Handlung voranbringen

Liebe Papyrus Community,

ich habe heute einen halbseitigen Plot-Plan für einen Roman verfasst und auch mit den ersten beiden Kapiteln begonnen. Natürlich gibt es noch viel zu tun und auch die Figuren und Plot können sich noch weiterentwickeln. Ich wollte euch fragen, was ich tun kann, um im Fortgang der Geschichte ein Gefühl dafür zu kriegen, wie sich die Geschichte organisch weiterentwickeln sollte, wie ich die Handlung gut vorantreiben kann und wie die Figuren sich logisch entwickeln sollten, damit es überzeugend wirkt? Ich möchte keinen Text schreiben, in dem nur gedacht wird oder in dem nur erklärt wird (Ich glaube, dazu habe ich eine kleine Tendenz) und muss mich immer dazu überwinden, Handlung unterzubringen. Was kann man tun, um gute handlungsreiche Romane zu schreiben?

Viele Grüße
Florian

Hallo Florian,
ein Plot-Plan klingt doch schon nach einem guten Weg, um sich die Handlung des Romans auszudenken.

Vielleicht hilft dir die Frage, welche Ziele deine Protagonisten verfolgen, und welche Hindernisse es auf dem Weg zum Ziel geben könnte?

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So ohne jeglichen Anhaltspunkt, worum es eigentlich geht, in welchem Genre du schreibst, wie viele Figuren du bereits im Rennen hast, wie du die Sache bis jetzt angegangen bist und so weiter, ist es sehr schwer, da irgendwas zu sagen.
Könntest du bitte ein bisschen mehr verraten oder auch eine kleine Leseprobe einstellen?

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Hallo Florian, schau dir mal das an, ein leicht verständliches Buch über
Plot & Struktur
von Stefan Waldscheidt.

Buchbeschreibung aus dem Internet:
In mehr als sechzig Kapiteln enthüllt dieser Ratgeber Schreibtipps und Tricks, wie Sie Plot und Struktur Ihres Romans optimieren – bei der Planung, beim Schreiben, bei der Überarbeitung. Jedes Kapitel macht Ihren Roman sofort besser. Erst wenn die Struktur funktioniert, kann sie das Panorama der von Ihnen erzählten Geschichte optimal tragen.Der Autorenratgeber eignet sich für Autoren, die ihren Roman vorab planen, hilft aber auch Autoren weiter, die den Roman erst beim Schreiben entdecken.

Überblick

• Erzählen & Plotten
• Erster Akt: Anfang & Exposition
• Zweiter Akt: Eskalation
• Dritter Akt: Resolution & Ende
• Erzählstränge & Subplots
• Szenen
• Dichtere Geschichten weben
• Exklusiv in der Printausgabe: Ein Musenkuss zu jedem Kapitel
• + praktisch und sofort für Ihren Roman anwendbar
• + viele Beispiele aus Romanen und Filmen
• + Tipps, die Sie in keinem anderen Ratgeber finden
• + Lösungen statt Regeln
• + Inspiration und Anregungen für Ihre Ideen
• + verständlich & unterhaltsam

LG

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Danke schon mal für eure Tipps, auf jeden Fall muss ich meine Figuren noch besser ausarbeiten und mir den Plot genauer überlegen.

Hier eine kleine Kostprobe:

Fabian sprang schnellen Schritts die Treppe der U-Bahn-Station Rathenauplatz hinauf. Empor, empor, immer vorwärts! Er steuerte an einem kleinen Park vorbei, wo das Laub der Bäume eine rote Farbe angenommen hatte, auf sein Ziel zu, ein nicht weit entferntes Parteibüro, in dem er ein Interview führen sollte. Selbst in Nürnberg hatte die Nachricht hohe Wellen geschlagen, die im September über alle Nachrichtenkanäle gelaufen war: „Koalitionsverhandlungen erfolgreich: Christ- und Nationalpartei bilden Regierung“ oder „Neue Regierung: Rechts und national, was ändert sich jetzt?“ Es gab keine Zweifel, diese Koalition würde Veränderung bringen, nicht wie die vorherige, die für Stillstand sorgte. Doch würde sich etwas zum Guten verändern? Fabian stellte die richtigen Fragen stellen, er beobachtete, ohne zu urteilen oder die Welt verbessern zu wollen. Seine Weltverbesserungswünsche hatte er vor langer Zeit hinter sich gelassen, es waren nichts mehr als jugendliche Spinnereien, die mit der Realität kaum zu vereinbaren waren.
Nur manchmal hatte er Anflüge von Idealismus, etwa wenn Hock sprach, der Parteichef der Nationalpartei, der sich im Lauf der Zeit immer mehr ins Extreme geflüchtet hatte, wo er doch die Flucht ablehnte. Seine Worte, die er im Anschluss an den Wahlsieg siegessicher und triumphierend vor versammelnder Presse verkündet hatte, hallten in Fabians Kopf jetzt manchmal nach: „Wir haben gesiegt, und uns war der Sieg gewiss, denn es ist die Zeit gekommen, dass man die Übel, die unsere Epoche zu einer verdorbenen verkommen lassen, mit der Wurzel ausmerzt. Die Nationalpartei will eine bessere Welt, ein besseres Deutschland, ohne Fremdheit.“ Fabian hatte diese Worte im Fernsehen verfolgt, zusammen mit seinen Kollegen, und sich zunächst gefragt, ob er falsch gehört hatte. Alle saßen sie im Büro vor dem Bildschirm und schrieben parallel zur Liveberichterstattung im TV die ersten Artikel, die in derselben Nacht in den Druck gegeben wurden.
Die Worte von Hock waren an jenem Abend ein Schock für alle, von dem sich manche früher, andere später erholten. Doch offenbar hielten sie die Konservativen nicht länger davon ab, in Koalitionsverhandlungen mit der nationalen Partei zu treten. Jung, der Chef der Konservativen, trat nach dem Wahlsieg - 30 % für die Christpartei, 23 % für die Neurechten – sofort an die Mikrofone. Er verkündete vor versammelter Presse, dass man in Gespräche mit dem natürlichen Koalitionspartner eintrete, und das sei an diesem Wahlabend die Partei von Hock, der sie zur zweitstärksten Kraft in Deutschland werden habe lassen. Was für ein Abend! Die Folgen des politischen Erdbebens aus dem September waren selbst zwei Monate später, wo die Koalition fast fertig geschmiedet war, nicht abzusehen. Es hatte sich einiges verändert in der deutschen Öffentlichkeit: Die linken Parteien nahmen einen immer geringeren Raum in den Medien ein, während das Interesse an den Zielen und Projekten der bald an die Arbeit gehenden Machthaber ungebremst war.
Fabian sprach heute mit seinem Interviewpartner ebenfalls über die neue Regierung. Er trat, ausgestattet mit Aufnahmegerät, Stift, Block und Aktentasche, in die Büroräume des Abgeordneten, der an diesem Wochenende in Nürnberg war. Der Journalist wurde von einer Assistentin empfangen, die ihn fragte, ob er etwas zu trinken haben wolle. „Ein Wasser, bitte“, antwortete unser Reporter, der sich vor allem auf seine Arbeit konzentrieren musste. Lächelnd führte ihn die Angestellte, das Wasserglas jonglierend, ins Büro des Bundestagsabgeordneten Schneider, der dort hinter dem Schreibtisch saß und am Computer beschäftigt war. Der Abgeordnete sah etwas blass um die Nase aus, unter den Augen nahmen sich deutlich erkennbare Augenringe ihren Raum und es roch im Büro ein wenig nach abgestandenem Rauch.
„Guten Tag, wie geht es Ihnen?“, stieg der Journalist in das Gespräch ein. „Machen Sie sich um mich keine Sorgen, mir geht es gut“, antwortete der Mann hinterm Büro, „oder vielmehr: den aktuellen politischen Umständen entsprechend.“
„Ich verstehe“, gab Fabian zurück, der erkannte, dass der linke MdB offenbar an der neuen Realität in Berlin knabberte und sein Leiden ihm auf die Nerven schlug.
„Sollen wir unser Gespräch verschieben?“, hakte der nunmehr etwas besorgte Journalist nach, doch der Gesprächspartner bestand darauf, das Interview ohne Verzögerung zu führen. Er ließ Fabian keine andere Wahl, der sodann, dem Interviewpartner gegenübersitzend, sein Aufnahmegerät einschaltete.
„Wie schätzen Sie die aktuelle Lage als Nürnberger Abgeordneter ein?“
„Ich hege große Sorgen um die Zukunft für die deutsche Demokratie, wenn die Nationalpartei an die Regierung kommt. Die Menschen in dieser Partei, allen voran Hock, haben nie verhehlt, dass sie unsere Werte verachten. So werden sie Politik gestalten und versuchen, möglichst viel von dem umzusetzen, was sie für richtig halten. Man kann nur hoffen, dass ihr Koalitionspartei sie einhegen wird.“
„Was halten sie denn für richtig?“
„Ich muss Ihnen kein Geheimnis verraten, wenn ich sage, dass die Nationalpartei von Anfang an die Verachtung von Minderheiten, vor allem Migranten, in ihrer DNA hatte. Sie werden Migration nach Deutschland stoppen, Flüchtlinge ausweisen, Flüchtlingsheime schließen. Außerdem wird es einen sozialen Kahlschlag geben, bei dem sie von der Christpartei Unterstützung bekommen. Wir als Sozialisten können das nur harsch verurteilen.“
„Haben Sie andere Möglichkeiten des Handelns?“
„Wir können im Notfall auf die Verfassung zurückgreifen, die unverändert Gültigkeit besitzt. Genau für solch kritische, brandgefährliche Zeiten ist sie geschaffen worden. Wenn die neue Koalition verfassungswidrige Gesetze verabschiedet, werden wir das Verfassungsgericht anrufen und klagen. Da gibt es keine Diskussion.“
Dem Journalisten brummte nach diesem Interview der Kopf. Die Kritik an den neuen Umständen hatte ihn trübsinnig werden lassen. In Nürnberg bekam man von den Berliner Verhältnissen als Lokalreporter wenig mit, wenn man nicht wie Fabian ab und zu in die Hauptstadt fuhr. Er machte diese Ausflüge in die Metropole, weil ihm die große Stadt fehlte. Die Hektik, die Vielfalt, die Buntheit der Menschen, all das gab es in Nürnberg nicht. Wie schön wäre es, wenn er weiter in einer Großstadt wohnen würde, doch hier hatte er Arbeit … Und so stieg Fabian wieder in die U-Bahn-Station Rathenauplatz, nachdem er durch den frühwinterlichen Park geschlendert war, um die trübsinnigen Gedanken zu vertreiben, und fuhr daraufhin zum Verlagshaus zurück.

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„Was kann man tun, um gute handlungsreiche Romane zu schreiben?“

Mein persönlicher Tipp wäre hier v.a.: Lesen, lesen, lesen - Romane, wie Du sie gerne selber schreiben würdest. Und dabei bewusst darauf achten, wie der Autor vorgeht. Das kann immens helfen.

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Was mir bei Deinem Textausschnitt - interessante Geschichte übrigens, die sich da offenbar anbahnt, das wäre ein Buch-Thema, das mich interessiert! - auffällt, ist, dass der Journalist etwas unglaubwürdig daherkommt. Ein echter Polit-Journalist wird sich keinesfalls wegen ein paar hingeworfener Bemerkungen zum Gesprächseinstand „Sorgen“ um das Gegenüber machen und eine Verschiebung des Termins anbieten. Ein guter Journalist wird auch nicht nur „Allerwelts“-Fragen stellen („was halten Sie für richtig“, „Haben Sie andere Möglichkeiten des Handelns“ …- diese kennt er als Journalist selber) - er wird versuchen, „mehr“ aus dem Gesprächspartner herauszukitzeln. Wer hat „Schuld“ an dem Wahlergebnis, hat man selbst/die eigene Partei im Wahlkampf Fehler gemacht, auch provozieren würde er vermutlich und z.B. nach „persönlichen Konsequenzen“ oder gar Rücktrittsforderungen fragen. Nach den „größten Befürchtungen“, die jetzt wahr werden könnten, nach möglichen Koalitionen. Nach der Wahl ist ja nicht vor der Wahl …

Was mir nebenbei noch aufgefallen ist: „Empor, empor, immer vorwärts“ … das klingt fast nach einer Parteihymne :wink: - das braucht es doch gar nicht. Aber vielleicht könntest Du den Weg zum Abgeordneten dahingehend etwas handlungsreicher machen, dass der Protagonist zum Beispiel beobachtet, wie gerade Wahlplakate verunziert werden, oder wie „Danke für Ihr Vertrauen“-Aufkleber über das Gesicht des Siegers geklebt werden usw., vielleicht beobachtet er sogar eine Auseinandersetzung mit einem Passanten? Die Farbe des Laubes macht sich natürlich immer gut, aber warum nicht etwas spezifischeres, um „Stimmung“ v.a. nach so einer Wahll einzufangen?

Insgesamt sehr gelungen, ich bin neugierig auf mehr.

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Danke für deine Tipps! Du bist wirklich gut auf den Ausschnitt eingegangen, sehr hilfreich!
Danke dir!

LG
Florian

Ich würde gern so ähnlich schreiben wie ein französischer Autor, den ich gern mag, Philippe Besson, oder wie Bernhard Schlink, dessen Der Vorleser ich sehr mochte. Eine einfache, aber prägnante Sprache, ohne Allüren, die eingängig ist, aber trotzdem bildhaft. Ich habe auch einen Lyrikband verfasst (der bald erscheint), Sprachen studiert und mir ist deshalb Sprache sehr wichtig.

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Das klingt interessant!

Das würde ich auf die Überarbeitung verschieben.
Wenn ich mir Handlung ausdenke, versucht mein „innerer Kritiker“ mich immer damit auszubremsen, dass er sich an irgendeiner Wortwahl oder Formulierung festbeißen will. Ich vertröste ihn dann auf die zehnte Überarbeitungsrunde (aktuell bin ich zwischen der zweiten und der dritten :slightly_smiling_face:) und konzentriere mich erstmal auf den Inhalt statt auf die Form.

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Servus!

Hilft Dir zwar nicht weiter, aber ich habe mir gerade Philippe Bessons Buch gekauft, weil Du es so lobend erwähnt hast.
Danke :slight_smile:

Peter

PS: Was das Stilthema betrifft: Mario Vargas Llosa hat in seinem Buch „Briefe an einen jungen Schriftsteller“ recht einfach und klar gemacht, dass ein Buch dann gut geschrieben ist, wenn im Buch nichts drin steht, das nichts dazu beiträgt, die Geschichte besser zu verstehen. Alle Trödeln und Quasten müssen weg, alle eitlen Sprachfiguren, alle stilistischen Schlenker. Am Ende muss es so sein, dass man das „Was erzählt wird“ von dem „Wie es erzählt wird“ nicht mehr trennen kann. Die Sprache ergibt sich aus der Geschichte, die Geschichte ergibt sich aus der Sprache. Klingt ein bisserl wie esoterische Schwurbelei, aber ich denke, man kann etwas damit anfangen.

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Lieber Peter,

die Stelle aus Mario Vargas Llosa „Briefen an einen jungen Schriftsteller“ finde ich sehr zutreffend. Die Geschichte muss vorankommen, es muss immer etwas erzählt werden, das zur Geschichte beiträgt, damit sich die Leser nicht langweilen. Dazu gehört auch die Frage, wie man erzählt.

Hast du dir den Roman „Hör auf zu lügen“ von Philippe Besson gekauft? Dazu läuft derzeit auch ein Film in den Kinos.

Viele Grüße

Servus Florian!

Gekauft hab ich ihn, aber er ist auf Platz zwei in meiner Leseliste, Zuerst kommt Neil Gaiman dran, dann der Philippe.

:slight_smile:

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Ich ahne, was Du meinst. Es gibt Autoren, für mich gehören z.B. Erich Kästner, Daniel Kehlmann, Benedict Wells (bzw. B. von Schirach) oder Felix von Schirach dazu, die einen besonders schnörkellosen, dafür umso lebendigeren Stil beherrschen.
Ich habe übrigens mal einen Roman von Wolf Schneider gelesen, dem leider unlängst verstorbenen „Gottvater“ des deutschen Journalismus, der ja die adjektivbefreite, substantivismenlose Sprache in Höchstform beherrschte und predigte - und war überrascht, wie sehr mich sein Belletristikversuch gelangweilt hat - ganz im Gegenteil zu seinen unzähligen Fachbüchern über das Schreiben.

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Wenn der Name Gaiman fällt, muss ich Werbung machen für die Comic-Bearbeitungen. Des Graveyard Books zum Beispiel. Großartig.

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Ich mag auch Romane, die schnörkellos und auf den Punkt geschrieben sind, dabei aber eine eindringliche und den Leser in seinen Bann ziehende Geschichte erzählen. Die Geschichte darf gern auch historisch, melancholisch, dramatisch oder persönlich irgendwie relevant sein, sie muss mich auf irgendeine Art und Weise betreffen oder berühren, damit ich dabei bleiben möchte.
Ein paar Beispiele: „Fabian“ von Erich Kästner, „Der Vorleser“ von Bernhard Schlink, „Der Tod in Venedig“ von Thomas Mann, „Die Schachnovelle“ von Stefan Zweig…

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Ja, das war wohl das Problem, als man mich (als ca. 17jähriges Mädchen) in der Schule zwang, dieses Buch zu lesen: Es hat mich sowas von überhaupt nicht berührt! :laughing:
Gerade zum Thema „Handlung voranbringen“: damals hatte ich mich bei diesem Buch manchmal gefragt, wo da denn die Handlung ist. :wink:

Mir kommt vor, dass man als Leser auch eine Art Reifeprozess durchmacht. Mir scheint dadurch viel klarer, dass man als Junge eben lieber Karl May liest oder James Krüss (damals halt, als ich jung war) und sich dann als Leser ebenso weiterentwickelt, wie ein Schriftsteller, der von Buch zu Buch (hoffnungsfroherweise) besser und besser wird und uns dazu animiert, unsere Anteilnahme auszudehnen.

Kids den Tod in Venedig lesen zu lassen, ist ziemlich tralala.

lg/Peter

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Rückblickend betrachtet, war es ein großes Glück für mich, dass meine älteren Geschwister mir schon im Kindergartenalter das Lesen beigebracht und mir ihre Bücher zu lesen gegeben hatten. Hätte ich nicht schon vor der Schule Bücher geliebt, hätte mir die Schulzeit wahrscheinlich das Lesen verleidet. (So, wie mir die Schulzeit Fremdsprachen verleidet hatte…)

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