexer, als es scheinbar beim Wasser ist.
(Bezogen auf den 2.Teil der Aussage, dass z. B. Kohle beim verfeuern verloren ginge.)