Frage Autoren - Hilfe bei der Facharbeit - Wie schreibt ihr?

Guten Morgen allesamt,

Wie fange ich das hier am besten an?

Zur Zeit werde ich durch die Schule dazu genötigt, eine Facharbeit zu schreiben. Warum nicht Hobby und Schule vereinen, habe ich mich gefragt. Und so kommt es, dass ich nun eine Facharbeit mit dem Thema „Eine Abhandlung über den Einfluss von Literatur und Buchmarkt durch menschliche und künstliche Intelligenz - im literarischen Selbstversuch mit Tipps und Tricks“ schreibe. (Ein ganz schön langer Titel, auf den ich ehrlich gesagt auch ein bisschen stolz bin).
Auf jeden Fall fragt ihr euch bestimmt, was ich hier will.
Ich brauche Hilfe.

Wie dem Thema zu entnehmen schreibe ich einerseits über KI und den Einfluss in die Literatur, aber andererseits auch über die Literartur an sich. Mein Plan ist, für den ersten Teil der Facharbeit, eine Art „Tipps und Tricks“-Sammlung, darüber wie man Geschichten schreibt, zu erstellen. Grob gesagt will ich (aufgrund der Länge und Komplexitivität) nur eine Kurzgeschichte schreiben, diese aber auf Basis von verschiedenen Methoden, die ich dann abschließend bewerten kann. So soll es also nicht auf die Kurzgeschichte ankommen (Auf das Was) sondern auf die Qualität der Methoden, mit denen ich diese geschrieben habe(Also das Wie).

Im Internet - und hier - bin ich bereits zu hauf fündig geworden. Aber leider geht es zu meist immer nur um die Art des Schreibens, die Vorbereitung, aber nicht den Zustand, in dem sich der Autor befindet. Ich suche nicht den x-ten Ratgeber, der mir erzählt, wie (bzw. das) ich mir vorher Gedanken über meine Charaktere und Setting machen soll (Mein Tipp vorab schonmal: „Wie man einen Verdammt guten Roman schriebt“, von James N. Frey) sondern, wie gesagt, wie der Autor dann tatsächlich schreibt. Schreibt er seine Geschichten eingschlossen im Zimmer? In der U-Bahn? Vielleicht auschließlich in einem kleinen französischem Cafe? Knallt er sich vorher mit Alkohohl zu, um seine Geschichten auf den Bahnen des Regenbogens zu schreiben?
Und da mir das Internt bis dato diese Fragen noch nicht beantworten konnte, dachte ich mir, frage ich einfach da nach, wo die Quelle vom (Schreib-)Fluss entspringt.

Also:
Wie schreibt ihr? (Rotwein und Kerzenschein?)
Wann schreibt ihr? (Nachts?)
Bereitet ihr euch auf das Schreiben explizit vor? Falls ja; Wie?

Ich hofffe, ihr habt das soweit verstanden
Und schonmal Danke im Voraus

Seit euch darüber im klaren, dass eure Antworten, vielleicht, vielleicht aber auch nicht, als Zitat (und Quelle) in meiner Facharbeit auftauchen. Wer das nicht möchte, oder bspw. nicht möchte, das sein Name mit benannt wird, bitte kurz dazu angeben! Danke!

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Zunächst auch für dich ein herzliches Willkommen!
Na, wenn du dir mit diesem Thema mal nicht selbst ‚ein Ei gelegt hast‘?! Ich stoße mich am Kontrast von Facharbeit – Literatur – Selbstversuch – Tipps und Tricks. Und dann kümmern dich gute Tipps zur Qualität gar nicht, sondern willst nur wissen, welche legalen oder illegalen Substanzen der gemeine Schreibende einsetzt, zu welcher Zeit er/sie schreibt, ob wir schon elektrisches Licht kennen oder noch unsere Steinmetzwerkzeuge wetzen müssen, um unsere Hieroglyphen in den Stein zu prügeln?

Ich für meinen Teil leider nicht! Und ich möchte auch nicht zitiert werden – nicht mit, nicht ohne Namen. :wink:

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Herzlich willkommen!

Du möchtest also von uns persönliche Informationen, die im Grunde genommen ja nichts Geheimnisvolles sind. Was mich jedoch stört: Bei der Frage nach dem Persönlichen gibst du von dir selbst nichts Persönliches preis. Damit beziehe ich mich auf dein anonymes Profil.
Ich denke, eine gute Zusammenarbeit beruht immer auf Gegenseitigkeit.

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Welchen Umfang darf denn diese ominöse Facharbeit haben? Bei dem, was du vorhast, wird es ein Fachbuch werden müssen. Und nach meinem persönlichen Verständnis von Literatur geht es bei Kurzgeschichten immer um den Inhalt, um das, was erzählt werden soll. Seit wann ist es wichtig geworden, in welchem Zustand der Verfasser war? :thinking: (Im schlimmsten Fall merkt der Leser es sowieso. Insbesondere, wenn es Nacht war und der Wind die Kerze ausgeblasen hatte.)

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In Ergänzung dazu frage ich mich, wie du selbst eine Kurzgeschichte verfassen möchtest, die Aufschluss über deren Entstehung gibt. Es ist schwierig, Kurzgeschichten zu schreiben. Viele bezeichnen das als Königsdisziplin. Das macht man nicht mal eben so.

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Das kann ich nachvollziehen. Ganz ehrlich: bist Du Dir sicher, dass der Titel Deiner Arbeit so eine verfolgbare These als Grundlage für eine Untersuchung liefert?
Denn:

bedeutet nicht: Den Einfluss auf Literatur und Buchmarkt…
Dein Referenzbereich (worauf nimmt Literatur und Buchmarkt durch die genannten Faktoren Einfluss) fehlt.

DAS ist der Punkt. Du willst das Handwerkszeug, nicht den Zustand des Handwerkers. Es ist egal, ob ich Metaphern, Symbole, Alliterationen, Vergleiche, Referenzen, Schachtelsätze oder Dramentheorie besoffen oder nüchtern benutze.
Ernst gemeinter Tipp: mach Dir ein Grundgerüst, eine Gliederung, ein Inhaltsverzeichnis mit Thesen und Unterpunkten. Und prüfe jedesmal: bezieht sich dieser Teil auf das Thema der Arbeit. Wenn nicht: weg damit!
Sprich Deine Gliederung unbedingt noch einmal mit Deinem Tutor durch! Du verrennst Dich sonst. Das Thema, wie Du es titulierst bietet locker Raum für 150+ Seiten. Ich nehme an, Du hast ca 30 plus Literaturverzeichnis Zeit. Methoden sind das sprachliche und konzeptuelle Handwerkszeug, Alkohol oder nicht (Deine Frage) ist keine Methode. Daher: Thema-verfehlt-Fehler.
Halte Dich an Deine Operatoren.

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Danke!
Also ich weiß auch noch nicht so Recht, ob die „Facharbeit“ sich so entwickeln wird. Aber (anders als viele andere) wollte ich etwas praktisches machen. Deswegen das (praktische) schreiben einer Geschichte. Da man diese ansich aber schlecht bewerten kann, bin ich bei den Methoden für ebenjene hängen geblieben.
Das mit der Reise auf dem Regenbogen war als Scherz gemeint, um die Funktion zu verdeutlichen, auf die ich hinaus will.

Das mit „in den Stein zu prügeln“ klang aber gar nicht so schlecht. Da kram ich doch glatt die alte Schiefertafel meiner Oma heraus, und probiere das direkt Mal aus. Danke!

Genau! Gut verstanden!
Das Problem ist, dass zu wenige Leute mit diesen Informationen, geschrieben auf der Stirn, herum laufen. Weswegen ich wohl oder übel wohl nachfragen muss. Machste nix.

Wenn du Fragen zu meiner Persönlichkeit hast, immer raus damit! Empfand es bis dato nur nicht als so relevant…

Was mich persönlich interessiert, obwohl meine Frage andere hier vermutlich auf die Palme treiben wird: Wirst du in deiner Facharbeit gendern?
Ich frage deshalb, weil ich dann ohnehin raus wäre.

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Ich glaube, das ist noch das kleinste Problem.

Tatsächlich bin ich mir mit dem Titel noch überhaupt gar nicht sicher. Könnte also sein, dass er noch abgeändert wird.

Die Literatur nimmt nach meinem Thema keinen Einfluss. Es geht darum, was bspw. ChatGPT/KI für einen Einfluss auf die Literatur hat.

Meine Gliederung ist soweit mit meinem Tutor abgesprochen. Und das Handwerkszeug interessiert mich ebenso wie der Zustand des Handwerkers. Wie gesagt; Ich habe bereits verschiedene Methoden (im Internet) gefunden, wollte dazu jetzt aber noch ein bisschen expandieren.

PS: Sorry, dass es so unübersichtlich ist, habe noch nicht ganz heraus gefunden, wie ich so schön zitieren kann.

Für mich nicht.

Was für eine Antwort würdest du dir denn wünschen?

Ich glaube auch

Eine ehrliche. So wie du dir auch ehrliche Informationen wünscht.
Komische Gegenfrage.

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Hatte mir gedacht, wenn ich meine Antwort an ihre anpasse, würden wir vielleicht eher auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Weil so gesehen empfinde ich diese Frage als relativ sinnlos.

Das ist doch vollkommen egal. Du musst doch wissen, ob du eine gendergerechte Sprache einsetzen möchtest.

Und was ich davon halte, habe ich ja schon hier gesagt:
Ich frage deshalb, weil ich dann ohnehin raus wäre.

Was ich also von dir hören möchte: Eine ehrliche Antwort und keine Gegenfrage.

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Ja. Ich werde gendern. Zufrieden?

Mit deiner Antwort bin ich nun zufrieden und damit bin ich raus. Aber hier sind ja noch genügend andere, die das überhaupt nicht stört.

Stört es dich, das ich gendern werde?