Fanfiction?

Fanfiction - ja oder nein!

Schreibt irgendwer von Euch Fanfiction?
Oder ist das so ein Thema über das man niemals reden darf? Niemals! Weil es so schmuddelig ist. Weil man sich damit jeden Funken von Ernsthaftigkeit ruiniert. Weil der eigene Ruf als Autor irreparablen Schaden nimmt.
Und wenn man es doch tut, dann nur ganz heimlich, im Dunkeln, mit einer Taschenlampe. Nie würde man es vor irgendwem zugeben. Genau so wenig, wie man jemals zugeben würde eine Langspielplatte von den BeeGees gekauft zu haben. Erinnern sich einige von Euch noch an Langspielplatten? Diese schwarzen, runden Scheiben?
Egal. Zurück zum Thema. Fanfiction. Ja oder nein?

Wie seht ihr das?

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Ich mache mal den Ersten Schritt.
Ich gestehe:astonished:…Ich … Ich habe es getan :bowing_man:

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Ja! Zwar noch nichts veröffentlicht, aber am Schreiben.

Ich finde das gar nicht schlimm. Oft ist es ja so, dass man sich in der Serie recht gut auskennt. Ich denke, dass nicht wenige Autoren, die heute gut bekannt sind, mit Fan Fiction angefangen haben.

Ja! Und ich habe auch LPs von den Bee Gees (z. B. Spirits Having Flown) gehabt und sogar einige CDs immer noch in meiner reichhaltigen Musiksammlung.

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Ach ja, das vergaß ich zu erwähnen … ich habe zwar keine LP von den BeeGees, habe mir aber dann mal das Best Of Album als CD gekauft.
Also, ja zu Fanfiction und ja zu den BeeGees :scream:

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Wenn ich mal ganz neugierig fragen darf: Über was schreibst du denn?

[scharrt nervös mit den Füssen und blickt nach rechts und links] Meinst Du mich? :confused:
mmm … so historisches Zeug halt. Antike. Römer. Legionen.
Kein Sex. Kein Gay Fiction. Kein Chick-lit.

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Meine Tochter schreibt Fanfiction. Für mich ist das eher nichts. Und die Bee Gees sind doch toll, mein Lieblingssong von ihnen ist Massachusetts.

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Ich denke, zum Üben ist das eine gute Sache. Man kann quasi gleich loslegen und muss sich nicht erst eine Romanwelt erschaffen. Nur was die Veröffentlichungen angeht, ist man ziemlich eingeschränkt. Meist darf man das aus Urheberrechtsgründen nur auf bestimmten Webseiten veröffentlichen. Und wahrscheinlich ohne Bezahlung.
Ich habe das noch nie gemacht, denn ich habe so viele eigene Ideen, dass ich kaum hinterherkomme. Aber ich wünschte, es hätte diesen Begriff “Fanfiction” schon in meiner Jugend gegeben. Und ich hätte damals gewusst, dass man das zur Übung ruhig machen kann. Dann hätte ich (für mich selbst) weitere Bände der Fünf Freunde von Enid Blyton erfunden. Und wäre heute in meiner schriftstellerischen Handwerkskunst sicher schon einen großen Schritt weiter.
Ich würde gerade Anfänger ermutigen, Fanfiction zu schreiben, wenn sie sich dafür interessieren. Und betonen, dass das eine gute Übung ist und einen auf den Weg zu eigenen Projekten bringen kann.
Wenn man anfängt zu schreiben, denkt man immer gleich an Veröffentlichung. Und alle Leute, die man kennt, fragen einen ständig, wann man denn nun endlich seinen Bestseller rausbringt.
Wenn man erzählt, dass man gerade im örtlichen Tischtennisverein angefangen hat, fragt einen kein Mensch, wann man denn endlich in die deutsche Nationalmannschaft aufgenommen wird. Dabei kann es bis zum ersten erfolgreichen Roman mindestens genauso ein langer und mühsamer Weg sein …

LG
Pamina

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:D:ROFL: Der Vergleich gefällt mir.

Genau das war mein Beweggrund mich mit Fanfiction zu versuchen. Ich sah es als eine Schreibübung an und hoffte auf Feedback.
Ich habe zum Teil schon großartige Fanfiction gelesen und mich gefreut, wenn meine Lieblingsfiguren neue Abenteuer erleben.
Ich dachte, wenn ich mal eine kleine Schreibübung mache, mit Figuren aus einem etablierten Kosmos, vielleicht animiert das eher ein paar Leser sich mit meinem Text zu befassen. Wer sonst sollte sich die Mühe machen einen Text von DarkLion zu lesen?

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Wenn die Texte nicht so dark sind wie der Name, ich vielleicht?

LG
Pamina

uhm … ein Huhn wurde erwürgt. Wie dark ist das auf deiner Skala der Graustufen? o_O

Ungefähr hier: :rofl:

Kommt bei mir gleich hinter dem Buchtitel aus Walter Moers’ Die Stadt der träumenden Bücher: „Wie man ein Huhn kämmt …“

LG
Pamina

Ich würde ja schon gerne mal ein Feedback bekommen. Auf Wattpad hat das mit den Rückmeldungen nicht so funktioniert wie ich mir das vorstellte.
Wie mache ich das nun am besten? Soll ich den Link zur Wattpad Seite posten? Oder ein PDF erstellen und im Lesezirkel posten? :thinking:

Wie ist das eigentlich - dürfen Veganer Geschichten lesen, in denen Tiere verspeist werden?

Ach ja … auf Wattpad geistere ich als TheColdestArrow herum.

Im Lesezirkel ist gut - wenn es nicht so lang ist, direkt reinkopieren (max. ca. 10.000 Zeichen … möglichst mit Absätzen:kissing:), ansonsten pdf.

Es gibt auch ein geschlossenes Forum „Schreibkritik (nur Mitglieder)“, das ist etwas kleiner und eben nicht so öffentlich. Siehe Ullis Post im Lesezirkel dazu.

Ich auch. Immer gerne!
Wenn es nicht meins ist, sage ich das schon an, aber Römer und so hört sich spannend an;)

Wolltest Du eine Warnung aufs Cover drucken, dass dieser Roman für Veganer nicht geeignet ist?

Selbstverständlich dürfen die das nicht lesen! Genauso wenig wie Auto fahren. Denk an all die Insekten, die hinterher tot an der Windschutzscheibe kleben …
Außerdem macht jede Autofirma Crashtests mit Tieren. Man redet nur nicht so gern drüber …

LG
Pamina

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… ist das so? Dann spricht das nun nicht gerade gegen Veganer, sondern gegen die Welt in der wir leben … - oder? :thumbsdown:

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Okay, ich habe mich eben entschlossen den Crashtest zu wagen und habe die ersten drei Kapitel meiner Schreibübung im Lesezirkel gepostet. :slight_smile:
[Legt die Schutzausrüstung an]

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