Sorry, ich habe den falschen Antwortbutton gewählt. ![]()
Ja, sehr schöner Artikel von @Yoro . Gefällt mir sehr.
Deswegen geht Lucky Luke ja am Ende einer Story ja auch nicht einfach ins Bett, sondern reitet in den Sonnenuntergang dem nächsten Abenteuer entgegen.
Interessanter Beitrag @Yoro. Der Anfang ist der meistgeänderte Teil meines Projektes. (Schon 3x äußerst umfassend umgeschrieben) Jetzt lese ich “keine Rückblende” und nicht zu lyrisch und …
bin schon wieder am Zweifeln.
Zweifel nicht. Yoros „Verbote“ sind nicht in Stein gemeißelt sondern veranschaulichen, was den Leser abschrecken könnte. Sieh dir Bestseller an. Davon „verstoßen“ sicherlich einige gegen Yoros „Regeln“.
Same. Meine ersten beiden Kapitel gehören zu den schlechtesten. Besonders der allererste Abschnitt ist schwach.
@Arletta Lustig, ich finde auch, dass es ab Kapitel 3 (bei mir) erst so richtig in Fahrt kommt.
Danke @Suse, genau so ist es gemeint. Ich hab jetzt noch einen abschließenden Satz hinzugefügt, der genau das beinhaltet.
Nicht generell keine Rückblenden, sondern keine uninteressanten Rückblenden. Genauso kann sich eine etwas lyrischere Passage sehr gut lesen, sie sollte halt zum übrigen Text passen. …
Der Anfang ist wohl bei jedem der Teil, der am häufigsten geändert und komplett umgeschrieben wird, es lohnt sich aber, da wirklich Arbeit reinzuinvestieren. Denn wenn man da den Leser irgendwie abschreckt oder gar langweilt, wars das.
Tante Edit hat noch vergessen zu sagen, dass ein missglückter Prolog auch noch in die Liste gehört. Der Punkt ist aber etwas umfangreicher und bekommt demnächst einen eigenen Beitrag.
Auch das Ende kann einen zur Verzweifelung bringen.
Ernest Hemingway schrieb das Ende zu „In einem anderen Land“ nach eigenen Angaben, 39-mal um.
Ergo gibt es zwei Hürden zu überwinden: Den Anfang und das Ende. ![]()
Gruß aus MG
Klaus
Das Ende hat mich nie umgetrieben. Ich fand das immer analog zu „runter kommen sie immer“ beim Fliegen. Zuende geht es immer irgendwie.
Und das bisschen dazwischen.
Dunkelheit kommt mir gelegen.
Van Pelt, Shelby. Das Glück hat acht Arme: Roman
Und wirklich nur ein ganz kleines bisschen. Wenn man Anfang und Ende kennt, füllt sich der Rest wie von selbst. ![]()
Da er Raat hieß, nannte die ganze Schule ihn Unrat.
(Heinrich Mann, Professor Unrat)
In darkness there is death.
/ In der Dunkelheit lauert der Tod.
(Eric van Lustbader, The Ninja/Der Ninja; Übers. Juscha Zoeller; das ist zugleich der erste Absatz)
Aber auch nur, wenn MANN das kennt. Ich scheitere daran. Ich habe Anfang (und dabei sogar einen verdammt guten Anfang) und ein Ende (ein tragisches Ende, aber es ist ein Ende), aber das dazwischen? Das steckt weiter zwischen meinen Ohren fest und findet nicht den Weg nach draußen.
Das bedeutet doch,dass du das Wichtigste schon hast. ![]()
Ich setze mich heute mal mit der Einstellung wieder ans Projekt, vielleicht nutzt es ja ![]()
„Meinen Segen für dich. Frau und Kind sind wohlauf“, sagte die Daai und gähnte. „Es ist ein Mädchen“, fügte sie hinzu.
„Dann wirkt dein Fluch noch immer“, entgegnete Mizar.
Stimmt, mehr als ein Satz. Aber das ist der Anfang meines ersten Kapitels. Genial ist es sicher nicht. Aber okay???
du hast ne PN ![]()
Ich find’s okay. Bemerkenswert, dass ohne Mühe gleich vier Personen auf einen Schlag eingeführt werden. Ich weiß gar nicht, ob das so häufig vorkommt.