Frage Autoren - Hilfe bei der Facharbeit - Wie schreibt ihr?

Die zitierte Antwort wurde aus einem anderen Kontext gerissen (immer ALLES lesen). Aber zum Teil stimme ich dir zu, wobei eine allgemeine Meinungsäußerung wohl auch erlaubt sein muss, wenn nicht explizit darum gebeten wurde, sondern man nur artig eine etwas schwammig formulierte Frage beantworten sollte. Ich bin kein Automat.

Als empathische Wesen interessieren uns auch die Rahmenbedingungen. Deswegen vermisse ich neben deiner Kritik an uns, deine Antwort auf die gestellte Thread-Frage.

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Eben. Wir sollen ja zitiert werden und da möchte ich dann schon konkrete Informationen dazu haben, die ich mittlerweile durch Nachfragen auch bekommen habe. Ich wüsste nicht, was daran anmaßend sein soll.

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Berechtigter Einwand :slight_smile: gebe ich zu. Ich habe per PN auf den Beitrag geantwortet. Das war mir irgendwie lieber, nachdem die ersten Antworten auf den Post nur aus harscher Kritik bestanden. Wenn es interessiert, kann ich es natürlich auch öffentlich posten. ^^°

Dass ich das Zitat aus dem Kontext gerissen habe, dafür möchte ich mich entschuldigen. Zugegebenermaßen habe ich irgendwann die Antworten nur noch überflogen, nachdem es wiederholt um dasselbe ging, nämlich nicht um die eigentliche Fragestellung.

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Gar nichts. Das habe ich nicht gemeint.
Mir ging es um die Kritik am Inhaltlichen, die sich für mich angehört hat wie „das kann ja nichts werden, geh erst mal deinen Lehrer fragen“.
Hat auf mich zu drastisch gewirkt, für das, dass nicht explizit drum gebeten wurde.

…obwohl ich dem zustimme.

…und dem natürlich genauso. Der Gedanke war für mich nur ganz einfach abgehakt, wenn ein Tutor das abgesegnet hat, wirds wohl in Ordnung sein. ^^°

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Guten Abend alle miteinander,
Also ich habe mir jetzt alles Mal durchgelesen und ich bin baff. Wie konnte diese Frage zu meiner Facharbeit so ausarten, zu einer Diskussion, wie ich sie denn jetzt zu schreiben habe.
Die kleine Nebendiskussion über das Gendern fand ich auch Recht amüsant.
Abschließend möchte ich einfach nochmal meinen Dank ausrichten, an alle Leute, die geraten haben, alles auf den Haufen zu schmeißen, meinen Titel un zu ändern oder das so etwas überhaupt nicht dem gegebenem Anlass entspricht (Wie man so etwas zu schreiben hat): Hätte ich euch um eure Meinung in diesem Aspekt gefragt, hätte ich diese Frage auch so formuliert.
Auch die Nebendiskussion über das Deutsche Schulsystem, und in welche Abgründe es mittlerweile versunken ist, fand ich eher erschreckend. Was Leute meinen, anhand meiner Nachrichten diesbezüglich heraus analysieren zu können und in eine Schublade mit anderen Erfahrungen zu stecken…
Erlebt bitte erst dass in der heutigen Zeit, wie wir es erleben und führt bitte keine Rückschlüsse auf eure damaligen Zeiten, bevor ihr euch eine Meinung bildet.
(Jetzt wirklich) Abschließend danke, an alle, die meine Frage mit gewisser Ernsthaftigkeit beantwortet und kommentiert haben. Die wussten, was ich für eine Frage gestellt und was für antworten ich mir erhofft habe.
Klar, ich muss auch mit antworten rechnen, die Off Topic sind und die ich nicht brauche, aber ab und zu hätte ich manchen gerne den imaginären Stempel mit „Thema verfehlt“ gegeben.
Jedem sei natürlich frei gestellt, weiter zu kommentieren und ich freue mich nach wie vor über jede Nachricht, aber mein E-Mail Postfach hält den ganzen Traffic nicht mehr aus, so das ich hier wohl nicht mehr aktiv antworten und reagieren werde.
Nach wie vor gutes schreiben und ich werde mir jetzt wohl ne Flasche Whisky hinter die Birne kippen, um in die einzige Art von Trance zu kommen, in der mir das Schreiben möglich ist(Die Leute, die noch nicht verstanden haben, dass die Alkohol Anspielungen Ironischer Art waren, und nie und keineswegs ernstgemeint waren, seien hiermit auch endlich aufgeklärt)

Gutes Schreiben!

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Dito. Also, schönes Schreiben.

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Guten Morgen,

spannendes Thema für eine Facharbeit – und ehrlich gesagt eine ziemlich clevere Idee, Schule und Hobby zusammenzulegen. Den Titel finde ich übrigens auch erstaunlich passend für eine Facharbeit.

Zu deinen Fragen, wie andere tatsächlich schreiben: Ich glaube, da gibt es fast so viele Antworten wie Autoren.

Bei mir ist es deutlich unspektakulärer, als viele sich das vorstellen. Kein Rotwein, keine Kerzen, kein französisches Café. Ich schreibe meistens einfach am Schreibtisch, mit Kopfhörern und Musik ohne Gesang. Der Grund ist ziemlich banal: Texte mit Lyrics lenken mich ab, weil mein Gehirn anfängt mitzulesen. Instrumentale Musik funktioniert für mich dagegen gut, um in eine Art Tunnel zu kommen.

Die Uhrzeit ist bei mir relativ konstant: später Abend. Nicht unbedingt mitten in der Nacht, aber meistens dann, wenn der Tag vorbei ist und niemand mehr etwas von mir will. Ich habe gemerkt, dass der Kopf dann freier ist, weil keine Termine mehr anstehen und man sich besser auf eine Szene konzentrieren kann.

Vorbereitung mache ich tatsächlich, aber eher minimalistisch. Ich plane selten ganze Kapitel durch. Stattdessen schreibe ich mir vorher nur drei Dinge auf:

  • Was soll in dieser Szene passieren?
  • Welche Figur steht emotional im Mittelpunkt?
  • Was verändert sich durch die Szene?

Das reicht meistens, um loszulegen. Den Rest entdecke ich während des Schreibens.

Eine Methode, die ich allerdings ziemlich gerne benutze – vor allem beim Worldbuilding – nenne ich für mich selbst die „Regel-Methode“. Die funktioniert ungefähr so:

Am Anfang definiere ich ein paar grundlegende Regeln für die Welt. Das können gesellschaftliche Regeln sein, physikalische Regeln oder auch Dinge wie Magiesysteme. Zum Beispiel:

  • Magie kostet körperliche Energie.
  • Niemand darf dem König direkt in die Augen schauen.
  • In dieser Welt können Erinnerungen gestohlen werden.

Wichtig ist dabei nicht nur die Regel selbst, sondern warum sie existiert. Sobald man eine Begründung hat, wird die Welt automatisch konsistenter.

Der zweite Schritt ist dann der eigentlich interessante:
Ich überlege mir eine Figur, die diese Regel bricht.

Also zum Beispiel:

  • Was passiert, wenn jemand zu viel Magie benutzt?
  • Was passiert, wenn jemand sich vor dem König nicht verbeugt?
  • Was passiert, wenn jemand versucht, gestohlene Erinnerungen zurückzugeben?

Und dann denke ich die Konsequenz konsequent zu Ende. Manchmal ist sie brutal (Tod, Verbannung, Katastrophe), manchmal überraschend klein oder politisch kompliziert.

Das Spannende daran ist, dass man dadurch seine Welt besser kennenlernt. Man definiert nicht nur den „Normalzustand“, sondern auch die Grenzen des Systems. Und selbst wenn diese Regelbrüche nie in der eigentlichen Geschichte vorkommen, helfen sie dabei, dass sich die Welt glaubwürdig anfühlt.

Ich benutze diese Methode oft am Anfang eines Projekts, aber auch später noch, wenn ich merke, dass ein Teil der Welt noch zu vage ist.

Ob das eine „offizielle“ Methode ist, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Ich bin irgendwann selbst darauf gekommen, weil mir klassische Worldbuilding-Listen oft zu statisch waren. Mir hilft es mehr, Systeme über ihre Bruchstellen zu verstehen.

Vielleicht hilft dir das ja für deine Sammlung an Schreibmethoden.

Und viel Erfolg mit der Facharbeit – das klingt nach einem ziemlich spannenden Projekt.

(Als Quelle darfst du meinen Beitrag gerne zitieren.)

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Bitte um Nachsicht, wenn ich womöglich etwas wiederhole, was oben schon gesagt wurde (ich habe nicht alle Kommentare gelesen) - aber ich verstehe ehrlicherweise Bahnhof. Was genau ist denn das Thema? Der Einfluss von wem auf was soll hier behandelt werden - und was hat das mit einem literarischen Selbstversuch zu tun? Tipps und Tricks klingt nach einem Ratgeber, nicht nach einer Abhandlung über Wechselwirkungen zwischen Literatur, Buchmarkt, menschlicher und künstlicher Intelligenz?

Wie gesagt: bitte ignorieren, wenn mein Kommentar redundant mit anderen Kommentaren ist.
Und ansonsten: schön, dass Du Dir überhaupt so einen Themenkomplex vorgenommen hast - wenn die gedankliche Sortierung erfolgt ist, wird das sicher spannend :+1:

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