Ich kann das alles nicht mehr

Sorry, aber was ist ein „Rezensionsexemplar“?

Ein kostenfreies Buch an einen Buchblogger, eine Buchbloggerin, eine buchbloggende Person mit der Hoffnung, dass dieses wohl wohlwollend rezensiert wird, denke ich.
Was hättest Du gedacht? :slightly_smiling_face:
Alternativ könnte es der Tee sein und das Buch liegt nur dabei damit bei dem zu rezensierenden Heißgetränk dem Blogger nicht langweilig wird…

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:joy: :joy:

Dieser Aufwand wäre mir zu viel.
Da ich nicht genau in dieser Schiene schreibe, ist das für mich kein Weg.
Eine, wollte mal meinen Fisch im Stein. Ich schenkte ihr ein Buch.
Zum Glück schrieb sie mich auf Instagram an, um mir ihre Rezession vorab zu zeigen. Es waren Zuwenig und dann auch noch zu normale Bilder drin. Das ganze Buch war nicht so mein Ding, aber wer richtig lesen mag, kann es ja mal versuchen.
Ich sagte wörtlich, wenn du das postest, dann brenne ich deinen Comicbuchladen ab.
Irgendwie war danach Funkstille, komisch.

Vielleicht sollte ich solch packchen verschicken.
Geköpfte barbiepuppen, einen Galgenstrick und vielleicht eine Hundekottüte für ihren Kommentar.

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Keine Ahnung, deshalb hab ich gefragt. Mir war nicht klar, dass man kostenlose Exemplare an Buchblogger verschickt und man gegebenenfalls dann eine Rezension bekommt. Ich dachte immer, das wäre bezahlte Werbung, wenn so ein Blogger oder Influencer ein Video hochlädt oder etwas postet.

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Es gibt auch bezahlte Blogger etc

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Da hast du ja bestimmt Recht.
Die „Bestechungspakete“ sind ja nix anderes.
War nur in Quatsch-Laune bei der Antwort… :clown_face:

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Uppss. :face_with_monocle: :face_with_monocle: habe ich noch nicht gesehen… :upside_down_face:…ich gebe Tee, Bonbons und Riegel zum Buch und hoffe auf eine tolle Rezension?..Neeeee, nicht mein Ding… :crazy_face:

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:joy::joy::joy: … you made my day

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Also beim nächsten Rezensionsexemplar ein Rücksendeetikett beilegen .

Ja, für so ein Care Paket wäre ich wohl zu stolz :sweat_smile:

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Stroh, Bommel? Wirklich?

Ooh, nein. Es ist weiches Heu, die Räucherstäbchen verströmen einen sinnenbetörenden Duft, aus dem Wohnzimmer säuselt verführerisch das Om Mani Padme Hum . Der Türgong geht und der Amazon-Bote steht vor Dir: das Hemd aufgeknöpft, denn der Winter ist vorbei und 15 Grad sind einfach zu warm für den armen Kerl. Er überreicht dir das Päckchen, bittet dich um eine Unterschrift auf dem Display seines Gerätes, beugt sich vor und der animalische Duft ungezügelter Lust weht dir entgegen. Du willst dieses arme Geschöpf gerade hineinbitten, auf eine Nussecke, eine Tasse Roibuschtee, für andere sinnliche (?) Aktivitäten, da kommt dein Mann in den Flur:

„Nee, lassen Se mal, det unterschreibe ich.“

F…ck!

Deshalb habe ich Blooger-Aktivitäten eingestellt. :wink:

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Ich habe schon einige Buchblogger gesehen, die das mit großer Leidenschaft machen, sich viel Zeit für Rezensionen nehmen und auch kritisch bewerten. Ich glaube auch, dass man als Leser dadurch auf gute Bücher aufmerksam gemacht werden kann, gerade ein jüngeres Publikum, was ja ohnehin sehr viel Input aus den Social Media Kanälen bezieht. Als Autor würde ich mir die Blogger aber vorher genau anschauen, die Möglichkeit hat man ja. Auf die Idee, Geschenkboxen zu verschicken, würde ich aber niemals kommen. :joy: das ist dann ja wie betteln nach fünf Sterne Bewertungen.
Ich habe mein Buch in der E-Book Variante ein paar wenigen Buchbloggern aus meinem Genre angeboten, die das meiner Meinung nach wirklich gut machen. Vielleicht sollte ich jetzt noch einen Kuchen hinterherschicken …

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Mensch Leudä,

ich hatte mal Kontakt mit einer Buch-Influencerin
Ziemlich kurz.
Wieso?
Weil ich als zweite Mail eine Preisliste erhielt.

Das habe ich, argloses Ding, in unserer kleinen Autorengruppe erzählt - ein wenig aufgebracht.

Da sagt eine Kollegin: „Das ist das Geschäftsmodell.“

Oh, ähm, ich hab das mal für ein paar Videos überschlagen, was da bei rumkommt.

Uiuiui! Stauni, stauni, nette Einnahmequelle.

Keine Ahnung, ob die Bücher dann auch gekauft werden. :sparkles:

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Vorab: Nicht alle sind so. Stellt euch vor, es gibt sie tatsächlich noch, die Buchblogger, die nur das Buch wollen und dann darüber schreiben.

Aber ja, der laute Trend geht zu diesen Buchboxen und zu „mach mir den Hof mit Goodies, sonst schlechte Rezension“. Laut deswegen, weil die eben am häufigsten sichtbar sind und sich am lautesten melden.

Das ist doch aber genauso mit Rezensionen und Buchkäufen unabhängig davon. Da hast du auch die Sternchen, die mit „ne, kein Farbschnitt, keine Illustration und keine Charakterkarte - kauf ich nicht“ direkt wieder den Laden verlassen. Oder die schlecht rezensieren, weil sie das Buch ohne Farbschnitt bekommen haben, den es nur limitiert gab und der eben schon weg war.

Ist das fair gegenüber Autoren? Nein. Vor allem nicht denen gegenüber, die aus welchem Grund auch immer eben keine Sonderausstattung im und am Buch haben und keinen endlosen Merch herstellen (lassen).

Es gibt da in der Bloggerbubble aber genauso lauten Gegenwind, weil viele das auch nervig finden. Ebenso bezahlte Rezensionen.

Man muss nur in den richtigen Kreisen unterwegs sein.

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Alles verwöhnte Narzissen. Sind in wenigen Jahren eh verblüht. Das Rezensionspäckchen entspricht völlig dem Zeitgeist der GenZ und drüber hinaus: Viel bekommen, für wenig Leistung.

Das dahinter ein Bestechen und Kaufen steckt, wirkt angesichts der Selbstverständlichkeit, fast nebensächlich.

Das ist ein sehr intelligenter Rückschluss auf die Informationen die dir vorliegen, aber ich glaube, es spiegelt das komplexe Thema nur ungenügend wieder.
So nihilistisch ist es nun auch wieder nicht zu betrachten. Die Fahne im Wind schlägt bald wieder um. Die Zukunft sieht nicht ganz so düster aus. Denn Geschichte reimt sich.

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Ok, Boomer :joy:

Hallo @Klonschaf . Vielen Dank, dass du dieses interessante Thema aufbringst. ich würde mir gerne eine qualifizierte Meinung dazu bilden. Kannst du mir also bitte die fotografierte Kiste zuschicken, damit ich das genauer durchdenken kann?
Vielen Dank.
:wink:

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Ich habe einen Webblog Beitrag gefunden, der diskutiert, warum Buch Blogger Geld nehmen.

Die Frage ist halt: Bezahlt jemand „100€ Aufwandsentschädigung“ um dann eine 2 Sterne Rezension zu bekommen? Wahrscheinlich nicht :slight_smile: Vielleicht gibts ja einen „Ich muss das Buch ablehnen und schicke das Buch und Geld zurück „policy““ → aber den Tee behalte ich.

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Das ist ein Instafoto. Ich habe die Kiste weder bekommen noch versandt. Meine Leser bekommen das Buch, meine Stammleser manchmal mit Signatur. Die Kosten für einen SPler sind hoch genug. Ich kann das gerne mal aufschlüsseln, aber dann kommen mir die Tränen. Druck, Verpackung, Porto, damit bin ich bei knapp zehn Euro angelangt und das für ein paar Rezensionen.

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Es gibt unzählige Unboxing Videos
Soll heißen, die öffnen die Päckchen und schauen nach dem Inhalt und eventuell sogar ins Buch (aber nicht garantiert).
Freu, freu … Sogar ein Farbschnitt, vergoldet, der nur sichtbar wird, wenn man das Buch aufschlägt und die Seiten neigt.
Ehrlich, mir wäre es Wurst ob die Jünger einer solchen Konifere mein Buch haben möchten oder nicht.
Leser sind diejenigen, welche ich als Käufer haben möchte.
Ich kann mir kaum vorstellen, das mit dem Gepose der in Fuss Esser (schaut mal, wie berühmt ich bin, dass mir sowas zugeschickt wird!»und unter uns, da war noch ein hunnnie bei«) auch nur ein einziger brauchbarer Leser gewonnen wird.

Ich habe mal von einem Trend gehört ( mein Sohn als er pupertierte) sich Onlinespiele … online und live anzuschauen, statt selbst zu zocken.

Gab’s ganz früher schon. Anglern, beim Angeln über die Schulter zu schauen.

Das alles sind nur Randerscheinungen, die mit der Wirklichkeit nicht viel zu tun haben.

Warum meine Schreibweise bei dieser Gattung Internetgelichte so komisch klingt?

Ich weigere mich strickt, diese selbsternannten Titel auch nur zu denken.

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