Wir haben im Nachbarort eine ganz kleine Buchhandlung (inhabergeführt). Die haben ein Regal mit Autoren aus der Region - also wirklich aus der Region, d. h. aus dem Kreis Wesel / Kleve.
So was wie Fitzek haben die auch, aber auch kleine Büchlein von verschiedenen Autoren als Mitbringsel. Ich, ja ich, habe da sogar mal ein Buch mit christlichen Geschichten gekauft, weil mir die Angestellte dort das Buch empfohlen hat. Es war mittelmäßig, aber nicht schlecht. Für den Zweck, für den ich es gesucht hatte, passte es.
Sie hat mir allerdings auch mal kompletten Schrott empfohlen. Ich bin dann wieder dort hin und habe mich „beschwert“. Sie hat mir zugehört und mir vorgeschlagen, doch Kontakt zum Autor aufzunehmen und hat mir sogar Lesungen mit ihm herausgesucht.
Das fand ich sehr nett. Ach ja, und manchmal liegen da auch ein paar Kekse rum, an denen man sich bedienen darf, wenn man stöbert.
Na ja, so hat es bei Weltbild auch angefangen
Andererseits lebt Tchibo auch noch und die haben Kaffee nur als „Beilagenangebot“.
Ich habe voraussichtlich noch 27 Seiten zu schreiben, bis meine Kurzgeschichtensammlung fertig ist.
Ein reiner Buchhandel kommt heute kaum noch über die Runden. Die Zahl der Leser, insbesondere die von Kinderbüchern ist im Sinkflug und nur im bequemen Versand ist Zuwachs zu verzeichnen. Dieser Trend setzte schon ein, als ich mich vor 27 Jahren mit meinem speziellen Ladengeschäft neben dem Onlinehandel selbstständig machte.
Es gab Kunden, die mit den im Versandbuchhandel erworbenen Büchern in der Weihnachtszeit zu mir kamen, und fragten, ob ich ihnen das Exemplar einwickeln könnte – ich hätte so hübsches Papier. Andere Kunden setzten sich in die Leseecke, lasen ein Buch fast durch und gingen. Oder sie ließen sich eine halbe Stunde lang beraten, um Artikel (Non-Book) günstiger zu bestellen.
Es gibt viele Standpunkte, aus deren Sicht man Handel und Wandel beobachten kann. ![]()
Ich habe es geschafft 3 Kapitel eines neuen Romans zu schreiben und habe an Cor Diaboli 2-langsam- aber stetig, weitergeschrieben
Wie lange hast du das gemacht, Heather?
Vier Jahre vor der Ladeneröffnung habe ich mich selbstständig gemacht, aber zunächst mit einem reinen Online-Handel. Den Laden sah ich als super Chance, nach einer Trennung, Kind (mit ‚Special Needs‘) und Job in einem Haus optimal vereinbaren zu können. Leider habe ich meine Kerze damit auch an der zweiten Seite angezündet und musste einige Jahre später alles aufgeben.
Das ist Schade. Selbstständigkeit ist ein harter, oft undankbarer Job.
Das ist wahr. Trotz allem gab es auch etliche Highlights, gute Gespräche und gute Erinnerungen. Allein die Programm-Auswahl für neue Bücher oder Fördermaterialien – herrlich! Zu der Zeit konnte ich auch noch Buchmessen besuchen.
Für vieles andere galt: „Alles hat seinen Nutzen, und sei es als abschreckendes Beispiel.“ ![]()
Ich habe eben das 18. Türchen geöffnet und Roland Mullers Eisfalle darin entdeckt.
Es ist wirklich schlimm geworden. Kann die ganzen Farbschnitte nicht mehr sehen. Gehe meist nur noch zu Thalia, um neue Gesellschaftsspiele für meine Nichten und Neffen zu finden. Oder ein neues Lesezeichen zu kaufen ![]()
… damit begonnen, meine bisherigen Romane zu überarbeiten, zu straffen und mit neuen Covern auszustatten. Irgendwann gegen Ende nächstens Jahres will ich sie dann neu veröffentlichen.
Mein Gott Mädels, kennt ihr den Unterschied zwischen irgendeinem dahergelaufenen Akkuschrauber, der seine besten Tage hatte, als er noch beim Discounter im Ramschregal lag und nicht arbeiten musste, und einer Makita nicht?
Das eine ist irgendwas mit Strom, das andere ein Werkzeug.
Ich habe heute auch mal wieder Thalia besucht. Da wo früher mal Sci-Fi und Fantasy stand, gibt es jetzt zwei Regale „Romantasy“, der sich ein Regal „Dark Fantasy for Young Adult“ anschließt, gefolgt von „Young Adult“ (ebenfalls zu 70% Fantasy). Historische Romane noch ein halbes Regal und nur welche von bekannten Autoren.
Ich bin dann mit einem Kalender für 2026 und etwas Frust rausgegangen.
Ich glaube, nächstes Jahr kaufe ich den Kalender online.
Sach mal… wie groß ist dein Kalender? Der muss ja schwer wie ein Sack sein…Da hat Peter aber gut zu schleppen, bei 24 Büchern
Wir haben ein Möbelstück aus Holz, mit wunderschönen Fächern und Schiebetürchen. Wenn etwas nicht in den Kalender passt, dann ist in den Fächern ein Zettel, den man entnimmt und bekommt dafür das passende Geschenk in die Hand gedrückt. Peter füllt in diesem Jahr die geraden Zahlen für mich, ich die ungeraden für ihn. Letztes Jahr haben wir es umgekehrt gemacht, sodass jeder alle 2 Jahre ein Geschenk an Heiligabend hat.
Außer den Sachen im Kalender schenken wir uns nichts. Manchmal ist auch nur eine Stange Maoam drin oder Erdnüsse oder so etwas.
Bis jetzt hatte ich 4 Bücher. Ob Peter eine Buchhandlung ausgeraubt hat, weiß ich nicht … Im letzten Jahr hat er einen Alpakka-Socken-Laden leergekauft. War auch toll.
Ich habe … heute ein Exemplar des Buches bekommen, das ich vor ein paar Monaten lektoriert habe. Ich habe erstmal wieder eine Runde geweint, den Hinweis entdeckt, dass ich im Nachwort stehe und noch mehr geweint. So sehr, dass der Teenie sich genötigt sah, mich zu umarmen.
Ich weine noch eine Weile weiter, kaufe morgen neue Taschentücher und stelle das Buch dann ins Regal.
Das ist doch total süß ![]()
Das ja, es geht mehr um den Inhalt, der einen weinen lässt.
