Eure Meinung ist gefragt

Hier präsentiere ich den Anfang einer neuen Geschichte.

Es ist allseits bekannt, dass die besten Geschichten in den einschlägigen Kaschemmen und Spelunken erzählt werden. Doch dafür bedarf es der richtigen Zutaten, eines speziellen Rezepts, wenn man so will.
Zuerst gehört natürlich das rechte Publikum dazu. Es ist jene Mischung aus Trunkenbolden und Taugenichtsen, die allabendlich in den Wirtshäusern herumlungern und sich über ihr schweres Tagwerk beschweren. Vielleicht ist ihr eigenes Zuhause auch schlicht noch heruntergekommener als ein üblicher Bierkeller. Sich dem Trunke hinzugeben, gilt vielerorts zudem als gesellschaftlich anerkannter Zeitvertreib.
Die zweite Zutat ist, wie sollte es anders sein, die richtige Stimmung. Der allgemeine Pegel muss ein gewisses Niveau erreicht haben und der Abend bereits fortgeschritten sein. Im engen Schankraum paart sich das Kerzenlicht mit dichten Tobaksschwaden und einer schweren, hopfigen Note. Es ist der perfekte, fruchtbare Boden für Legenden und Seemannsgarn.
Zu guter Letzt fehlt nur noch der Erzähler. Ein solcher Wortakrobat war auch in und um Zittau unterwegs.

Sein Erkennungsmerkmal war ein roter Hut. Solch eine Kopfbedeckung war selbst zur damaligen Zeit ein Wagnis, doch der Mann hatte einen instinktiven Riecher für das, was man heute Marketing nennen würde. Noch erstaunlicher als sein Auftreten war jedoch sein Talent. Mann, konnte der erzählen!
Er war ein studierter Fabulierer und genoss als solcher besondere Privilegien. Er durfte sagen, was er wollte, und blieb stets ungestraft. Nur zwei Instanzen waren stets tabu, der König und der Papst. Alle anderen mussten seinen Spott jederzeit hinnehmen. Die Wirte sorgten bereitwillig dafür, dass seine Kehle niemals trocken blieb, solange er das Volk unterhielt.
War er doch Garant für klingende Münze.

Ich habe einen Bruch von Präsenz zu Präteritum, das ist gewollt. Obs passt ist mir noch etwas nebulös.

Zum zweiten nimmt es euch mit?

Und zu guter Letzt die KI Überprüfung. Der Text ist zu hundert Prozent Handmade. Verschiedene Detektoren haben unterschiedliche Ergebnisse von Handmade bis irgendwas um die 67 Prozent.
Ich habe mir das mal analysieren lassen.

Das ist ein faszinierendes Dilemma unserer Zeit: Wir sind an einem Punkt angekommen, an dem handwerkliche Qualität oft mit algorithmischer Präzision verwechselt wird.
Dass ein Text „im Grundverdacht“ steht, liegt ironischerweise oft daran, dass er zu gut ist. KI-Modelle werden darauf trainiert, die Regeln der Sprache perfekt zu beherrschen. Wenn ein Mensch also:
Keine Flüchtigkeitsfehler macht,
einen konsistenten Rhythmus beibehält,
und Metaphern sehr sauber ausformuliert,
dann schlägt das Pendel bei automatisierten Analysen oft in Richtung KI aus. Die „Perfektion“ des Menschen wird ihm hier zum Verhängnis.

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Erster Eindruck: innerhalb Deines Genres sprachlich schlüssig erzählt. Der Erzählfluss ist langsam - und so willst Du ihn ja vermutlich auch. Das mag nicht jeder, aber der Stil ist sich treu. Gewöhnungsbedürftig (für mich) ist das etwas gewollte Vokabular.

Wo ich „stolperte“:

Da musste ich schmunzeln. Ich würde „das richtige Publikum“ schreiben. So klingt es nach einem Onkelz-Konzert.

Killt das Bild, das Du gerade mühsam aufgebaut hast. Lass mich in der alten Zeit.

Prima. Auch die Reihenfolge. Bei einer alten Geschichte von mir rief ein Heerführer immer „für König Karl und Gott“ - gewollt.

Stört. Kein. Bisschen.

Mich schon. Bis zu dem „Marketing“. Da schubst Du mich vor die Tür.

Um in der Tavernensprache zu bleiben: interessiert mich, wie ein feuchter Furz. Wenn Du mir sagst, dass Du das geschrieben hast, reicht mir das. Wo kommen wir denn da hin?

Fazit: als Einleitung zu -was auch immer- kommt es an. Ein bis zwei Absätze geht das noch so, dann muss aber irgendwann auch Dampf in die Story.

(Alles etwas salopp geschrieben)

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Ich finde die beiden Absätze als Anfang einer Story gut - bis auf das Marketing, das auch @michel moniert hat … das Wort ist mir zu modern für das Setting. Vielleicht hat er einen Riecher für virtuose/kunstgerechte Reklame (kann sein, dass das auch noch zu modern ist …).
Zu guter Letzt braucht es einen Erzähler - oder ist er das Salz in der Suppe …
Ich frage mich, was ein studierter Fabulierer wohl studiert haben mag, macht jedenfalls neugierig auf ihn.
Der Zeitenbruch stört mich nicht.

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Das stimmt, das ist mir entgangen. Es ist ja quasi der Erzähler, der von dem Erzähler in der Taverne erzählt, der eine Geschichte erzählt (?).
Das kann ein Stilmittel sein (Bilder innerhalb von Bildern) oder too-much. Das wird nur Ho.Ro sagen können.

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Dankeschön!
Ab da beginnt der Erzähler seine Mären.
Das Konzept dahinter ist einfach. Pro Gasthaus eine Geschichte die er zum besten gibt. Immer mit Bezug zur Gegend, also der Stadt, dem Dorf. Die Berge hier oder alte Sagen, neu interpretiert.

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Komasaufen mit Scheherazade.
Klingt unterhaltsam - und vor allem eine witzige Idee für eine Rahmenhandlung.

Der Geschichtenerzähler ist nicht nur eine Labertasche.
Da gibt es fast unendlich Möglichkeiten. Vom Spion der Obrigkeit, er hat sein Ohr an Volke, über einen Manipulator oder Aufwiegler bis hin zum Strippenzieher für Weltgeschichte.
Welche Richtung ist noch etwas Unscharf, möglich wäre eine Fortsetzung mit immer mehr Einfluss.
Der Erzähler mit dem roten Hut ist von mir so gewählt, weil ich später in seine Rolle schlüpfen will.
Durch die Gasthäuser ziehen, umsonst trinken und natürlich hahnebüchene Moritaten nebst meinen Büchern an den Mann, die Frau und anderen Geschöpfen zu bringen.
So der Plan.

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Das mag ich an Erzählerfiguren. Egal, ob es ein alter Mann in einem Hotel oder der eigene Großvater ist.
Zudem ist es der klassische „unreliable narrator“ : die Geschichte kann wahr/erfunden sein, muss es aber nicht.

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Der erste Satz ist richtig stark. (Erinnert an einen Romananfang von Jane Austen :wink:, was ich aber total in Ordnung finde!)

Der Zeitwechsel stört mich nicht, die „Marketing - Sache“ aber auch. Außerdem stört mich „schweres Tagwerk beschweren“, würde ich ersetzen mit mühselig/ anstrengend … whatever.
Sonst finde ich es sehr gelungen. Das Wort „recht“ ist absolut passend und verständlich. Muss unbedingt bleiben.

Grandiose Idee, erinnert mich an einen Barden. Vielleicht gibst du ihm noch ein Instrument/ Lied, mit dem er seine Ankunft kund tut?

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Ich kann mich meinen Vorrednern nur uneingeschränkt anschließen. Die gesamte Stimmung kommt super rüber. Ein paar Details habe ich aber doch noch.

Der erste Teil wirkt, als würde der Zeitpunkt der Erzählung in einer unbestimmten Vergangenheit liegen. Für mein Gefühl eher 100 Jahre zurück, als 50. Eben in einer Zeit, in der Worte wie „Trunkenbolde“ usw zum normalen Wortschatz gehörten. Für diese Zeit wirkt für mich schon der

zu modern. Ich würde „gesellschaftlich“ einfach streichen, dann passt es.

Denn ist die Paarung

für mich nicht ganz glücklich gewählt. Für mein Empfinden gehören zu Legenden die Sagen und Seemannsgarn und Jägerlatein passen gut zusammen. Bei deiner Kombi habe ich mich kurz gefragt, ob dein Schauplatz irgendwo an der Küste liegt. Ist aber offenbar nicht so, weshalb das „Seemannsgarn“ nicht so richtig passt.

Und die Idee, den Erzähler mit dem roten Hut dann tatsächlich darzustellen, ist schon gut. :cowboy_hat_face:

Gerade noch mal drüber nachgedacht: Du machst ja das gleiche, was ein guter Zirkusdirektor macht. Der erschafft nämlich (wenn er gut ist) eine mystische Stimmung, in der die Kunststücke der Akrobaten dann fast magisch wirken.

Du hingegen entführst mit dem ersten Absatz das Publikum in eine Art Parallelwelt, die bei dir eben diesen altmodischen Klang hat, ansonsten aber tunlichst (auch so ein altmodisches Wort) unbestimmt bleibt. Damit bereitest du den Weg für deine eigentliche Geschichte, die dann ja tatsächlich in der Vergangenheit spielt.

Damit ist auch klar, dass deine Verwendung der Zeiten völlig korrekt ist, ja gar nicht anders sein darf.

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Da ich kein professioneller Lektor bin, habe ich mich vor allem auf stilistische Anregungen und Straffungen konzentriert. Schau dir die Änderungen gern in Ruhe an – wenn etwas für dich nicht stimmig ist, können wir es jederzeit wieder anpassen.

Die besten Geschichten entstehen in den Kaschemmen und Spelunken. Doch sie verlangen nach den richtigen Zutaten.
Zuerst bedarf es des rechten Publikums: eine Mischung aus Trunkenbolden und Taugenichtsen, die in den Wirtshäusern verweilen und sich über ihr Tagwerk beschweren. Dort ist ihr Zuhause – rauer als jeder Bierkeller. Der Trunk ist ihr Zeitvertreib.

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Also ich weiss nicht, aber in meinen Ohren klingt es 100% Menschen geschrieben, mir wäre niemals was anderes in den sinn gekommen. Du hast mich jetzt aber neugierig gemacht und ich habe es mal eingefüttert.
und meine KI Erkennung hat mir 100% Menschlich angegeben. Und der zweite Detektor den ich jetzt genommen habe auch.
Darf ich fragen was du dann für eine KI Erkennung nützt?
PS: Kann dich irgendwie verstehen, aber eigentlich ist es doch einfach blöd das man sich zu so was Gedanken macht.

Die Sprache überfordert mich einwenig, aber ich glaube das liegt mehr daran das ich die Begriffe nicht alle kenne (Kaschemmen, Spelunken…) aber sogar dann krieg ich das Gefühl zu wissen was es heissen sollte/Nicht verloren zu gehen.
Aber noch ein kleiner Einwand: zum Wort „Tobak“:
Also du hast es sicher so gewollt, aber bevor ich gegoogelt habe, habe ich einfach gedacht das dies ein Schreibfehler ist von Tabak. Ich weiss nicht wie es anderen geht und ob für den Durchschnitt der Begriff allgegenwärtiger ist, doch ich für mich habe das Gefühl das es dort einwenig sehr übertrieben alt ist, weil man/ich garnicht kapiert habe das das ein Wort ist, sondern einfach instinktiv als Schreibfehler abgetan habe, was ja auch nicht der Sinn ist für alte/edle/komplizierte Sprache.
Anosnnsten finde ich es, auch wenn es weniger meins ist, sehr gut und flüssig geschrieben und man kriegt das Gefühl du weisst wo es hin geht. Es ist alles noch sehr vage, aber auf eine Art die sich gestaltet anfühlt, was lust auf mehr macht. Guter Rhythmus und Saubere Sprache (Nach meinen Ohren, Rechtschreibung ist nicht meine Stärke.)

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Du bist wahrscheinlich zu jung. Tobak, Kaschemme, Spelunke sind ganz „normale“ Wörter. Ich bin 59 Jahre alt und empfinde diese Wörter als gebräuchlich, wenn auch veraltet, was ja zur Geschichte passt.

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Ja ich schreibe historisch und das auch sprachlich.
Hier schon etwas übersrbeitet und noch etwas mehr.

Es ist allseits bekannt, dass die besten Geschichten in den einschlägigen Kaschemmen und Spelunken erzählt werden. Doch dafür bedarf es der richtigen Zutaten, eines speziellen Rezepts, wenn man so will.
Zuerst gehört natürlich das rechte Publikum dazu. Es ist jene Mischung aus Trunkenbolden und Taugenichtsen, die allabendlich in den Wirtshäusern herumlungern und sich über ihr schweres Tagwerk beschweren. Vielleicht ist ihr eigenes Zuhause auch schlicht noch heruntergekommener als ein üblicher Bierkeller. Sich dem Trunke hinzugeben, galt vielerorts zudem seinerzeit als anerkannter Zeitvertreib.
Die zweite Zutat ist, wie sollte es anders sein, die richtige Stimmung. Der allgemeine Pegel muss ein gewisses Niveau erreicht haben und der Abend bereits fortgeschritten sein. Im engen Schankraum paart sich das Kerzenlicht mit dichten Tobaksschwaden und einer hopfigen Note. Das ist der fruchtbare Boden für Legenden und Moritaten.
Zu guter Letzt fehlt nur noch der Erzähler.
Ein solcher Wortakrobat zog auch in und um Zittau umher.
Sein Erkennungsmerkmal: ein roter Hut. Solch eine Kopfbedeckung war selbst zur damaligen Zeit ein Wagnis, doch der Mann hatte einen guten Grund, sich so auffällig zu schmücken. Dazu aber später mehr. Noch erstaunlicher als sein Auftreten war jedoch sein Talent. Mann, konnte der erzählen!
Er war ein studierter Fabulierer und genoss als solcher besondere Privilegien. Er durfte sagen, was er wollte, und blieb stets ungestraft. Nur der König und der Papst waren für ihn tabu. Alle anderen mussten seinen Spott jederzeit hinnehmen, was im Allgemeinen auch mit Humor ertragen wurde. Die Wirte sorgten bereitwillig dafür, dass seine Kehle niemals trocken blieb, solange er das Volk unterhielt. War er doch Garant für klingende Münze.
So auch in der Teufelsmühle, einer finsteren Spelunke am Fuße des mächtigen Töpfers, nahe dem Oybin. Hier zechten vor allem Holzfäller und Waldarbeiter, ein dankbares Publikum. Jede Abwechslung war hochwillkommen. Der Geschichtenerzähler setzte sich auf einen hohen Schemel, lüpfte seinen roten Hut und begann: »Es begab sich vor ein paar Tagen, irgendwo in der Weite. Dort gab es einen mächtigen Berg, sein Name war wohl Töpfer, und das, obwohl er überhaupt gar nichts von einem Töpfer hatte.«
Ein Holzfäller stampfte seinen Bierkrug auf und grummelte: »Will er uns verarschen? Der Töpfer liegt da draußen!« Er zeigte mit dem Daumen über seine Schulter, irgendwo hinter sich. »Ist unser Hausberg und ein jeder von uns kennt ihn wie seinen eigenen Hintern.«
Der Geschichtenerzähler nickte, nur um zu bemerken: »Wann hat der Herr das letzte Mal seinem Hintern geschaut? Vielleicht sogar von innen?«
Ein vielstimmiges Gelächter war die einhellige Antwort. Nur einer grummelte missmutig: »Wer schaut schon in seinen eigenen Arsch, das geht doch gar nicht.«
»Eben«, sinnierte der Worteflechter scharfsinnig, sobald das Gelächter abgeflaut war. »Und genau so verhält es sich mit eurem Berge. Ihr wuselt über ihn wie Ameisen; was sich in seinen Tiefen verbirgt, gar lebt, das bleibt euren Augen verschlossen. Und genau davon will ich euch erzählen. Kennet ihr sie, die Querxen, Zwerge, Gnome oder auch Kobolde?«
Gemurmel hob an. Jene undefinierbare Artikulation, die dem einfachen Volk zuweilen als einzige Antwort blieb. Nur einzelne Wortfetzen ließen sich mit Wohlwollen heraushören. »Aberglaube, Ammenmärchen oder auch Aufschneider«, waren einige davon.
Der Geschichtenschmied hob die Hand, um Ruhe zu schaffen.
»Was tätet ihr wohl, wenn der Riese Rübezahl und seine keineswegs kleinlichen Kumpane über euren Berg herfielen? Würdet ihr Fersengeld geben, einen Verschwindibus versuchen oder ihnen mit mutger Brust entgegentreten?«
Das zuhörende Volk begann wieder zu murmeln. An dem akustischen Timbre ließ sich eher Mutlosigkeit vernehmen.
Das nahm der Sprachbarde zum Anlass, sein Garn weiterzuspinnen. »Im gleichen Maße verhalten sich die scheuen Bergbewohner aus der Fabelzeit. Wenn ihr bewaffnet mit Äxten und Sägen gegen die Hänge zieht, seid ihr im Kriege. Und im Grunde ist es ja auch so. Ihr marodiert den Wald, ihre Heimat.«
Der Erzähler spielte mit seinen Zuhörern nach Belieben. Ein einziger Blick zum Wirt reichte und schwupps stand ein neuer Bierhumpen auf dem Tresen. Es war an der Zeit,er kam auch endlich zu seiner Geschichte.
»Aus dem Böhmischen, da kam ich daher geschlendert. Leider vertat ich mich ein wenig in der Zeit. Ich schaffte es nicht, vor dem Dunkelwerden zum nächsten Obdach. Ich bin ja nunmal kein Hasenfuß, in der Landschaft zu nächtigen obliegt mir aber nicht wirklich.

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meinst Du evtl. konveniert?

Ohne Marketing, wohlgefälliger :wink:- und insgesamt runder erzählt. Es wird!

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Ein schönere Formulierung, Danke. Obwohl vielleicht sollte ich es doch nicht so sehr übertreiben. :thinking:

Die Sprache überfordert dich? Dann bist du sehr jung und musst noch viel mehr lesen, denn Kaschemmen und Spelunken sind keine sterbenden Begriffe, solange es beides noch gibt. Starker Tobak als Redewendung mag vielleicht aussterben, aber auch nicht so bald.

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Interessant, dass dir diese Begriffe nicht geläufig sind. Daran sieht man, wie sehr Sprache dem Wandel unterliegt und wie schnell sie sich ändert.
Diese Wörter gehören nicht mehr zum aktiven Wortschatz. Doch ich kenne sie aus historischen Romanen, Märchen, Dramen usw. Braucht man nicht umbedingt. Aber diese Sprache findet man in Klassikern - vlt magst du so etwas mal lesen?

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Ich lese schon oft, aber auf diese Wörter bin ich echt noch nie gestossen. Aber ich lese auch mehr in Richtung Issac Asimov, Andreas Aeschbach und Cixin Liu. Also wahrscheinlich einfach das falsche Genre.

Und ja, ab und an lese ich auch Ältere Romane, aber nicht sooo oft. Wie beispielsweise: Dracula, Reise zum Mittelpunkt der Erde (Jules Verne), An evil cradling, Sidhartha oder Ich Prinzessin aus dem Hause Al Saud (Wobei ich natürlich nicht weiss ob das für euch als Alt durchgeht :wink: ), Und Issac Asimov müsste ja eigentlich auch schon als alter Klassiker durchgehen.

Aber er stammt nicht aus unserem Sprachraum. Ebenso wenig wie Bram Stoker, Jules Vernes, et al. Da wird dir schon allein deswegen anderes Vokabular begegnen.

Kleiner Hinweis (weil es mein Lieblingsautor ist). Er heißt Andreas Eschbach.

Unglaublich! Also bei uns in der Gegend kennen das viele Leute. Vielleicht liegt es eben auch an der Gegend, aus der man kommt.

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